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So erkennt man, ob ein Diamant echt ist

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Diamanten schenkt man aus Liebe. Nachprüfen schadet trotzdem nicht. Es gibt vier Kriterien, auf die Sie achten sollten.

Diamant

Foto: Jürg Stuker/flickr

Karat:

Der einfachste Weg, einen Diamanten schätzen zu lernen, geht über sein Gewicht. Der berühmte Ein-Karäter wiegt 0,2 Gramm und bekommt von den Fachleuten 100 Punkte. Ein Diamant von 25 Punkten entspricht also einem Viertel Karat (0,25 Karat). Je größer und schwerer der Stein ist, desto wertvoller ist er.

(Der Begriff Karat geht auf eine natürliche Maßeinheit, den Samen des Johannisbrotbaums, zurück. Ursprünglich wurden Diamanten gegen diesen Samen aufgewogen.)

Farbe:

Auf den ersten Blick scheinen die meisten Steine farblos. Dennoch gibt es leichte Farbschattierungen. Je farbloser ein Diamant ist, desto höher sein Wert. Bestehen Sie beim Kauf auf eine Expertise oder einen Schmuckpass. „D“ steht für höchsten Grad, „Z“ für niedrigsten.

Reinheit:

Die Lupe können Sie beruhigt zu Hause lassen. Das Prädikat „lupenrein“ vergeben Fachleute nur bei Steinen, die auch bei zehnfacher Vergrößerung keine Einschlüsse zeigen. Diese „Fingerabdrücke“ der Natur bestimmen den Reinheitsgrad. Ungeübte Augen sehen hier kaum etwas.

Schliff:

Ein exakter Schliff ist das A und O. Er beeinflusst in erster Linie Optik und Wirkung des Steins – und damit den Preis. Das Licht wird von Facette zu Facette gebrochen, im Oberteil gebündelt und reflektiert. Lassen Sie sich zum Vergleich ruhig unbezahlbare Stücke zeigen.

Übrigens: Ihr Brilli ist auch dann echt, wenn er kein Glas schneiden kann!

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