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Schneller lernen

(Foto: Fortune Live Media)

Schnell eine neue Sprache lernen, sich in ein neues Themenfeld einarbeiten oder nebenbei ein Zusatz-Studium absolvieren: Mit den richtigen Lerntechniken lässt sich der Stoff locker bewältigen.

“Effektives Lernen heißt in erster Linie Verstehen”, sagt Andreas Gold, Lernforscher und Professor am Institut für Pädagogische Psychologie der Universität Frankfurt am Main. Er empfiehlt beim Lernen eine Doppel-Strategie:  die reduktive und die elaborative.

1. Bei der sogenannten reduktiven Methode geht es darum, das Gelesene zu vereinfachen und zusammenzufassen. Wichtiges Hilfsmittel dafür ist der Textmarker, mit dem das Wichtigste unterstrichen wird. Aber auch Notizen auf einem extra Blatt Papier oder eine selbst geschriebene Zusammenfassung helfen, den Lernstoff zu bändigen und zu verstehen.

2. Gegenstück zur reduktiven ist die elaborative Strategie. Hierbei geht es darum, das Lernmaterial um Assoziationen zu erweitern. Auf diese Weise wird vorhandenes mit neuem Wissen verknüpft. Dies funktioniert über bildhafte Vorstellungen zum Gelesenen oder durch das Finden von Beispielen. Vor allem kleine Notizen am Rand eines Textes sorgen dafür, dass das neue Wissen behalten wird. „Da hilft schon ein Kommentar wie: Stimmt doch gar nicht!“, sagt Lernforscher Gold.

Machen Sie beim Lernen alle eineinhalb Stunden eine Pause von 20 Minuten.

Damit das Gelernte ganz sicher im Hirn haften bleibt, muss der Stoff regelmäßig wiederholt werden. Hier kann auch Auswendiglernen hilfreich sein, doch das Verstehen steht immer an erster Stelle steht.

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