Grünkohl und Co.: Welches heimisches Superfood Sie im Winter kennen sollten

Gojibeeren, Papaya, Matcha – sie klingen exotisch, sollen das Immunsystem stärken und irgendwie fitter machen. Teilweise ist ihre Wirkungskraft sogar wissenschaftlich nachgewiesen worden. Doch auch ohne die Bestätigung aus der Forschung, gelten bestimmte Beeren, Früchte und Samen als Superfoods. Selbst Grünkohl und Brokkoli kann man dazu zählen.

Grünkohl-Chips (Foto: Kari Sullivan/CC BY 2.0)

Denn solche Lebensmittel enthalten große Mengen an Antioxidantien sowie Vitamine und Mineralien, die die eigene Gesundheit unterstützen können.

Antioxidantien schützen unseren Körper vor freien Radikalen. Diese können bei einem Überschuss oxidativen Stress verursachen – und die Ursache für schnellere Hautalterung sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Arthritis sein.

Es lohnt sich also gesunde pflanzliche Lebensmittel in den eigenen Speiseplan zu integrieren. Was Fans dabei gerne übersehen: Es gibt auch hierzulande tolle Superfoods.

So könnten Chiasamen durch Leinsamen ersetzt werden.

Kohl und Brokkoli sind Superfoods

Aber auch Brokkoli und Kohlsorten sollten Sie auf den Tisch bringen. In den vergangenen Jahren war Grünkohl zum Beispiel selbst in New York im Trend.

Leckere Kohl-Rezepte

Zum einen ist Grünkohl einfach vielfältig. Sie können ihn klassisch mit Pinkel, Kasseler und Mettwurst darbieten. Oder Sie machen ihn im Wok und würzen den Kohl mit Kokosraspeln, Ingwer und Currypaste.

Zum anderen unterstützt das Superfood Ihre Gesundheit: Grünkohl ist zum Beispiel reich an Omega-3-Fettsäuren. Diese können vor Entzündungen und damit auch rheumatischer Arthritis schützen. Wegen eines außerordentlichen Zusammenspiel zwischen Antioxidantien und anderen entzündungshemmenden Bestandteilen soll Grünkohl zudem helfen, Krebs vorbeugen zu können.

Einheimische Alternative: Leinsamen statt Chiasamen

In den Schalen der Leinsamen stecken sogenannte Schleimstoffe, die sich im menschlichen Darm mit Wasser verbinden. Sie quellen auf und kurbeln so die Verdauung an. Dazu regen die Stoffe eine Vermehrung der gesunden Darmflora an.

Aber auch beim Reizdarmsyndrom können Leinsamen helfen, indem sie bei regelmäßiger Einnahme die Beschwerden lindern, wie „Internisten im Netz“ berichten.

Empfohlen ist, rund 30 Gramm Leinsamen pro Tag zu essen, um den Darm anzuregen. Entweder Sie fügen einen Esslöffel davon in Ihr Müsli oder in einen Joghurt oder Sie reichern damit Ihren Brotteig an.

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