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Alles, was Sie über Blumenzwiebeln wissen müssen

Blumenzwiebeln sind unterirdische Speicherorgane, mit denen die Pflanzen sich in ihrer Heimat an ungünstige Bedingungen angepasst haben, Trockenperioden überstehen und durch Einlagerung von Nährstoffen überdauern.

Viele Blumenzwiebeln stammen aus Steppen oder den Bergwäldern Asiens, aus dem Mittelmeerraum mit regenreichen Winter- und Frühlingszeiten und heißen trockenen Sommern. Nach eine Ruhepause treiben die Zwiebeln mit einsetzendem Regen wieder aus.

Gärtner fassen unter dem Begriff Blumenzwiebeln nicht nur die echten Zwiebeln zusammen (z. B. Tulpen, Narzissen, Lilien, Traubenhyazinthen), sondern auch Sprossknollen (z.B. Krokus. Gladiole, Wurzelknollen, Dahlie, Alpenveilchen und Rhizome.

Blumenzwiebeln gehören zu der Pflanzengruppe der mehrjährigen, krautigen Stauden.

Wie tief muss gepflanzt werden?

Zwiebeln werden 2- bis 3-mal so tief gesetzt, wie sie hoch sind. Es gibt einige Ausnahmen: Kaiserkronen müssen mindestens 20-30 cm tief und Märzenbecher 15-20 cm tief gepflanzt werden. Madonnenlilien werden dagegen nur 2,5 cm tief gesetzt.

Welcher Pflanzabstand ist richtig?

Zu dicht gesetzte Zwiebeln behindern sich in der Ausbreitung Zu dicht stehende Bestände z. B. von Narzissen, entwickeln wegen Nährstoffmangels nur wenige oder keine Blutung (eine häufige Ursache für Blühfaulheit). Einen Anhaltswert bietet folgende Faustregel: Der Abstand sollte ungefähr der halben bis ganzen Wuchshöhe der ausgewachsenen Pflanze entsprechen. 10 cm hohe, ausbreitungswillige Krokusse erfordern z. B. einen Abstand von 10 cm.

Wann ist die beste Pflanzzeit?

Im Herbst, von August bis November werden die winterharten Frühlingsblüher gepflanzt. Kaiserkronen, Madonnenlilien sowie die herbstblühenden Herbst-Krokusse und Herbstzeitlose steckt man schon im August. Für alle anderen Arten und Sorten sind September und Oktober ideale Pflanzmonate.

Im Frühjahr – nach den Eisheiligen Mitte Mai – beginnt die Pflanzzeit für nicht frostharte Som-merblüher wie Dahlien oder Kultur-Gladiolen.

Pflanzfläche vorbereiten

Die meisten Zwiebel- und Knollengewächse sind anspruchslos, sie begnügen sich mit gewöhnlichem Gartenboden. Ideal ist ein eher sandiger, gut durchlässiger Boden. Zu schwere Böden können durch Zugabe von Sand verbessert werden. Staunässe vertragen die Zwiebeln nicht. Eine gründliche Vorbereitung der Pflanzflächen ist wichtig. Feste Böden müssen gelockert werden, ausgelaugte Böden werden durch Komposterde und/oder Zugabe von Horn- oder Knochenmehl nährstoffreicher.

Extra-Tipp

Frühlingsblüher in Töpfen: Die Zwiebelkultur in dekorativen Töpfen oder anderen Gefäßen eröffnet neben dem Wühlmausschutz zusätzliche gestalterische Möglichkeiten. Sie können als besonderer Blickfang eingesetzt werden.

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