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Zuhause: Machen Trinkwasser-Filter Sinn?

Einige Menschen benutzen daheim konsequent sogenannte Trinkwasser-Filter. Machen diese Geräte denn wirklich Sinn?

Das Wichtigste vorweg: Für Leitungswasser gelten in Deutschland strengere Richtlinien als für Mineralwasser! Gesundheitliche Bedenken sind normalerweise unangebracht.

Ausnahme: Ältere Leitungsrohre aus Blei können winzige giftige Metallpartikel absondern. Hier ist der Gebrauch eines Filters sinnvoll. Der Trinkwasser-Filter entfernt aber auch härtebildende Substanzen, macht also hartes Wasser (Härtegrad 3-4) weich (Härtegrad 1-2).

Tee schmeckt dann bespielsweise nicht mehr so bitter. Allerdings werden neben dem Kalk auch andere lebenswichtige Mineralstoffe ausgefiltert. Ein klares Unentschieden also.

Bleibt noch der Kostenfaktor. Wasserfilter verkeimen recht schnell, ein Kartuschenwechsel in regelmäßigen Abständen ist deshalb empfehlenswert – auf Dauer eine recht teure Angelegenheit.

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