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Das Geheimnis des ,,Grünen Daumens“

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Haben Sie sich schon darüber gewundert, dass einigen Menschen die Pflanzenpflege besser gelingt als anderen? Dass bei diesen die Kübelpflanzen viel besser blühen, wachsen, immer toll ausschauen? Und dass selbst Stecklinge und Jungpflanzen wie selbstverständlich Wurzeln treiben und danach zügig weiterwachsen? Dieses Phänomen ist häufig zu beobachten und bei weitem darf dahinter kein Hokuspokus gesehen werden, wie er in diesem Zusammenhang oft gebracht wird. Inzwischen weiß man nämlich, wie der Grüne Daumen“, das geschickte Händchen für die Pflanzenpflege, funktioniert. Und deswegen auch von den aller meisten Menschen selbst erworben werden kann.

Das Geheimnis liegt im genaueren Hinschauen und im angepassten Handeln. Menschen mit dem besonderen Zugang zu Pflanzen sind meist Menschen mit einer gewissen Neugierde und Leidenschaft gegenüber den grünen und blühen den Garten-Partnern. Sie beschäftigen sich intensiver als andere mit ihren Pflanzen und sie beobachten auch den feinen Unterschied. Geht es beispielsweise um das Gießen, so schütten diese Pflanzen Liebhaber nicht einfach nur Wasser zur Pflanze. Sie behalten im Hinterkopf, wie sie gegossen haben und wie die Pflanze darauf reagiert hat. Und es ist die Feinabstimmung zwischen dem Zuviel und dem Zuwenig, die sie dabei an der Pflanze abzulesen lernen. Darüber hinaus beobachten und lernen sie, wie sich das richtige Gießen, um im Beispiel zu bleiben, mit der Zeit der Witterung, der Pflanzengröße, der Jahreszeit, der beigegebenen Dünger menge und dergleichen) verändert. Das genauere Hinsehen und das angepasste Handeln dieser Pflanzezenfreunde aber ist es, das bewirkt, dass die Pflanzen jederzeit besonders gut dastehen, vergleicht man sie mit nur grundversorgten“.

damit schließt sich der Kreis Der Grüne Daumen“ ist nichts anderes als die Handfertigkeit dessen, was im Beobachten und Begreifen begründet ist und im Bauch, in der Leidenschaft für die Pflanze, ihren Ursprung hat. Sie sehen: Ein „Grüner Daumen kann auch Ihnen jederzeit wachsen wenn Sie nicht schon längst einen haben.

Schädlingskontrollen Sobald Sie merken, dass Trieb spitzen sich krümmen oder sich glänzender Honigtau auf Blättern, Trieben oder Früchten breit macht, müssen Sie reagieren. Selbst im Winterhalbjahr müssen Sie bei Kübelpflanzen im Überwinterungsquartier an Schädlinge denken.

Nicht vergessen, ab und zu die Blätter zu entstauben!

Stützen und anbinden Kontrollieren Sie nachwachsende Triebe und stützen Sie sie durch Stäbe und Anbinden bzw. durch Rückschnitt, falls erforderlich. Bedenken Sie, dass Formieren und Zurechtbiegen (zB. beim Anbin

mit jungen, noch weichen Trieben leichter gelingt als mit verholz- ten. Vorsicht bei ganz zarten Jung trieben, die Sie bändigen möchten: Sie können noch leicht abbrechen.

Welkes entfernen

Welke Blätter und Blüten bergen immer die Gefahr, Brutstätten für Pilzerkrankungen zu werden. Sie ständig abzusammeln, gehört zu den Standard-Pflegeaufgaben. Dabei dürfen Blütenblätter sich bis zum völligen Verdorren durchaus einmal dekorativ über den Boden unter den Pflanzen ergießen.

Düngezeitpunkt einhalten

Weil die Pflanzen auf regelmäßige Nährstoffgaben angewiesen sind, sollten Sie im Auge behalten, wann es wieder so weit ist. Auch wenn es dann gerade lästig sein mag, schon wieder flüssig nachzudenken: Tun Sie es und freuen Sie sich an anschließend darüber, wie Ihre Pflanzen ergrünen.

Vor dem Einwintern Schädlingskontrolle, Durchputzen, Rückschnitt, Gefäße reinigen das sind die Notwendigkeiten vor dem Einwintern. Wo das zu lästig oder vor dem angekündigten Frost zeitlich zu knapp wird, wenden Sie sich an den Gärtner in Ihrer Nähe!

Zurückstellen ins Freie Zurück ins Freiland – das vertragen die Pflanzen nicht auf Anhieb. Kontrollieren Sie daher die Pflanzen, die Sie nach und nach an das Außenklima gewöhnen, besonders auf Sonnenbrand aufgrund direkter Sonneneinstrahlung

Pflegetagebuch

Entlasten Sie Ihr Gedächtnis, indem Sie sich in einem Pflegetagebuch kurz notieren was war, was Sie wie und wann gemacht haben. Sie wer den sehen, wie nützlich Ihnen das schriftliche Gedächtnis wird. Und Sie wissen ja: Die Pflege Erfahrung macht den Grünen Daumen“ aus.

Alte Blätter von Pflanzen werden gelb und fallen ab. Bei Immergrünen und Nadelgehölzen lässt sich das speziell im Juli und August beobachten. Früh zeitigen Blattfall gelb werdender Blätter vermeiden Sie nur durch gleichmäßiges Gießen und gleichmäßige Düngerversorgung.

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