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Kardamom, ein Ingwergewächs

Lebkuchen oder Glühwein ohne Kardamom ist undenkbar, aber auch in Currys oder Backwaren macht sich das feurige Gewürz hervorragend.

Kardamom (Foto: Mattie Hagedorn/flickr/CC BY-SA 2.0)

Geschmack: erdig-orientalisch, Verwendung: Je nach schwarzer oder grüner Sorte findet man Kardamom in indischen Speisen, Kaffeemischungen und Gebäck. Er passt auch zu Obst, wie Lychee oder Mango.

Angebaut wird das Ingwergewächs unter anderem in Guatemala, Tansania, Südindien oder Sri Lanka. Die Kardamomsamen befinden sich in den Fruchtkapseln der Pflanze. Sie werden unreif geerntet und getrocknet.

Gut ist Kardamom für den Stoffwechsel. Außerdem hat es eine leicht antibiotische Wirkung.

Kardamom gehört immer noch zu den teuersten Gewürzen der Welt. Außerhalb Mexikos fehlen die natürlichen Bestäuber, also muss der Pollen Staub von Hand auf die Narben übertragen werden. Jede Blüte öffnet sich nur einen Tag lang, dann ist die Chance vertan, sie für diese Saison zu befruchten.

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