Gartensalate im Garten pflanzen und ernten

Zu den deutschen Gartensalaten gehören Schnitt-, Pflück- und Kopfsalat. So pflanzen und ernten Sie sie richtig.

Salat in allen Formen und Farben (Foto: A. Kaatz)

Aussäen

Für Schnittsalat endet die Aussaatsaison im September. Ab Spätsommer können Frühbeete und Kleingewächshäuser mit einbezogen werden. Dort hat das leichte Blattgemüse vier Wochen länger Zeit, sich zu entwickeln. Hier muss jetzt eventuell etwas schattiert werden. da Salatsamen bei Temperaturen über 20 Grad schlecht keimen. Bringen Sie nicht mehr als 20 Korn pro Sorte auf einmal in den Boden. Sonst werden innerhalb weniger Tage sehr viele Köpfe emtereif. Lieber alle paar Tage nachsäen, damit ständig für Nachschub gesorgt ist. Nur bei Schnitt- und Pflücksalatsorten darf es ein bisschen mehr sein, denn die können über lange Zeit blattweise geerntet werden.

Ernten

Schnittsalat wird dicht in Reihen gesät und mit Messer oder Schere geerntet. Nicht zu tief schneiden, damit immer wieder neue Blätter nachwachsen können. Pflücksalat kann entweder in Reihen dicht stehen oder einzeln wie Kopfsalat. Dann entwickeln sich Wuschelköpfe aus gebuchteten oder gewellten Blättern in vielen Farben. Also ruhig die Sorten auf dem Beet miteinander mischen. Das ergibt ein tolles Bild. Bis zur Ernte brauchen die Salatpflanzen gleichmäßiges Bodenlicht, wobei sie nach dem Pflanzen oder Säen nicht zu sehr verwöhnt werden sollten. Sie bekommen dann ein kräftiges Wurzelwerk. Für die Schwachzehrer reichen meist die Reste der Düngung der Vorkultur und etwas Kompost aus. Salat neigt dazu. in den Blättern Nitrat zu sammeln, vor allem während lichtarmer Perioden. Düngen Sie also nicht zu stickstoffbetont und ernten Sie an sonnigen Tagen am Nachmittag, wenn der Nitratgehalt am geringsten ist. Die äußeren Blätter enthalten das meiste Nitrat, geben Sie diese besser auf den Kompost.

Gartensalat in der Küche zubereiten

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