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Ganz leicht: eine kleine Mütze stricken – Anleitung

Kleine Accessoires zu stricken, dauert gar nicht so lange, wie viele glauben. Für eine Mütze braucht ein geübter Stricker zum Beispiel nur eineinhalb Stunden. Schneller geht es, wenn es sich um eine Babymütze handelt.Eine selbst gestrickte Mütze ist ein schönes, persönliches Geschenk für Geburtstage oder Weihnachten und eine Möglichkeit, sich ein individuelles Accessoire zu schaffen. Denn manchmal passen die Farben der Strickware, die in den Läden angeboten wird, einfach nicht zu der eigenen Lieblingskleidung. Mitunter ist auch gerade ein Schnitt in Mode, der nicht jedermanns Geschmack ist. Zudem lassen sich mit Effektstrickgarnen aus Wollgeschäften oft einzigartige Wirkungen erzielen. Möglicherweise sind vergleichbare industriell hergestellte Mützen nicht zu finden oder sie haben keine so schöne Oberfläche.

Wer eine Mütze anfertigen möchte, kann sich dafür ein Strickbuch oder eine Handarbeitszeitschrift kaufen. Doch auch mit Anleitungen aus dem Internet lässt sich gut arbeiten, denn diese bieten oft Kommentare von Nutzern, die das Strickmuster bereits getestet haben oder Varianten empfehlen. Außerdem sind manche Anleitungen mit Video-Tutorials verbunden, in denen sich die einzelnen Schritte genau verfolgen lassen. Denn manch eine Strickanleitung kann Handarbeitsanfänger vor große Rätsel stellen. Preiswert ist es zudem auch noch, nach einer Anleitung aus dem Internet zu stricken. In Strickkursen oder -gruppen lässt sich natürlich ebenfalls leicht eine Mütze herstellen. Stricken ist in vielen Kreisen wieder sehr beliebt, und es ist ein sehr geselliges Hobby, das sich auch gut neben einer Unterhaltung betreiben lässt. In Wartezeiten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln lässt sich mit Stricken gut die Zeit vertreiben.

Wer eine Mütze anfertigen möchte, braucht in der Regel 100 bis 250 Gramm Garn. Außerdem benötigt er ein Nadelspiel – meistens mit 5 Nadeln – oder Rundstricknadeln. Eventuell kommt noch eine Stopfnadel hinzu. Er kann sich zwischen vielen Modellen entscheiden: so zum Beispiel Pudelmützen mit Pompons. Beliebt sind außerdem Beanies, in denen sich viel Haar verstauen lässt. Andere stricken Mützen mit Ohrenkappen und Bändern oder Kopfbedeckungen mit Rollrändern. Auch Oberflächen sind vielfältige denkbar: So gibt es Anleitungen mit Zopf- oder Rippenmustern oder mit durchbrochenen Flächen. Außerdem lassen sich bunte Wellenbänder sowie Streifen und Karomuster stricken. Wer die Mütze anschließend noch verzieren möchte, kann mit einer Häkelnadel buntes Garn durch die Mütze ziehen und dieses verknoten. Eine andere Möglichkeit sind gestrickte oder gehäkelte Blumen, die sich an den Rand nähen lassen, oder Stickereien, die aber etwas mehr Erfahrung fordern.

Für eine einfache Mütze ist es zunächst nötig, den Kopfumfang auszumessen. Von dieser Strecke zieht man nun etwa 2 Zentimeter ab und schlägt diese Länge in Maschen an. Diese verteilt man auf 4 Nadeln. Im Rechts-links-Muster strickt man dann die erste Runde ab. In der Nächsten strickt man Rechtsmaschen als Linksmaschen und umgekehrt. Dies wiederholt man nun so oft, bis man ein etwa 10 Zentimeter langes Stück geschaffen hat, und strickt nun wieder eine Runde links. Darauf folgen dann 20 Zentimeter, die man glatt rechts strickt. Für das Abnehmen strickt man nun jede zweite Runde die letzte Masche der einen Nadel an die erste der nächsten Nadel. Wenn man schließlich nur noch 20 Prozent der Anfangsmaschen auf der Nadel hat, kann man den Faden durch die Maschen ziehen und zu guter Letzt alles nach innen hin festzurren. Schon ist die Mütze fertig.

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