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Butter oder Margarine?

Butter oder Margarine? Das ist die Frage.

Tatsache ist, dass Butter aus tierischem Fett besteht und hauptsächlich gesättigte Fettsäuren enthält, die den Cholesterinspiegel heben. Margarine hingegen ist pflanzlich und besitzt ungesättigte Fettsäuren. Doch in Butter sind kaum chemische Zusätze enthalten, während Margarine in der Regel mit künstlichen Aromen, Stärkesirup und Konservierungsstoffen angereichert wird. Doch egal, welches Produkt man verzehrt, bei Fett gilt generell: weniger ist mehr.

Basiswissen Margarine

Der menschliche Körper benötigt Fette als Energiespeicher, als Schutzpolster, für die Bildung von Zellmembranen und Hormonen. Außerdem sind sie unerlässlich als Trägerstoffe für fettlösliche Vitamine, die ohne Fett im Stoffwechsel nicht verarbeitet werden können. Doch zu viel Fett ist ungesund: Pro Kilo Körpergewicht sollte man täglich nur ein Gramm Fett zu sich nehmen, aber nicht mehr als insgesamt 60 bis 80 Gramm.

Ist Butter ungesund? In Butter machen gestättigte Fettsäuren etwa zwei Drittel des Fetts aus. Weil Butter ein Milchprodukt ist, enthält sie aber auch viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe.

Ist Margarine ungesund? Margarine besteht vorwiegend aus ungesättigten Fettsäuren und ist damit der Butter etwas überlegen. Es kommt jedoch auf die verwendeten Öle an. So hat Margarine aus Leinöl und Rapsöl einen höheren Anteil an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, während Sonnenblumenmargarine eher Omega-6-Fettsäuren enthält.

Eine ausgewogene Zufuhr von verschiedenen Fetten – insbesondere essenziellen Fettsäuren – sind für eine gesunde Ernährung wichtig, da diese im Körper verschiedene Aufgaben erfüllen. Dabei sollten gesättigte Fette und Transfette möglichst wenig konsumiert werden, ungesättigte Fettsäuren hingegen häufiger.

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