Die verschiedenen Kresse-Arten und wie gesund sie wirklich sind

Kresse? Bitte reichlich davon: Das einjährige Kraut verleiht vielen Speisen eine angenehm milde Schärfe und liefert viele Nährstoffe.

Diese anspruchslose Nutzpflanze ist im Supermarkt erhältlich, lässt sich aber auch bequem zu Hause auf der Fensterbank ziehen. Dazu Kresse-Samen kaufen, etwas Watte anfeuchten, diese auf einen Teller geben und die Samen darauf verteilen. An einen warmen Ort wie die Fensterbank stellen und -Achtung!- nicht austrocknen lassen.

Als Tee getrunken, reguliert sie die Funktion der Leber und unterstützt die Blutreinigung. Zerdrückt und auf Wunden gelegt, schützt Brunnenkresse außerdem vor Infektionen und hilft bei Ekzemen oder Akne.

Kresse keimt sehr schnell.  Gegessen werden nur die als erstes erscheinenden zarten Keimblätter (bereits essbar, wenn sie etwa 5 cm hoch sind). Selten zu Gesicht bekommen die meisten Menschen die weißen bis rosafarbenen Blüten der Gartenkresse.

Für was ist Kresse gesund

Hundert Gramm Gartenkresse enthalten 1,3 Milligramm Eisen, so dass Kresse zur Deckung des Eisenbedarfs (ca. 12 – 15 mg pro Tag) beitragen kann. Auch mit Calcium ist die Kresse gut ausgestattet. Ihr Calcium-Gehalt liegt bei 81 mg pro 100 Gramm. In Sachen Vitamin C decken schon 50 Gramm Kresse ein Drittel des täglichen Bedarfs.

Weitere Kresse-Arten

Eng verwandt mit der Gartenkresse ist die Brunnenkresse, ebenfalls als Gewürz- und Heilpflanze nutzbar. Sie hat größere Blätter und ist deshalb besser für Salate geeignet, während man die Gartenkresse zum Bestreuen nimmt.

Kapuzinerkresse – von kompakt bis kletterfreudig

Die Daikonkresse wird auch Kaiware genannt. Sie entsteht aus der Keimung der Daikonsamen, einer japanischen Rettichsorte. Im Gegensatz zum Daikon, der im Sommer beim Gemüsehändler oder in der Gemüsetheke erhältlich ist, sind die Sprossen eher wenig verbreitet. Sie schmecken etwas milder als die heimischen roten Radieschensprossen.

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