Ernährung bei zu hohem Cholesterinspiegel

Von einem erhöhten Cholesteringehalt im Blut spricht man bei Werten über 200 mg/dl.

Es gibt zweierlei Cholesterin im Blut, ein „gutes“ und ein „schlechtes“.

LDL-Cholesterin (low density lipoproteins) ist das „schlechte“, es ist ein primärer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und sollte unter 160 mg/dl liegen.

HDL-Cholesterin (high density lipoproteins) ist das „gute“. Es schützt die Blutgefäße vor Ablagerungen und sollte mindestens bei 40 mg/dl liegen.

Die wichtigste Maßnahme bei zu hohem Cholesterinspiegel ist die Verringerung der Fettaufnahme insgesamt. Fettreiche Lebensmittel sollten demnach gemieden werden.

Sie sollten auch auf die Art des Fettes achten: Pflanzliche Fette enthalten mehr einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren als tierische; ungesättigte Fettsäuren können den Cholesterinspiegel senken.

Lebensmittel mit hohem Cholesteringehalt sollten gemieden werden (ohne völlig darauf zu verzichten), z.B. Eier (Eigelb), Innereien, Schweinefleisch, tierische Fette.

Jeden Tag frisches Obst und Gemüse zu essen sowie auf ballaststoffreiche Kost zu achten, gehört ebenfalls zu den Regeln einer cholesterinarmen Ernährung.

So nehmen Sie ausreichend pflanzliche Fette zu sich

Haferkleie senkt den Cholesterinspiegel, in gleicher Weise wirken Haferflocken. Das heißt nun nicht, dass eine Portion Hafer täglich von allen Cholesterinproblemen befreit. Planen Sie jedoch Haferflocken oder Haferkleie regelmäßig in den Speiseplan ein, zum Beispiel zum Frühstücksmüsli.

Nicht nur die richtige Ernährung kann den Cholesteringehalt im Blut senken; wichtig sind auch viel Bewegung, Verzicht auf Nikotin und das Erreichen und Halten des Normalgewichts.

Was bedeutet mg/dl?

Die Einheit mg/dl (Milligramm pro Deziliter) bezeichnet Milligramm Zucker pro Deziliter Blut.

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