Worauf beim Kürbiskauf achten?

Wann ist ein Kürbis reif? Das lässt sich beim Einkaufen leicht erkennen.

„Eine Möglichkeit ist, auf den Kürbis zu klopfen“, rät Wolfgang Stein vom Verband der Köche Deutschlands. „Klingt er hohl, ist er reif.“ Oder man riecht am Stielansatz. „Ein reifer Kürbis sollte immer den für seine Sorte typischen Geruch haben“, sagt Stein. „Riecht man nichts, ist er wahrscheinlich noch nicht reif.“ – Ein Schokoladenkuchen gerät besonders saftig, wenn Rote Bete an den Teig kommt. Die Knollen werden gekocht, geschält und entweder püriert oder gerieben dem schokoladigen Kuchenteig zugefügt, erläutert das Pressebüro Obst und Gemüse aus Deutschland. Auch Kürbis macht süße Gebäcke wie Muffins oder Christstollen saftig: Nach dem Schälen reibt man ihn oder man kocht und püriert ihn, bevor er unter den Teig gemischt wird. – Die meisten Kürbissorten haben eine harte Schale, die sich nur schwer entfernen lässt.

„Die Schale lässt sich leichter lösen, wenn man den Kürbis vorher im Ofen gart“, erklärt Kochbuchautor Sebastian Dickhaut. Dazu werde der ganze, unzerteilte Kürbis in den Backofen geschoben – sofern dieser groß genug sei. Nach 20 Minuten Garzeit bei 150 Grad ist der Kürbis weich genug zum Zerteilen und Auslösen. Bei der Weiterverarbeitung muss man beachten, dass sich die im Rezept angegebene Garzeit nun um etwa ein Viertel verkürze.

Kürbisse gibt es in vielen Sorten, manche davon zu reinen Dekorationszwecken (Zierkürbisse), die meisten jedoch sind essbar. Man verwendet sie süßsauer eingelegt, für Suppen, als Gemüsebeilage oder delikate Beigabe zu Reis- und Nudelgerichten. Kürbisse sollten nicht gegessen werden, wenn sie bitter schmecken. Dann enthalten sie Cucurbitacin, einen Giftstoff, der Durchfall verursachen kann. Kürbisse kann man roh oder gegart einfrieren. Sorten mit dicker Schale kann man gekühlt mehrere Monate aufbewahren.

Aus einer speziellen Kürbissorte, dem Ölkürbis, nimmt man für den menschlichen Verzehr nur die Kerne, aus denen Kürbiskern-Öl gewonnen wird. Die Kerne bzw. das Öl enthalten viel Vitamin E; außerdem wirken die Inhaltsstoffe der Kerne vorbeugend gegen Blasen- und Prostataleiden.

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