Holunder pflanzen und nutzen

Holunder ist ausgesprochen robust und frosthart. Er gedeiht auf sandigen, stockstoffreichen oder auch schwach sauren Lehmböden.

Die vollreifen schwarz glänzenden Beeren ernten Sie im August und September.

Kochen Sie Saft oder Gelee daraus oder trocknen Sie die Beeren im Backofen bei 100 Grad. Durch das Erhitzen wird das in den Beeren enthaltene, schwach giftige Glykosid namens Sambunigrin abgebaut. Die Gerbstoffe in den Beeren sorgen dafür, dass die zahlreichen Vitamine auch nach dem Erhitzen erhalten bleiben.

Beeren gegen Fieber

Holunderbeeren wirken immunstärkend und gegen Viren. Mit ihrem hohen Gehalt an Vitamin C werden sie bei Erkältung heiß als „Fiebertee“ gereicht. Sie enthalten auch „nervenwirksame“ Vitamine der B-Gruppe, Kalium zur Unterstützung der Ausscheidungsfunktion und Karotinoide zur Unterstützung der Sehkraft.

Als Anti-Grippe-Trunk

200 ml Holundersaft mit 600 ml Wasser, 2 Gewürznelken, 1 Scheibe Ingwer und 1/4 zerstoßenen Zimtstange erwärmen. Mit Honig süßen und 1-5 Tage lang 3- bis 4-mal täglich 1 Tasse so heiß wie möglich trinken.

Holundersaft

Ein Litergefäß voll entstielter Holunderbeeren mit 250 ml Wasser, der abgeriebenen Schale und dem Saft einer Zitrone mischen und im Dampfentsafter entsaften. Je nach Bedarf mit 50 bis 100 g Zucker süßen. Noch heiß in kleine, saubere Flaschen abfüllen und verschließen.

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