Vogelfutter selber machen

Vogelsnacks für den Winter lassen sich leicht selbst bereiten, z. B. mit Hilfe von Körbchen aus Maisblättern, in denen Knoblauchzwiebeln angeboten werden.

In 150 g erwärmtes Kokosfett kommen 150 g einer Körnermischung (ungesalzene Erdnüsse, Sonnenblumenkerne, Hirsekörner etc). Das Ganze wird in die Körbchen gefüllt und nach dem Festwerden in der Kälte an Zweige gehängt.

Die kleinen Futterstationen werden sehr gern angenommen und sind einfach nachzufüllen. Nach einer Saison können die Körbchen auf dem Kompost oder im Biomüll entsorgt werden.

Mieter dürfen auf ihrem Balkon Singvögel füttern. Auch Vogelhäuschen dürfen aufgestellt werden, entschied das Landgericht Berlin (Az.: 65 S 540/09). Dies kann ihnen weder durch Nachbarn noch durch den Vermieter untersagt werden, denn eine Verunreinigung des Balkons mit Vogelkot sei ortsüblich und hinzunehmen. Tauben stellen allerdings eine Ausnahme dar: Da diese Krankheiten übertragen können und besonders laut sind, kann deren Fütterung vertraglich oder in der Hausordnung verboten werden. Wer sich daran nicht hält, dem drohen eine Abmahnung und gegebenenfalls sogar eine Kündigung.

Weitere Leckerbissen für Vögel

Leicht schrumpelige Äpfel, die Sie selbst nicht mehr essen mögen, können hungrigen Vögeln im Laufe des Winters zugutekommen. Legen Sie die Apfelstücke leicht erreichbar ins Freie – passen Sie aber auf, dass sie nicht einfrieren. Auch Birnen und Rosinen werden gerne genommen.

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