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Selber in Windkraft investieren – Worauf Sie achten sollten

Wer sein Geld in Windkraft anlegen möchte, sollte sehr genau hinschauen und rechnen.

Geschlossene Fonds, Genussscheine, Unternehmensanleihen: Viele Beteiligungsformen an Windkraft gehören zum sogenannten grauen Kapitalmarkt. Die Sicherheitsanforderungen liegen dort niedrig. Aufsichtsbehörden kontrollieren dort nur die formale Richtigkeit von Prospekten.

Investitionen in Windfonds können in einem Totalverlust enden. Als Altersvorsorge sind sie deshalb nicht geeignet. Von einer Beteiligung an Geschlossenen Fonds raten Verbraucherschützer Kleinanlegern generell ab.

In etlichen Fonds können Investoren nur wenig mitbestimmen. Das Management sichert sich oft den Einfluss durch sogenannte Mehrstimmenrechte – Stimmrechte ohne eigene Kapitaleinlage. Deshalb der Tipp: Satzungen sehr genau studieren.

Manche Energiegenossenschaften verpflichten ihre Mitglieder dazu, bei schlecht laufenden Projekten Geld nachzuschießen. Einige verlangen höchst unsichere Nachrangkredite. In beiden Fällen gilt: Hände weg!

Der staatlich geförderte Windkraft-Boom der zurückliegenden Jahre hat nicht nur erfolgreiche und seriöse Geldanlage-Projekte entstehen lassen.

Die Initiatoren von Fonds für den Betrieb von Windparks verdienen zumeist bereits um die fünf Prozent durch den sogenannten Ausgabeaufschlag des Anteils. Oft übernehmen sie dann noch das Management des Windparks und kassieren dafür im Durchschnitt vier Prozent des Stromumsatzes. Fonds-Initiatoren verdienen dadurch oft weiter, obwohl der Windpark längst die rote Zahlen erreicht hat.

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