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Fehler beim Kloßteig vermeiden

Einen guten Kloßteig hinzubekommen, ist nicht einfach. Man sollte ein paar geübt haben, bevor man selbst gemachte Klöße servieren will.

Typisch deutsch sind Kartoffel-Klöße. Der größte Fehler, den man dabei machen kann, ist die Kartoffeln mit der falschen Temperatur zu verarbeiten. Wer hier zu ungeduldig ist beziehungsweise nicht lange genug vorplant, wird keine gelungenen Knödel hinbekommen.

Die Kartoffeln werden idealerweise 2 bis 3 Tage vor dem Verzehr gekocht. Dann lässt man sie abkühlen und gut austrocknen. Das Durchtrocknen ist wichtig, weil Wasser der größte Feind eines guten Kloßteiges ist.

Empfehlung: Die Kartoffeln im Backofen auskochen. Legen Sie Backpapier auf ein Gitterrost und bestreuen Sie es mit Salz. Darauf legen Sie die gereinigten Kartoffeln samt Schale.

Jeder Kartoffel ist anders. Da Größe und Form variieren, müssen Sie schauen, wie lange Sie die Kartoffeln im Ofen lassen. ALs Faustregel können Sie sich merken: Mindestens 175 Grad, mindestens 45 Minuten. Nehmen Sie danach eine erste Stichprobe vor. Ist die Kartoffel butterweich, nehmen Sie sie raus. Ein weiteres gutes Zeichen: Wenn Sie außen krümelig werden, sind die Kartoffeln gut durch und trocken.

Danach abkühlen und ruhen lassen. Nach 2 Tagen werden die kalten Kartoffeln durchgepresst. Nicht stampfen. Dann geben Sie Mehl, Eier und Gewürze (Muskat und Salz) zur Kartoffelmasse hinzu. Auf 1 Kilo Kartoffeln kommen etwa 300 Gramm Mehl, ein Ei sowie ein Eigelb. Den Teig nicht kneten. Er wird sonst schnell kleistrig und lässt sich nicht mehr gut verarbeiten. Lassen Sie die Zutaten eher durch die Hände rieseln und formen sie so zu einer Masse. Wenn Sie Probleme haben, den Teig zu formen, geben Sie noch etwas Mehl hinzu.

Kurz vor dem Essen geben Sie die Knödel in siedendes Wasser. Wenn sie an die Oberfläche steigen, reduzieren Sie die Hitze und lassen Sie sie 10 Minuten köcheln.

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