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Welche ist die giftigste Spinne in Europa?

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Die giftigste Spinne Mitteleuropas ist der Ammen-Dornfinger.

Die Fangwerkzeuge der Spinnen sind mit Giftdrüsen ausgestattet. Mit den starken Kieferklauen gelingt es der Spinne auch, die menschliche Haut zu durchbeißen.

Das kann sehr schmerzhaft sein, führt aber nicht zum Tod. Der Biss ist vergleichbar mit einem Hornissenstich, sagen Experten. Vor allem bei älteren Personen und Kleinkindern kann es nach einem Biss zu Übelkeit und Kreislaufproblemen kommen. Werden die Tiere in Ruhe gelassen, besteht jedoch keine Gefahr.

Die Ei-Kokons hängen im Spätsommer an Bündeln hoher Grashalme in sonnenexponierten Magerrasen und werden von den Weibchen bewacht. Dabei zeigen die etwa drei bis vier Zentimeter großen, bernsteinfarbenen Tiere wenig Scheu vor möglichen Angreifern und lassen sich gut beobachten.

Sollte jemand dem Dornenfinger – der Name leitet sich ab von den Geschlechtsmerkmalen der Männchen – zu nahe gekommen sein, sodass die Spinne zugebissen hat, sollte die Wunde mit kalten Umschlägen gekühlt und ein Arzt aufgesucht werden.

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