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Gartenkresse wächst auch auf Löschpapier oder Krepp

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Gartenkresse wird geschätzt wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehaltes und ihres besonders würzigen Geschmacks. Sie wird verwendet zum Verfeinern von rohen und gekochten Salaten, Kräuterquark und Soßen.

An nasskalten Wintertagen ist frisches Grün besonders wichtig für die Gesundheit. Deshalb wird gern Kresse in Gefäßen am Küchenfenster herangezogen. Sie liefert viel Vitamin C und Karotin für Salate und Suppen, Soßen und Brotaufstrich.

Den geringsten Aufwand verlangt die normale Gartenkresse. Im Winter sät man sie in Kisten oder Schalen aus, die mit 3 bis 4 cm Topferde gefüllt sind. Dafür genügt aber auch ein nasses Papiertaschentuch, Krepp oder Löschpapier, selbst eine Lage Zeitungspapier reicht. Es wird so dicht gesät, daß etwa 200 g Saatgut auf 1 m2 kommen. Die dicht gestreuten Samen werden nur angeklopft, nicht abgedeckt. Danach wird gründlich mit angewärmtem Wasser angegossen, ein zweites Mal nach der Keimung, dann nicht mehr. Die Keimtemperatur sollte möglichst zwischen 20 und 22 Grad Celsius liegen, damit die Samenhüllen abgestreift werden. Ist es kühler, bleiben die kleinen Hüllen oft an den Blättchen sitzen. Später kann die Temperatur auf 10 bis 15 Grad Celsius abgesenkt werden. Nach 10 bis 14 Tagen ist die Kresse schnittreif.

Seltener zu finden

Die Brunnenkresse ist seltener zu finden. Sie wächst in ganz Europa verbreitet an Quellen und Bächen. Im Garten dagegen ist sie nur selten zu sehen, denn sie verlangt während der ganzen Kulturzeit reichlich Wasser. Nicht jeder hat einen kleinen Teich oder gar fließendes Wasser von 12 Grad Celsius im Garten, um die Pflanzen ausreichend feucht zu halten. Besser zieht man die kleinen Setzlinge in einer Salatschale oder wasserdichten Kiste hinter Glas vor, wo sie regelmäßig gegossen werden. Damit die Blätter kräftig grünes Kraut bilden, wird das Gießwasser alle zwei, drei Wochen einmal mit 1 cl Volldünger pro Liter angereichert. Sobald die Pflanzen groß genug sind, nimmt man die schwächsten heraus, lässt also nur die kräftigsten stehen. Wer lieber Stecklinge schneiden möchte, kauft sich ein paar Pflänzchen, schneidet sie auf 10 cm Länge und stellt diese in Wasser.

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