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Täglich ein frischer Blumenstrauß aus dem Garten – So geht´s

Der eigene Garten ist der beste Blumenladen und lädt Sie ein zu selbst gemachten Sträußen.

Die Natur ist verschwenderisch und lässt in die-sen Wochen tausende von Tulpen, Narzissen und Hyazinthen aufblühen. Wer diese Fülle auskosten möchte, erntet einen Teil als Schmuck für die Vase.

Die beste Zeit zum Blumenschnitt sind die Vormittagsstunden von 10 bis 12 Uhr. Wählen Sie Blüten aus, die noch nicht voll geöffnet sind: Sie halten in der Vase am längsten. Ganz geschlossen dürfen sie jedoch auch nicht sein, weil sie sich sonst im Zimmer nicht sicher öffnen. Je schneller die Blüten nach dem Schnitt in die Vase kommen, umso besser. Brauchen Sie länger zur Ernte, stellt man einen Eimer mit Wasser als Sammelstelle bereit.

Manche Blüten wie Narzissen sondern aus den Schnittflächen klebrigen Pflanzensaft ab. Er verstopft die Halme anderer Blüten und verringert deren Haltbarkeit. Deshalb stellt man Narzissen 2 bis 3 Stunden separat in eine Vase.

Frischhaltemittel, die man als Pulver oder Flüssigkeit in die Vase gibt, verhindern Keime im Wasser. So genügt es, das Wasser alle 2 bis 4 Tage zu tauschen statt täglich. Auf die Haltbarkeit der Blüten haben die Mittel keinen Einfluss — das haben wissenschaftliche Tests ergeben. Auch die Wirkung von Hausmitteln wie Kupfermünze oder eine halbe Aspirin ist nicht nachgewiesen

Weit größeren Einfluss hat die Temperatur: Je kühler der Raum, umso haltbarer die Blüten. Und wenn sie welken, ist das nur die Chance für einen neuen, frischen Strauß aus dem Garten.

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