Wäsche waschen – Basiswissen

Einfach rein in die Waschmaschine und los geht´s? Schön wär´s. Doch ganz so einfach ist es oftmals nicht. Selbst erfahrenen Hausfrauen und Hausmännern kann es passieren, dass sich Wäsche verfärbt oder hartnäckige Flecken sich einfach nicht entfernen lassen. Hier unsere Tipps.

Kleidung, Waschen

Es reichen drei verschiedene Typen: Ein Voll-, ein Color-, und ein Feinwaschmittel. Vollwaschmittel enthalten bleichende Substanzen. Sie sind für weiße Wäsche und Textilien geeignet, die besonders hygienisch gereinigt werden sollen. Bei feinen und farbigen Textilien sorgen sie hingegen leicht für böse Überraschungen: die Farbe schwindet, das Gewebe leidet. Colorwaschmittel empfehlen sich für farbige Wäsche (insbesondere aus Baumwolle). Feinwaschmittel kommen bei dunklen Textilien und Wolle in die Waschmaschine.

Um die Umwelt weniger zu belasten, sollte nur mit voller Beladung gewaschen werden. Viele Maschinen sind mit 4,5 Kilogramm optimal gefüllt. Nur bei Feinwäsche sollte etwas weniger in die Trommel, um die Textilien zu schonen. Auch bei pflegeleichter Wäsche, die nicht gebügelt werden soll, sollte die Maschine nicht zu voll gestopft werden. So lässt sich der Bügelaufwand in Grenzen halten.

Für die Temperaturwahl gilt: Maximal 60 Grad reichen aus.

Kochwäsche ist heute nur noch in Ausnahmefällen etwa bei ansteckenden Krankheiten oder stark verfleckten weißen Tischdecken notwendig. Doch Vorsicht: Wer aus Umweltgründen ständig nur bei niedrigen Temperaturen von 30 oder 40 Grad und mit Feinwaschmitteln wäscht, riskiert ein Verkeimen seiner Maschine. Damit die Hygiene nicht auf der Strecke bleibt, sollte daher regelmäßig auch ein Waschgang bei 60 Grad mit einem Vollwaschmittel eingeschoben werden.

Die richtige Waschmitteldosis ist abhängig von der Wasserhärte, die beim Wasserversorger erfragt werden kann: Der Wasserhärtebereich eins erfordert die geringste Menge; liegt der Härtebereich zwischen zwei und vier muss stärker dosiert werden.

Warum Waschpulver für Buntwäsche nicht geeignet sein kann und ob es gar einen Unterschied beim Gebrauch von Tabs und Pulver geben kann, fragen sich viele nach dem Füllen der Waschmaschine. Es gibt einen Unterschied zwischen Flüssigwaschmittel und Pulverwaschmittel: Letzteres enthält meist Bleichmittel. Nimmt man das Waschpulver für Buntwäsche, bleicht diese mit der Zeit aus. Dabei ist egal, ob es sich direkt um Pulverform handelt oder etwa um Tabs.

Verbraucher sollten jedoch die Angaben auf der Verpackung genau lesen. Denn es gibt eine Ausnahme: Spezielles Waschpulver für farbige Kleidung, das keine Bleiche enthält. Flüssige Produkte für die Waschmaschine – sei es Color-, Voll-, Universal-, Woll- oder Feinwaschmittel – enthalten kein Bleichmittel. Sie schonen daher eher die Farben. Nachteil: Die Waschkraft der Mittel ohne Bleiche ist geringer.

Die auf den Etiketten in Kleidungsstücken angegebene Waschtemperatur ist die maximal empfohlene Waschtemperatur. Man kann die Kleidung immer auch mit kälterem Wasser reinigen. Das Waschen mit kühleren Temperaturen hat einen entscheidenden Vorteil: Es spart Geld. Normale Wäsche lässt sich dank moderner Technologien in den Geräten und guter Waschmittel fast immer bei 30 oder 40 Grad säubern. Lediglich Spüllappen und -schwämme, Geschirrtücher und die Bettwäsche von Hausstaub-Allergikern brauchen 60 Grad.

Und wann lohnt ein Vorwaschprogramm? Ökologisch gesehen gar nicht. Moderne Waschmittel und Waschmaschinen sind so gut, dass man sich die Vorwäsche sparen kann. Die Ausnahme: Putzlappen und Wischtücher. Denn in der Vorwäsche werden Reinigungsmittelreste entfernt.

Stromkosten sparen beim Wäschewaschen

Beim Wäschewaschen kann man ganz einfach Stromkosten sparen. Da die Maschine für das Erwärmen des Wassers viel Energie, für das Drehen der Waschtrommel hingegen vergleichsweise wenig braucht, sollte man sich für eine niedrige Wassertemperatur entscheiden und lieber eine längere Laufzeit des Waschprogramms wählen.

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