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Spitzpaprika schmeckt nach Sonne und Süden

Zu den typischen Gemüsearten des Hochsommers gehört Paprika. Ob roh, gegrillt, geschmort oder sonstwie zubereitet: Die Schoten schmecken einfach nach Sonne und Süden. Besonders gilt das für Spitzpaprika.

Mittlerweile findet man diesen Newcomer immer öfter im ganz normalen Super- oder Discountmarkt. Auf den ersten Blick haben die langen, schmalen und spitzen Schoten wenig gemeinsam mit ihren gemütlich runden Verwandten. Allerdings werden die hellgrünen Schoten richtig reif, leuchten auch sie dunkelrot und verraten schon eher ihre Verwandtschaft mit den dickeren Vettern.

Ihr Aroma ist deutlich pfefferig-pikant, weshalb nicht nur Türken und andere Südländer Spitzpaprika besonders schätzen. Rund ums Mittelmeer füllt man ihn zum Beispiel gern mit würzigem Hackfleischteig, Schafskäse oder Fischmasse und schmort ihn dann in ein wenig Öl oder Brühe.

Perfekt zum Grillen

Mit frischem Brot und einem Salat dazu ergibt das ein perfektes, leichtes Sommeressen. Ganz hervorragend eignen sich Spitzpaprika aber auch zum Grillen – und dann kann man sie entweder sofort verspeisen oder hinterher einlegen.

Das geht so und lohnt das Nachmachen: Die Schoten großzügig mit Olivenöl bepinseln und auf dem Grill unter mehrfachem Wenden etwa sechs bis acht Minuten garen. Falls das Wetter nicht mitspielt: Das geht ebenso gut im Backofen bei 180 Grad. Anschließend nimmt man die Spitzpaprika vom Grill beziehungsweise aus dem Ofen, lässt sie etwas abkühlen und zieht ihnen die eher zähe Haut ab. Dann halbieren und entkernen.

Jetzt lassen sie sich als leckere Beilage zum Steak oder Kotelett verspeisen – oder aber als köstliches Antipasto folgendermaßen vorbereiten: Die wie beschrieben in Form gebrachten Schoten in eine rechteckige Form geben. Mit reichlich in Scheiben geschnittenem Knoblauch bestreuen, salzen und pfeffern. Mit gutem Olivenöl begießen, bis sie bedeckt sind. Nach Lust und Laune noch etwas Balsamico dazu geben, dann mit Folie gut verschließen und mindestens sechs bis acht Stunden durchziehen lassen. Noch besser schmecken die zarten Paprika-„Filets“, wenn man sie bis zu zwei, drei Tage mariniert.

Übrigens hält sich ein größerer Vorrat dieser schlichten Delikatesse im Kühlschrank auch etliche Tage. Wer mag, bestreut sie vor dem Servieren noch mit frisch gehackter Petersilie.

Das Ganze schmeckt dann nicht nur als Vorspeise, sondern begleitet auf raffinierte Art gebratenen Fisch, Meeresfrüchte oder Geflügel. Einen Versuch wert ist auch ein mediterran angehauchtes Omelette mit eingelegtem Spitzpaprika.

Rezept: Gefüllte ausgebackene Spitzpaprika

Zutaten für 4 Personen: 4 Spitzpaprika schoten (à ca. 150 g), 1 grüne Chilischote, 200 g Frischkäse, 2 TL abgeriebene Zitronenschale, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 2 Eier, ca. 150 g Semmelbrösel, Öl zum Ausbacken, Petersilie zum Garnieren.

Zubereitung: Spitzpaprika und Chili waschen. Längs aufschneiden, entkernen und alle weißen Innenhäute entfernen. Die Chili schote fein hacken. Frischkäse mit Chili und Zitronenschale verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Frischkäse in jede Paprikahälfte füllen und glatt streichen. Die Eier in einem tiefen Teller verrühren. Semmelbrösel auf einen flachen Teller geben. Paprikahälften erst in Ei, dann in Semmelbröseln wenden. ÖL etwa 3 cm hoch in einer großen Pfanne erhitzen und die panierten Paprikahälften darin in 4-5 Min. goldbraun ausbacken. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Die gefüllten Spitzpaprika mit Petersilie garniert servieren.

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