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So reinigen und pflegen Sie Ledermöbel richtig gründlich

Besonders Ledermöbel brauchen Pflege. Denn nicht nur ausgiebiges Rumlümmeln, Tabakrauch und Schmutz setzen dem Sofa zu, sondern vor allem die trockene Heizungsluft in der kalten Jahreszeit.

Feuchten Sie zur Leder-Reinigung ein weiches Tuch leicht mit destilliertem Wasser an und reinigen Sie den Lederbezug damit. Der Lappen darf dabei nur nebelfeucht sein.

Während gedecktes Leder durch die Farbschicht gut geschützt ist, brauchen naturbelassene Häute mehr Pflege. Wöchentliches Abwischen mit einem leicht angefeuchteten Lappen gehört bei beiden zum Routine-Pflichtprogramm. Aber ab und zu ist es Zeit für eine Kur.

Bevor Sie anfangen, unbedingt die Hinweise des Herstellers studieren. Sonst schaden Sie dem guten Stück vielleicht mehr, als Sie je wieder gutmachen können. In der Regel sollte Glattleder eine Behandlung mit pH-neutraler, alkalifreier Naturseife ohne Parfüm- und Farbstoffe und einem fusselfreien Tuch verkraften. Anschließend mit klarem Wasser gut nachwischen.

Zur Reinigung destilliertes oder abgekochtes Wasser verwenden, sonst bleiben Kalkflecken zurück. Immer das ganze Möbelstück in Angriff nehmen, denn die behandelten Flächen können nachdunkeln.

Bei Zimmertemperatur – mit dem Fön nachhelfen ist verboten – braucht der Bezug etwa zwei Tage zum Trocknen. Danach Lederbalsam, das Öl oder Fett enthält, auftragen. Seiten, die zum Fenster oder zur Heizung gerichtet sind, ruhig zwei Mal damit behandeln, denn dort ist das Leder besonders ausgetrocknet. Solange das Sofa oder der Sessel feucht ist, haben Sie Platzverbot, sonst dehnt sich das Leder aus und bekommt Falten oder beult schlimmstenfalls aus.

Rauhleder behagt das Abbürsten mit einer weichen Gummibürste, und ein Mal im Jahr mit Naturseife und einem weichen Schwamm reinigen. Dabei nur sanft aufdrücken. Nach dem Trocknen mit Lederspray für Polster einsprühen (gut lüften). Lederbalsam ist tabu, denn das Fett würde dem Leder ein speckiges Aussehen verpassen.

 

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