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Die gefährlichsten Stolperstellen im Haushalt

Häufig ist der Frühjahrsputz Schuld. Wer nur schnell mal die Lampe sauber machen möchte, steigt auf den wackeligen Hocker und schon passiert es: Da das gute Stück für diesen Zweck nicht geeignet ist, kippt es mitsamt dem eifrigen Putzer um und die Katastrophe ist da.

So oder ähnlich passieren jedes Jahr etwa 2,5 Millionen Unfälle im Haushalt. Oft sind es Stürze, die zu schweren Verletzungen und im schlimmsten Fall zum Tode führen. Gefahrenquellen gibt es in jedem Haus, aber sie werden von den meisten Menschen nicht als solche erkannt. Wer sich der Stolperfalle Stromkabel und anderen Unfallgefahren jedoch bewusst ist, kann diese häufig mit einfachen Handgriffen aus dem Weg räumen.

Wichtige Voraussetzungen, um Unfälle bei der Hausarbeit zu vermeiden, sind richtige Kleidung und passendes, festes Schuhwerk. Tabu sind leichte, offene Schuhe sowie Kleidung mit weiten Ärmeln, an denen man hängen bleiben kann. Auch Schmuck sollte ihrer Ansicht nach beim Putzen lieber in der Schatulle bleiben. Wer mit scharfen Putzmitteln hantiert, solle Haushaltshandschuhe tragen.

Da viele Unfälle beim Fensterputzen passieren, empfiehlt sich das richtige Arbeitsmaterial, um die Putzstreifen auch sicher wegpolieren zu können. Wichtig ist eine standfeste Trittleiter mit den Sicherheitszeichen CE oder GS. Zudem muss eine Hand zur Sicherheit immer an der Leiter bleiben. Auf keinen Fall darf man auf die Fensterbank steigen, sich zu weit hinauslehnen oder beim Putzen auf Hocker oder Stühle klettern. Alles, was bei der Arbeit im Weg steht und Stürze verursachen kann sollte irgendwo an den Rand gestellt werden.

Wer diesen Teil des Frühjahrsputzes unbeschadet überstanden hat, sollte auch im Interesse seiner Kinder die Wohnung nach herumliegenden Kabeln oder Schnüren absuchen. Dafür gibt es Verkleidungen, in die man die Stolperfallen legen kann, wo sie niemanden stören.

Stürzen kann man auch durch rutschige Teppiche oder Badmatten. Dagegen helfen Gleitschutz- oder Gummimatten unter dem Teppich.

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