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In die Sauna gehen – Was Sie wissen müssen

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Sich regelmäßig in der Sauna zu entspannen, kann nicht nur den Stress reduzieren, sondern auch vor Schlaganfällen schützen. Das Schwitzen senkt nämlich den Blutdruck.

Die Finnen entdeckten den Segen des Saunierens vor mehr als 2.000 Jahren. Seitdem bollern die Öfen in den Fichtenholzhütten die Luft auf bis zu 100 Grad hoch. Der Körper verträgt das, weil die Hitze trocken ist.

Die Hauttemperatur erhöht sich auf 42 Grad, im Körper steigt die Temperatur um etwa 1 Grad. Das Hirn schlägt Alarm: leichtes Fieber. Macht nichts. Die erhöhte Temperatur lockt Abwehrstoffe ins Blut, die Viren und Bakterien vernichten: Schnupfen und andere Infektionskrankheiten haben dann schlechte Karten.

Durchblutung wird angekurbelt

Die heiße Luft macht aber nicht nur fit, sondern auch glücklich. Beim Saunen werden – wie beim Sport – reichlich körpereigene Glückshormone ausgeschüttet. Der Wechsel zwischen Saunahitze und kalten Güssen kurbelt die Durchblutung an: Die Haut wird rosig und die Muskulatur locker. Wem 100 Grad zu heiß sind, der entspannt besser in den warmen Wassernebeln des Dampfbades (um 45 Grad). Die Biosauna ist mit etwa 60 Grad ein Kompromiss.

Die Regeln beim Saunen

Keine Kompromisse gibt es bei den Regeln. Erst duschen, dann abtrocknen, da feuchte Haut schlechter schwitzt. Und nicht übertreiben: 5 bis 15 Minuten reichen. Legen Sie zum Sitzen immer ein Handtuch auf die Saunabank. Auf den unteren Bänken ist es kühler als oben. Stehen Sie nicht zu abrupt auf, weil dies zu Kreislaufproblemen führen kann.

Nach der Hitze an die frische Luft gehen, tief durchatmen. Dann kommen die kalten Güsse: erst die Beine, dann die Arme. Mutige steigen noch ins eiskalte Tauchbad. Dann ist Ruhe, mindestens eine halbe Stunde. Lassen Sie den Saunatag nach drei Gängen und viel Mineralwasser ruhig ausklingen.

Der Aufguss

Vertrauen Sie Ihrem eigenen Körpergefühl und bestimmen Sie selbst, wie viele Aufgüsse Sie machen möchten. Denn danach wird es richtig heiß! Mit anregenden, beruhigenden oder heilenden Aromaölen versetzt, können Sie mit jedem Aufguss einen angenehmen Duft durch die Kabine wehen lassen. Die beste Luftzirkulation wird mit einem Handtuch durch Schwenken, Kreiseln oder Wedeln erreicht. Der Dampf wird somit gleichmäßig im Saunabereich verteilt. Betreten oder verlassen Sie die Sauna nicht, wenn gerade ein Aufguss erfolgt. Der Dampf und die ätherischen Öle würden sofort verfliegen.

Für wen ist ein Saunabesuch geeignet – und wer sollte sich eher zurückhalten?

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