Was Schneeglöckchen brauchen

Ein leicht kalkhaltiger, sandig-lehmiger Gartenboden unter lichten Gehölzen ist für Schneeglöckchen ideal.

Schneeglöckchen (Foto: Steffi_Franco/flickr/CC BY-ND 2.0)

Im Frühjahr möchte der Standort feucht sein, und auch im Sommer soll er eher kühl bleiben und nicht ausdorren. Zu Schneeglöckchen passen Herbst- Alpenveilchen sehr gut, deren wintergrünes Laub einen schönen Hintergrund abgibt, und auch Frühblüher wie Nieswurz, Zwiebeliris oder Winterling. Nicht zu empfehlen ist das Pflanzen in Rasenflächen. Davon abgesehen, dass dort das Laub der Schneeglöckchen lange vor der Zeit dem Rasenmäher zum Opfer fällt, ist der dichte Wurzelfilz eines gepflegten Rasens zu viel für die zarten Zwiebeln.

Pflanzen

Am sichersten wachsen Schneeglöckchen an, wenn man sie „in the green“ pflanzt, also mitten in der Wachstumszeit. Man kauft die Zwiebeln am besten blühend im Topf. Setzen Sie die Zwiebel mindestens dreimal so tief, wie sie hoch ist. Etwas kiesiger Splitt direkt unter dem Zwiebelboden sorgt für guten Wasserabzug.

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Pflegen

Lassen Sie Ihre Schneeglöckchen am besten in Ruhe. So entwickelt sich in wenigen Jahren ein schöner Bestand. Ist der Boden nährstoffarm, gibt es ab dem zweiten Jahr zusätzliche Nährstoffe. Wer einmal jährlich im Spätwinter reifen Kompost gibt, hat meist genug getan. Mit einer Flüssigdüngung gleich nach der Blüte kann für einen zusätzlichen Wachstumsschub gesorgt werden.

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