So surfen Kinder sicher im Internet

Zwischenablage08-300x237„Darf ich ins Internet?“ Diese Frage stellen schon Kindergartenkinder, zumindest wenn sie ihre Eltern, große Geschwister oder andere Kinder surfen sehen. Tatsächlich bietet das Netz selbst für die ganz Kleinen eine Fülle spannender, lustiger und lehrreicher Websites.

Trotzdem, fürs richtige Internet-Surfen ist es definitiv noch zu früh: Sich ohne Begrenzung durch unbekannte Websites zu klicken – dafür sind Kinder frühestens mit dem Ende des Grundschulalters reif genug. Bei guter Medien-Erziehung wissen sie dann, welche Gefahren drohen und wann sie ihre Eltern um Rat fragen müssen.

Und bis dahin? Medien-Pädagogen plädieren dafür, dass jüngere Kinder ausschließlich mit ihren Eltern gemeinsam surfen. Denn nur so lernt das Kind am Vorbild, wie man verantwortlich mit dem Internet umgeht. Aber im Alltag ist das nicht immer machbar. Deshalb, und damit das Kind sich auch mal selbstständig im Netz bewegen kann, empfehlen sie eine Positivliste. Die heißt so, weil bei diesem Vorgehen nicht die negativen Einflüsse im Netz verboten werden, etwa durch einen Spam-Filter, sondern kindgerechte und wertvolle Websites erlaubt. Spam-Filter haben nämlich ihre Nachteile: Diese Schutzprogramme weisen immer Lücken auf und lassen sich zum Teil schon von findigen Kindern umgehen. Eine Positivliste hingegen bietet größtmögliche Sicherheit: Die Websites auf dieser Liste darf das Kind selbstständig ansteuern, alle übrigen Inhalte im Netz sind gesperrt.

Hier ausgewählte Klassiker für die Liste:

Kinder-Suchmaschinen

Frag Finn

Blinde Kuh

Helles Köpfchen

Kinder-Nachrichten

Kindernetz

Liliputz

Internet-Wissen für  Kinder

Internauten

Internet-ABC

Klicksafe

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