Stromsparen in der Urlaubszeit

Urlauber sollten auch ihren Elektrogeräten zu Hause eine Verschnaufpause gönnen und sie vom Stromnetz nehmen. Darauf weist die Initiative EnergieEffizienz in Berlin hin. Das spare Geld und schone das Klima. Nach einer Musterrechnung der Initiative können bei einem zweiwöchigen Urlaub etwa 6,20 Euro pro Haushalt gespart werden. Würden die rund 39 Millionen deutschen Haushalte während einer zweiwöchigen Urlaubsreise auf den unnötigen Stromverbrauch ihrer heimischen Elektrogeräte verzichten, könnten sie zusammen knapp 240 Millionen Euro einsparen. Werden Fernseher, HiFi und Satellitenempfänger nicht vom Stromnetz getrennt, verbleiben sie im Stand-by-Modus und verbrauchen Strom. Deshalb rät die Initiative EnergieEffizienz, eine schaltbare Steckdosenleiste zu nutzen oder gegebenenfalls die Stecker aus der Steckdose zu ziehen. Einige Geräte wie etwa Radiowecker müssten dann jedoch nach dem Urlaub wieder neu programmiert werden.

Auch bei den heimischen Bürogeräten könnten Urlauber unnötigen Energieverbrauch vermeiden. PC und Monitor trenne man am besten komplett vom Stromnetz. In Wohn- und Schlafzimmern würden möglicherweise versteckte Stromschlucker stehen, denn Tisch- oder Stehleuchten mit Niedervolt-Halogenlampen hätten ein separates Netzteil. Das Netzteil ziehe Strom, trenne man es nicht vollständig vom Stromnetz. Auch Kühl- und Gefriergeräte sollten für die Zeit der Urlaubsreise abgeschaltet und abgetaut werden. Dabei sollte man nicht vergessen, die Türen offen stehen zu lassen, sonst droht Schimmelbildung. Für den kleinen Elektroboiler, etwa in der Küche oder in der Gästetoilette, gebe es ebenfalls keinen Grund, unnötig in Bereitschaft zu verharren.

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