Tipps für mehr Ordnung im Kinderzimmer

Achtung, Stolpergefahr! In einem Kinderzimmer liegen Puppen, Bauklötze oder Spielfiguren öfter mal auf dem Boden herum. Weggeräumt werden sie meist von den Eltern. Doch das ist keine Lösung.

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Wie können Kinder motiviert werden, selber aufzuräumen?

1. Kinder sollen Normen und Regeln kennenlernen. Ordnung gehört dazu. Dabei gibt es altersspezifische Bedürfnisse, auf die wir achten. Ab zwei Jahren geht es los: erstes Aufräumen mit den Eltern.

2. Wichtig ist es, die Kinder zu loben und sich abzusprechen. Eltern müssen sich einig und konsequent sein und motivieren. Ein Lobe-Plan kann da eine Anreizfunktion sein. Wenn die Kinder bei beispielsweise etwas toll weggeräumt haben, kann man zur Belohnung am Wochenende ins Kino gehen. Und ganz wichtig: Eltern sollten nicht alleine aufräumen.

3. Wenn mit Zeichen und Symbolen gearbeitet wird, können Kinder besser optisch wahrnehmen, wo was reinkommt. Zum Beispiel zeigt ein Puzzle-Bild am Regal an, dass dort der Platz für Puzzle-Spiele ist. Es geht ganz einfach: Fotos von Büchern oder Bausteinen machen oder malen, laminieren und an der Kiste befestigen. Wichtig ist auch, dass es einen Ort für Materialien gibt, die die Kinder in der Natur gefunden haben.

4. Heutzutage sind die Kinderzimmer oft überfüllt – die Sinne werden überflutet. Regelmäßiges Ausmisten ist deswegen sinnvoll.

5. Und wenn ein Kind partout nicht möchte? Dann bleibt das Zimmer erst einmal so, das Kind muss sich auszicken. Oft kommt es nach ein paar Minuten wieder, dann kann man es noch einmal versuchen und an die Regeln erinnern.

 

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