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Renovieren: Streichen leicht gemacht

Eine Wohnung selber streichen ist gar nicht so schwer. Hier unsere Tipps.

Zur Vorbereitung der großen Wandflächen und der Übergänge zwischen Wand und Decke ist es ratsam, alle Kanten um Fenster, Türen und Heizkörper vorab zu streichen. Das geht am besten mit einem Heizkörperpinsel oder einer kleinen, glatten Rolle. Eine Rolle mit Teleskopstange erleichtert das Arbeiten über Kopf.

Damit keine Absätze entstehen können, nehmen Sie sich eine Wandfläche nach der anderen vor. Um ein besonders deckendes Ergebnis zu erhalten, verteilen Sie die Farbe mit der Rolle zunächst: kreuz und quer.

Im Anschluss gehen Sie mit der Rolle in senkrechten Bahnen und überlappend noch einmal darüber. Je nach Deckkraft der Farbe ein zweites Mal “mühe”.

Über Kreuz streichen

Damit die Farbe gleichmäßig aufgetragen wird, ist es ratsam, über Kreuz zu arbeiten. Dabei wird die Farbe senkrecht und anschließend noch einmal waagerecht dazu ausgerollt, so dass sich die Anstriche kreuzen.

Außerdem sollte man kräftige Farbtöne zweimal auftragen. Das gilt auch dann, wenn der Anstrich anfangs gut aussieht. Manchmal zeichnen sich erst nach Monaten Schatten und Flecken deutlicher ab. Das passiert besonders dann, wenn nur einmal gestrichen wurde.

Zwischen den Streichgängen muss genügend Zeit zum Trocknen bleiben. Sechs Stunden sind das Minimum. Streicht man zu früh über die noch feuchte Farbe, löst sie sich wieder.

So erhält man saubere Übergänge

Überall, wo zwei Farben aufeinander treffen, zum Beispiel am Wandsockel, ist eine saubere Kante erwünscht. Unsachgemäßes Abkleben kann hier für eine böse Überraschung sorgen. Wenn allerdings einige Dinge beachtet werden, bekommt man ein einwandfreies Ergebnis:

  • eine Markierungslinie auf der Wand anzeichnen, wo der Farbübergang erfolgen soll
  • entlang der Markierung einen Streifen Klebeband aufbringen. Dabei darauf achten, dass keine Falten entstehen
  • soll der untere Bereich der Wand mit Folie abgedeckt werden, diesen mit einem zweiten Klebestreifen unterhalb des ersten befestigen
  • nun mit der bereits verwendeten Wandfarbe den Bereich des Malerbandes nochmals überstreichen
  • die zunächst aufgetragene Farbe trocknen lassen, anschließend die zweite Farbe im gewüschten Bereich auftragen
  • das Klebeband abziehen, bevor die Farbe komplett getrocknet ist

Das Überstreichen des Klebebandes in der bereits verwendeten Wandfarbe sorgt dafür, dass der kleine Spalt zwischen dem Malerband und der Wand verschlossen wird. Diesen Anstrich sollte man möglichst in einem Arbeitsvorgang vornehmen, zumindest an einer Wand. Die zweite Farbe am besten erst dann auftragen, wenn die Grundfarbe komplett durchgetrocknet ist.

1 thought on “Renovieren: Streichen leicht gemacht”

  1. Ich habe in meinem Wohnzimmer eine Wand mit der sogenannten „Wischtechnik“ gestrichen. Allerdings brauchten wir dafür zwei Anläufe.
    Ich überkleb die Steckdosen und Lichtschalter, Türrahmen etc. einfach immer mit Malerkrepp.. die Folie kleb ich dann einfach unten an den Bodenleisten fest, die kriegt man recht günstig im Baumarkt, das reicht dann auch für ein ganzes Zimmer.

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