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Kochen mit Flüssiggas

Das Kochen mit Flüssiggas ist eine praktische und vielseitige Methode, um Mahlzeiten zuzubereiten. Flüssiggas, auch bekannt als LPG (Liquefied Petroleum Gas), wird in speziellen Gasflaschen gelagert und kann für verschiedene Küchengeräte wie Herde, Kochfelder oder Grills verwendet werden.

Es bietet mehrere Vorteile:

  1. Einfache Handhabung: Flüssiggas ist in handlichen und transportablen Gasflaschen erhältlich. Diese können leicht angeschlossen und ausgetauscht werden, was die Nutzung flexibel und bequem macht.
  2. Sofortige Hitze: Flüssiggasgeräte bieten eine schnelle und sofortige Erzeugung von Hitze. Sobald das Gasventil geöffnet ist, können Sie die gewünschte Temperatur erreichen, was beim Kochen zeitsparend ist.
  3. Gleichmäßige Hitzeverteilung: Flüssiggas ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung der Hitze auf dem Kochgeschirr. Dadurch werden Speisen gleichmäßig gekocht und es besteht weniger Risiko, dass sie anbrennen oder ungleichmäßig garen.
  4. Präzise Temperaturregelung: Die meisten Flüssiggasherde verfügen über genaue Temperaturregler, mit denen Sie die Hitze präzise steuern können. Dadurch haben Sie eine bessere Kontrolle über den Garprozess und können empfindliche Speisen leichter zubereiten.
  5. Energieeffizienz: Flüssiggas ist eine effiziente Energiequelle, da es eine hohe Heizleistung bietet und schnell auf die gewünschte Temperatur aufheizt. Dies ermöglicht eine energieeffiziente Zubereitung von Speisen und reduziert den Energieverbrauch.

Beim Umgang mit Flüssiggas sollten jedoch Sicherheitsvorkehrungen beachtet werden. Stellen Sie sicher, dass die Gasflaschen korrekt angeschlossen und stabil positioniert sind. Überprüfen Sie regelmäßig die Gasleitungen auf eventuelle Lecks und sorgen Sie für ausreichende Belüftung in der Küche, um mögliche Gasansammlungen zu vermeiden.

Für die Entsorgung von Flüssiggas-Behältern gibt es klare Regeln. Denn selbst wenn kein Gas mehr entnommen werden kann, sind in der Flasche noch Reste enthalten, erklärt der Deutsche Verband Flüssiggas (DVFG) in Berlin.

Die Mischung aus Propan, Butan und anderen Stoffen ist extrem entzündlich. Im Grundsatz gilt: Wer die Flasche ausgegeben hat, nimmt sie auch zurück.

Das können etwa Baumärkte, Tankstellen oder die Füllstellen von Flüssiggas-Versorgungsunternehmen sein. Vor allem Pfandgasflaschen sind im Umlauf. Auf ihnen finden Kunden das Logo oder den Namen des jeweiligen Versorgers. Beim Kauf haben sie nach Verbandsangaben je nach Flaschengröße rund 25 bis 35 Euro hinterlegt. Bei der Rückgabe können Kunden entweder eine neue, gefüllte Gasflasche kaufen, ohne erneut Pfand zu zahlen, oder sie erhalten den Pfandbetrag zurück.

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