So schützen Sie sich beim Einkaufen vor unüberlegtem Geldausgeben

Ein Einkaufswagen, der mit verschiedenen Waren gefüllt ist

Einkaufen will wohlüberlegt sein (Foto: A. Kaatz)

Schnelle Einkäufe im Supermarkt enden oft mit prall gefüllten Tüten. Zu verlockend sind die Regale mit Leckereien und neuen Produkten bestückt, die man eigentlich gar nicht kaufen wollte. Hier ein paar Tipps, wie man den Verkaufstricks der Experten spielend widersteht.

Viele Einkaufsmärkte haben ihr Sortiment so sortiert, dass möglichst jeder Kunde an jedem Regal vorbeischlendern muss. Strategisch sind die viel gekauften Produkte wie Milch, Wurst und Käse genau am hinteren Ende des Marktes platziert. Teure Waren stehen in der Regel in Augenhöhe, während die preiswerteren unten angeordnet sind. Mittlerweile beschäftigt sich ein ganzer Berufsstand mit der Frage, wie der Umsatz gesteigert werden kann. Die beste Waffe gegen diese Tricks ist der Einkaufszettel, rät der Diplom-Psychologe Frank Meiners. Denn die meisten Ausgaben entstehen durch Spontankäufe. Die können Kunden auch dadurch umgehen, dass sie nie mit hungrigem Magen einkaufen. Denn der Appetit verleitet oft zum Mehrkauf von Süßigkeiten und anderen Nahrungsmitteln. Oft kann man auch eine Menge Geld sparen, wenn man nicht nur in die oberen Regalreihen schaut, sondern auch die Produkte in den unteren Regalen beachtet. Die dort stehende Ware ist oft gleichwertig, aber billiger. Obwohl Großpackungen von den meisten Kunden als besonders preisgünstig geschätzt werden, sollten sie sich trotzdem kritisch fragen, ob dies tatsächlich immer der Fall ist. Denn eine große Packung bedeutet nicht immer gleich kleiner Preis. Hüten sollten sich aufmerksame Kunden jedenfalls vor jenen Regalen, die unmittelbar vor den Kassen aufgestellt sind. Mitbringsel wie Süßigkeiten sind nämlich ganz bewusst an dieser Stelle platziert. Rund 20 Prozent des Umsatzes in den Supermärkten werden noch auf den letzten Metern zur Kasse gemacht.

Nicht mit knurrenden Magen

Wer hungrig ist, kauft mehr Mit einem knurrenden Magen in den Supermarkt zu gehen ist keine gute Idee, so US-Amerikanische Forscher. In dem Fall packt man nämlich eher kalorienhaltigere Nahrungsmittel in den Einkaufskorb. Diese Erkenntnis resultiert aus einer Studie, bei der 70 Personen teilnahmen. Die Hälfte wurde vor dem Einkaufen kurze Zeit auf Diät gesetzt. Kaum im Laden angekommen, griffen sie vor allem zu Süßigkeiten statt Obst sowie zu Chips anstatt Gemüse. Die satten Probanden hingegen wählten jeweils die gesündere Variante. Von daher: Erst essen, dann shoppen!

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