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Sind Vogelbeeren giftig?

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wissen1-150x150Hartnäckig hält sich das Gerücht, Vogelbeeren seien giftig. Tatsächlich können sie roh verzerrt in größeren Mengen zu Magen- und Darmverstimmungen führen. Der Grund ist die enthaltene Parasorbinsäure. Sie machen die Beeren so bitter, dass man kleinste Mengen wieder ausspuckt.

Gekochte Früchte sind dagegen völlig unbedenklich und sogar wertvolle Vitamin-C-Spender. Der bittere Geschmack bleibt allerdings. Wer es mal probieren möchte: Am besten erntet man die Vogelbeeren im frühen Herbst und legt dann die Ausbeute für 24 Stunden in den Tiefkühler. Mischen Sie für Konfitüre, Gelee oder Saft zudem mildere Obstarten wie Äpfel, Quitten oder Pflaumen dazu.

Am besten ist aber, gleich zur Mährischen Eberesche zu greifen. Die Früchte von Kultursorten wie Rosina oder Konzentra enthalten fast keine Parasorbinsäure. Ihr Geschmack ist süß-säuerlich und nicht bitter.

Klima: Frühling und Herbst beginnen immer früher

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Der jahreszeitliche Zyklus gerät aus den Fugen, und die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter werden weniger.

Frühling und Herbst beginnen immer früher. Der Jahreszyklus hat sich in den vergangenen 50 Jahren um 1,7 Tage nach vorne verschoben, berichtet der Wissenschaftler Alexander Stine von der Universität Kalifornien in Berkeley im Fachjournal «Nature». Für die Verschiebung der Jahreszeiten macht sein Forscher-Team die Erderwärmung verantwortlich. Insgesamt fallen die Temperaturunterschiede zwischen Sommer und Winter zudem zusehends schwächer aus.

Die Wissenschaftler verglichen mit neuen Methoden jahreszeitliche Wettertrends der ersten und zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Während die Ergebnisse für die Landmassen eindeutig erscheinen, ergab sich für das Meeresklima kein ganz so klares Bild. Den Forschern zufolge lässt sich die saisonale Verschiebung nicht durch natürliche jahreszeitliche Temperaturschwankungen erklären.