Wird die Wohnung schneller warm, wenn ich das Thermostatventil ganz aufdrehe oder wie funktioniert das?

Oft stellt man sich das Ventil am Heizkörper wie einen Wasserhahn vor, den man auf- und zudreht. Tatsächlich leisten Thermostatventile aber mehr – sie halten eine bestimmte Temperatur im Raum.

Stellt man den Regler zum Beispiel auf Stufe drei, bedeutet das normalerweise etwa 20 Grad Celsius. Ist es im Raum kälter, öffnet sich das Ventil und der Heizkörper wird warm. Ist er wärmer, schließt das Ventil und der Heizkörper kühlt wieder ab.

Es kann also auch bei aufgedrehtem Ventil vorkommen, dass der Heizkörper kalt ist, wenn die eingestellte Temperatur erreicht bzw. überschritten ist.

Häufig wird das Thermostatventil voll aufgedreht in der Hoffnung, einen kalten Raum schneller aufzuwärmen. Tatsächlich wird aber nur die Zieltemperatur hochgeschraubt – manchmal auf 26 Grad und mehr. Im Ergebnis läuft die Heizung auf Hochtouren, der Raum wird wärmer als benötigt, und es wird unnötig Heizenergie verbraucht.

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