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Hausmittel: Dampfbäder mit Meisterwurz

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Dampfbäder mit Meisterwurz haben vor allem in Österreich und der Schweiz Tradition. Sie sollen Bronchitis bekämpfen und Asthma lindern.

Meisterwurz liefert gesunde Bitterstoffe für Magen, Darm, Galle, Leber. Anwendung: Für einen Tee 1 Teelöffel zerkleinerte Wurzeln mit 250 ml Wasser überbrühen, 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseihen, lauwarm trinken.

Zum Inhalieren zwei Esslöffel Meisterwurz grob pulverisieren oder fein schneiden und mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen. Die Dämpfe so heiß wie möglich mindestens zehn Minuten inhalieren.

Bei Grippe und Zahnschmerzen empfehlen alte Kräuterbücher einen Kaltauszug. Dafür einen Teelöffel (etwa 4,5 Gramm) der getrockneten, zerkleinerten Wurzel mit zwei Gläsern Wasser ansetzen und mindestens acht Stunden in einem dunklen Raum ziehen lassen. In kleinen Schlucken über den Tag verteilt trinken.

Für eine entgiftende Teekur zu gleichen Teilen Meisterwurz (stärkt Atemwege, Immunsystem, Darm und Leber), Löwenzahnwurzel (harntreibend), Wegwartenkraut (kurbelt Leber, Galle und Bauchspeicheldrüse an) und Goldrutenkraut (kräftigt die Nieren) mischen. Pro Tassen zwei Teelöffel der Mischung mit heißem Wasser übergießen, fünf Minuten ziehen lassen. Morgens und abends je eine Tasse frisch aufgebrüht trinken.

Bei Grippe und leichten Lungenentzündungen soll Meisterwurz-Wein helfen. Dafür die frisch ausgegrabenen (nicht getrockneten) Wurzeln fein schneiden, in Wein einlegen, so dass alle Wurzelteile bedeckt sind, und sechs Wochen im Dunklen stehen lassen. Dann abseihen und täglich ein Glas zu den Mahlzeiten trinken. Meisterwurz-Schnaps soll Appetit und Verdauung ankurbeln. Dafür die Wurzeln statt mit Wein mit 70-prozentigen Alkohol ansetzen.

Meisterwurz ist auch im Teehandel erhältlich.

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