Wundermittel Terpentin zum Putzen und Fleckenentfernen

Terpentin schützt und reinigt verschiedene Oberflächen: Holz, poröse Böden, Textilien und mehr – doch man sollte es mit Vorsicht gebrauchen.

Hauptsächlich wird Terpentinöl (umgangssprachlich kurz Terpentin genannt) zur Holzpflege genutzt. In purem Zustand gebraucht man es jedoch kaum., eher mischt man es zu gleichen Teilen mit Leinöl. Mit dieser Lösung können Sie Ihre Außenholzflächen gegen Regen schützen und auf eine Lasur oder Lackierung verzichten.

Die Leinöl-Terpentin-Lösung ist ebenfalls ein guter Schutz für poröse Bodenfliesen, insbesondere für Terrakotta-Bodenfliesen. Viele Flecken oder kleine Kratzer auf Ihren Möbeln können Sie tilgen, indem Sie einen Lappen in einer Terpentin-Leinöl- oder Terpetin-Olivenöl-Lösung tränken und die Stelle damit abreiben. Bei besonders hartnäckigen Flecken verwenden Sie reines Terpentin, das Sie auf einen Lappen oder einen Korkverschluss geben und mit kreisenden Bewegungen auf die Möbel auftragen.

Haben Sie zuviel Wachs verwendet, hilft auch hier ein in Terpentin getränkter Lappen, um überschüssiges Wachs zu entfernen.

Ein giftiges Produkt

Obwohl Terpentin aus der Natur stammt, ist es gesundheitsschädlich. Sie dürfen es niemals trinken, atmen Sie nicht die Dämpfe ein. Bewahren Sie es außerhalb der Reichweite von Kindern auf. Tragen Sie Handschuhe während des Gebrauchs.

So prüfen Sie das Verfallsdatum von Terpentin

Um festzustellen, ob Terpentin noch verwendet werden kann, geben Sie einen Tropfen davon auf ein Feinpapier. Das Terpentin darf nach dem Trocknen keinen Rand darauf hinterlassen.

Terpentin wird durch die Destillation verschiedener Baumharze gewonnen, darunter das der Seekiefer. Es löst bestimmte Fette und Farben. Maler verwenden es, um ihre Ölfarben zu verdünnen. Es hilft auch, besonders hartnäckige Flecken aus Kleidung und anderen Textilien zu entfernen: Teer, Schmieröl, Harz. Mit Terpentin kommt man sogar gegen Schimmel auf Leder an.

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