Wie wichtig Folsäure für unseren Körper wirklich ist

Eine Ernährung mit viel Folsäure verlängert Ihr Leben. Das „Wundermittel“ mit der Abkürzung B9 schützt das Herz und reinigt die Zellen.

Blutarmut, Schleimhautentzündungen und ein stark lädiertes Immunsystem gehören noch zu den eher harmlosen Begleiterscheinungen einer Unterversorgungen mit Folsäure. Bei einem Mangel an Vitamin B9 erhöht sich sogar das Herzinfarktrisiko – und zwar gleich um ein Vielfaches.

Ein hoher Homocysteinspiegel gilt neben Übergewicht, Rauchen und hohen Fett- und Cholesterienwerten als Wegbereiter der koronaren Herzkrankheit, die zum Infarkt führen kann.

Der giftige Stoff entsteht als Zwischenprodukt im Aminosäurestoffwechsel und wird vom Körper in Methionin umgewandelt. Unser Organismus braucht  0,4 Milligramm  Folsäure pro Tag. Das ist eine Menge, die Sie mit einer gezielten Ernährung auch ohne Einnahme zusätzlicher Präparate abdecken können.

Nur schwangere Frauen sollte eine höhere Dosis zu sich nehmen (0,8 bis 1 mg). Da das Vitamin B9 licht- und wärmeempfindlich ist, müssen folsäurehaltige Lebensmittel allerdings dunkel und kühl gelagert werden, um den gesunden Wirkstoff optimal zu konservieren.

Und nur bei schonender Zubereitung (Gemüse mit wenig Wasser kurz kochen und Fleisch mit nur Fenig Fett anbraten) entfaltet Folsäure ihre volle Wirkung. Sonst reduziert sich der gesundheitsfördernde Effekt um bis zu 70 Prozent.

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