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Zusammenziehen: Die 10 wichtigsten Tipps für das Wohnen zu zweit

Eine gemeinsame Wohnung kann die Beziehung fördern oder zerstören. Nur wo die wichtigsten Spielregeln beachtet werden, gewinnt am Ende die Liebe.

1. PROBELAUF Nicht alles lässt sich vorab testen – das Zusammen wohnen aber schon. Ohne die Erfahrungen eines gemeinsamen Urlaubs und diverser gemeinsamer Wochenenden ist es sicher noch zu früh, diesen wichtigen Schritt zu wagen.

2. KONSEQUENZ Erst die Zahnbürste, dann ein paar Klamotten, dann die Bücher? Wer sich entschieden hat, muss konsequenter vorgehen. Ab einem verabredeten Termin wohnt man zusammen – das ist dann eine eindeutige und gemeinsame Entscheidung.

3. TRADITION Jeder hat bereits gelebt, bevor er mit seinem Partner zusammengezogen ist. All die alten Rituale, Verabredungen und Treffen mit Freunden und Bekannten sollten jetzt auf keinen Fall ausgesetzt oder gar abgebrochen werden. Erst der Mix aus Zweisamkeit und Eigenständigkeit macht eine Beziehung auf Dauer attraktiv!

4. ÜBERRASCHUNG Kleine Geschenke ab und an und nette Kurznachrichten sind wichtige Liebesbeweise. Warum damit aufhören, nur weil man jetzt zusammen wohnt? Gerade diese Aufmerksamkeiten verhindern frühzeitige „Gefühls-Routine“.

5. VERANTWORTUNG Jeder erledigt die Dinge weiter, die er bisher ohne fremde Hilfe angepackt hat. Die Faustregel lautet: Klare Arbeitsteilung vermeidet Konflikte, gemeinsames Herumwursteln fördert diese eher.

6. ERZIEHUNGSHILFE Eine gemeinsame Wohnung ist keine Psycho-Klinik! Die vermeintlichen Schwächen des Partners lassen sich unter einem gemeinsamen Dach keinen Deut besser „hinbiegen“. Dass die kleinen Macken (die jeder hat) jetzt mehr auffallen, darf also für keinen von beiden bedeuten, endlich mal energisch durchzugreifen. Die große Krise ist sonst sicher vorprogrammiert.

7. HAUSARBEIT Die Aufteilung der anfallenden Arbeiten im gemeinsamen Haushalt sollten auch außergewöhnlich „harmonische“ Paare nicht dem Zufall überlassen – klare Verabredungen sind Pflicht. Die beste Taktik: Verabreden Sie sich nicht darüber, ein und dieselbe Tätigkeit im Wechsel auszuführen. Legen Sie lieber für beide klare Aufgabengebiete fest: er wäscht und staubsaugt, sie putzt die Fenster und bügelt. Die Alternative: Er hält grundsätzlich Bad und Schlafzimmer in Ordnung, sie hat das Wohnzimmer und die Küche.

8. RUHERÄUME Jeder will auch mal für sich alleine sein – darüber sind sich eigentlich alle Paare einig. Aber die wenigsten sprechen diesen Wunsch auch klar und deutlich aus. Seien Sie in diesem Punkt unbedingt ganz offen. Wer seine Ruhe haben will, hat das Recht, den anderen höflich zu bitten, den Raum zu verlassen oder für eine Stunde um den Block zu gehen. Und wenn er einmal bei einem guten Freund schläft oder sie bei der besten Freundin, ist das kein Zeichen für eine Sinnkrise, sondern für Vertrauen.

9. PRIVATSPHÄRE Sinnlichkeit und Schamlosigkeit sind nicht dasselbe. Es ist deshalb kein besonderer Liebesbeweis, den Partner an jeder intimen Handlung teilhaben zu lassen. Gerade die kleinen Geheimnisse sorgen für erotische Spannung und das erfordert ein wenig „soziale Disziplin“ – selbst dem Partner gegenüber.

10. HOBBIES Das Steckenpferd Ihres Partners ist vor und nach dem Zusammenziehen nicht mehr und nicht weniger interessant oder unliebsam als vorher. Deshalb: nicht nörgeln!

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