ich-weiss-wie.de » 28. Dezember 2014

Daily Archives: 28. Dezember 2014

Wohlbefinden

Babys vor Karies schützen

Am besten Sie reduzieren schon während der Schwangerschaft das Karies-Risiko.

Mütter und Väter können mit ihrem Speichel schädliche Bakterien weitergeben – zum Beispiel über den Schnuller. Allein davon bekommt ein Kind noch keine Karies. Dafür braucht es eine Kombination aus Bakterien, Zucker und Zeit.

Kinder, die in den ersten beiden Lebensjahren verschont bleiben von einer Besiedlung mit kariesauslösenden Bakterien (Streptococcus mutans), entwickeln später weniger Karies, selbst bei zuckerreicher Ernährung.

Wichtig bleibt es, Kinderzähne vor Zucker zu schützen: Eltern sollten auf Fruchtsäfte oder süße Tees aus der Nuckelflasche verzichten, lautet der wichtigste Appell der Zahnärzte. Auch schon vor der Geburt könnten Mütter etwas tun. Eine intensive zahnmedizinische Betreuung von schwangeren Frauen bringt entscheidende Vorteile für die Mundgesundheit des Kindes.

Werdende Mütter sollten stärker für ihre Zahngesundheit sensibilisiert werden, fordern Forscher auf Basis internationaler Studien. Die Gleichung ist einfach: Weniger kariesauslösende Bakterien im Mund der Mutter bedeuten weniger Bakterienübertragung auf das Kind. Das führt zu einer geringeren Bakterienbesiedlung im Kindermund – und somit einer geringeren Karieshäufigkeit.

Eine professionelle Zahnreinigung

Schwangere Frauen sollten nicht nur zum Frauenarzt gehen, sondern auch zum Zahnarzt – damit Entzündungen behandelt und krankheitsauslösende Keime reduziert werden könnten, empfehlen Forscher der der Medizinischen Hochschule Hannover. Eine professionelle Zahnreinigung für werdende Mütter ist auf jeden Fall sinnvoll.

Für Kinder sieht die gesetzliche Krankenversicherung den ersten Besuch beim Zahnarzt erst im Alter von zweieinhalb Jahren vor.

Zuhause

Häkeln: Anleitung für Anfänger

Als Anfänger muss man nicht Topflappen häkeln. Der Kreativität ist keine Grenzen gesetzt. Hier sind es Cupcake`s für den Puppen-Kaffeetisch im Kinderzimmer. Foto: iww

Als Anfänger muss man nicht Topflappen häkeln. Der Kreativität ist keine Grenzen gesetzt. Hier sind es Cupcake`s für den Puppen-Kaffeetisch im Kinderzimmer.
Foto: iww

Am besten startet man mit Baumwollgarn oder dickem Stoffgarn.

Bei beiden sieht man zwar Ungenauigkeiten besser als bei wolligerem Garn, das Lernen ist aber viel leichter, wenn der Faden nicht ständig zerfranst.

Außerdem braucht man eine Häkelnadel in der passenden Größe. Auf der Banderole um ein Wollknäul ist diese Größe unter gekreuzten Nadeln angegeben. Man kann übrigens später durch die Verwendung unterschiedlicher Nadelgrößen auch viel experimentieren, aber für den Anfang sind die Hinweise direkt auf der Wolle sicher hilfreich. Es genügt, mit Wolle in einer einzigen Farbe zu starten.

Anfangs-Luftmasche

Zunächst muss man eine Anfangs-Luftmasche häkeln: Dazu legt man eine Schlaufe aus dem Garnende. Dann zieht man den Faden, der zum Knäul führt, durch diese Schlaufe und zieht sie unten zu, indem man am losen Fadenende zieht. Die Schlaufe sollte man jetzt locker größer oder kleiner ziehen können.

Jetzt sticht man die Häkelnadel durch diese Schlaufe. Für eine neue Luftmasche legt man den Faden vom Wollknäul um die Häkelnadel und nutzt den Haken daran, um den Faden durchzuziehen. Diese neue Schlaufe kann man wieder eng ziehen, indem man am Ende zur vorherigen Masche hin zupft. Etwas ausprobieren hilft, ein Gefühl hierfür zu bekommen. Viele häkeln diese ersten Maschen auch ohne Nadel, und später braucht man umgekehrt keine Hand mehr zum Festziehen. Am Ende liegt die neue Masche um die Häkelnadel gewickelt.

Insgesamt sollte man 5 Luftmasche häkeln (also die erste bilden und vier weitere häkeln). Häkeln nach Anleitung ist für Anfänger oft schwierig, es ist keine Schande, etwas erst mal immer wieder aufzuribbeln und neu zu versuchen.

Kettmasche

Jetzt sollen diese Luftmaschen zum Kreis geschlossen werden: Dazu nutzt man eine Kettmasche. Man sticht mit der Häkelnadel durch ein Glied der ersten Luftmasche. Auf der anderen Seite legt man den Faden einmal um die Häkelnadel und zieht ihn am Haken durch. Genauso, wie bei einer Luftmasche, liegt jetzt die Schlinge der neusten Masche auf der Häkelnadel.

Jetzt folgen die Runden: Man startet jede Runde mit drei weiteren Luftmaschen. Dazu wieder den Faden von der anderen Seite durch die aktuelle Masche auf der Nadel ziehen.

Als nächstes kommen Stäbchen: Dazu wickelt man den Faden einmal um die Nadel (es liegen zwei Reihen Faden über der Nadel, die letzte Masche und die Umwicklung), sticht sie durch den Ring, wickelt den Faden noch einmal um den Nadelkopf (es liegen vorrübergehend vier Streifen über der Nadel) und zieht diesen Faden durch den Ring.

Jetzt liegen drei Reihen Faden auf der Nadel: Die neue Schleife, die alte Umwicklung und die alte Masche. Nun legt man den Faden wieder um die Nadel und zieht ihn durch die ersten zwei Bögen auf der Nadel.

Jetzt liegen noch zwei Reihen Faden auf der Nadel: Die neueste Schleife und die alte Masche. Nun wird wieder der Faden um die Nadel gelegt und durch die beiden Schleifen gezogen.

Jetzt liegt genau eine Reihe um die Nadel und das Stäbchen ist fertig.

Es folgen zwei weitere Stäbchen in den Kreis, dann zwei Luftmaschen. Dann wieder drei Stäbchen, zwei Luftmaschen, drei Stäbchen, zwei Luftmasche und eine Kettmasche in das erste Dreierpaket: Dazu sticht man in die oberste der drei Luftmaschen aus dem Paket und zieht den Faden durch diese Einstichmaschen.

Weitere Reihen

Die nächsten Reihen folgen jetzt immer dem gleichen Muster: Man beginnt mit drei Luftmaschen und zwei Stäbchen in das aktuelle Loch. An einer Ecke arbeitet man als nächstes zwei Luftmaschen und dann noch drei Stäbchen in das Loch der vorherigen Reihe. An einer Seite folgt jetzt eine Luftmasche und dann drei Stäbchen in das nächste Loch. Und so weiter, immer in der Runde herum.

Zuhause

So löschen Sie Daten von Smartphone und PC

315496_510188645663032_454033298_nWer sein altes Handy oder Notebook nicht mehr braucht, kann es im Internet verkaufen, zum Beispiel über Auktionsplattformen, Second-Hand-Börsen oder Rückkaufportale. Doch wer seine technischen Geräte abgibt, muss unbedingt sichergehen, dass alle Daten überschrieben sind. Sonst lassen sich auch vermeintlich gelöschte Daten von geübten Nutzern wiederherstellen.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt, spezielle Software zu nutzen, die kostenlos heruntergeladen werden kann. Gemeinsam ist diesen Programmen, dass sie die Festplatte mehrmals mit sinnlosen Informationen überschreiben. So bleiben die Geräte weiter nutzbar, doch keine der früheren Dateien kann rekonstruiert werden. Damit lassen sich auch Speichermedien wie USB-Sticks, SD-Karten und USB-Festplatten vollständig überschreiben.

Wie lösche ich meinen Smartphone-Speicher endgültig?

Smartphones bieten in den Einstellungen eine Funktion, die sich sinngemäß „Daten löschen und Werkseinstellungen wiederherstellen” nennt. Allerdings ist auch hier nicht sichergestellt, dass der Speicher überschrieben wird. Wer seine persönlichen Daten vom Surfen im Netz oder aus dem Zwischenspeicher (Cache) einer Anwendung löschen will, kann auf das Programm „Quick App Manager” zurückgreifen.

Festplatten funktionieren nach einem simplen Prinzip: Wird eine Datei gespeichert, weist der Computer ihr einen bestimmten Speicherplatz zu und merkt sich, dass er dort nichts anderes ablegen darf. Wird eine Datei gelöscht, gibt der Rechner nur den vorher blockierten Speicherplatz dafür frei. Entfernt sind die Daten damit aber noch nicht, sondern erst dann, wenn sie durch neue Informationen überschrieben werden. So lange bleiben sie für den Nutzer lediglich unsichtbar.

Zudem werden Dateien beim Speichern in vielen Fragmenten auf der Festplatte verteilt. Oft reichen nur wenige dieser noch nicht überschriebenen Fragmente, um Dateien mit einer Reparatur-Software zu rekonstruieren.

Was mache ich mit defekten Geräten?

Auch wenn das Gerät auf den Elektroschrott soll, gibt es Mittel, alle Daten zu zerstören: Der IT-Verband Bitkom rät, den Datenträger zu schreddern. Möglich ist genauso, die PC-Festplatte oder das Smartphone in eine Plastiktüte zu stecken und dann mit einem Hammer draufzuhauen. Erst wenn der Speicher wirklich verbeult, gebrochen oder zersplittert ist, kann ihn niemand mehr reparieren.