Pfandkredite: Nicht ganz billig – doch für kurze Laufzeiten geeignet

Viele Menschen, die dringend ein paar Tausender brauchen, aber bei der Bank keinen Kredit bekommen, versuchen es im Leihhaus – mit Erfolg.

Ablauf

Verpfänden lässt sich am besten Schmuck, Uhren und elektronische Geräte. Der Pfandleiher schätzt deren Zeitwert und zahlt dann zwischen 30 und 50 Prozent davon als Darlehen aus.

Kosten

Pfandkredite werden mit einem Prozent monatlich verzinst – also zwölf Prozent im Jahr. Das ist teurer als bei den meisten Hausbanken. Auch Gebühren für das Lagerndes Pfandes, die Versicherung sowie die Vertragsabwicklung schlagen beim Kunden zu Buche. Deshalb lohnen sich Pfandkredite nur für kurze Laufzeiten.

Auslösen

Ist der Vertrag abgelaufen, löst der Kunde seinen Schmuck oder das Smartphone wieder aus. Wer den Kredit eher zurückzahlt, muss nur die genutzte Zeit zahlen.

Auktion

Holt der Eigentümer das Pfand nicht mehr ab, darf es der Pfandleiher innerhalb eines halben Jahres versteigern. Übersteigt der Erlös den Darlehensbetrag plus Zinsen und Gebühren, steht die Differenz dem Kunden zu. Fordert dieser den Betrag aber nicht innerhalb von zwei Jahren an, fließt das Geld in die Staatskasse.

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