Nährungsergänzung und Kosmetik: Produkte mit dem Hanf-Inhaltsstoff Cannabidiol boomen

Die Cannabispflanze rückt immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Besonders in dem Inhaltsstoff CBD (Cannabidiol) sehen Wissenschaftler großes Potenzial. 

Cannabis-Gel, Öle, Kapseln, Kaugummis – Cannabidiol (CBD) soll schmerzlindernd und beruhigend wirken. Anders als psychoaktives Tetrahydrocannabinol (THC), das unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, wirkt Cannabidiol nicht berauschend, sondern beruhigend. Der Wirkstoff macht weder fahruntüchtig noch süchtig. CBD-Produkte enthalten zwar auch THC, allerdings maximal 0,2 Prozent. Dieser Gehalt gilt als unbedenklich. CBD wird aus Nutzhanf gewonnen.

Cannabis ist eine der ältesten traditionellen Pflanzen. Schon seit Tausenden von Jahren werden ihre Blüten vielseitig genutzt. Heute gilt Cannabis als zukunftsweisende Pflanze, die in der Forschung in verschiedenen Bereichen zum Einsatz kommt.

Was CBD für die Gesundheit leistet, ist allerdings unklar. Es gibt zwar Hinweise auf seine entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung, klinische Langzeitstudien fehlen jedoch. Je nach Dosierung kann CBD auch Nebenwirkungen wie Fieber, Erbrechen und Durchfall zur Folge haben, stellte die US-Gesundheitsbehörde FDA fest. Besonders Kinder, Jugendliche und Schwangere müssten geschützt werden.

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