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Eine WG gründen – Darauf müssen Studenten achten

Eine eigene Wohnung können sich viele Studenten nicht leisten. Manche wollen auch nicht alleine wohnen. Deshalb tun sich viele zu Wohngemeinschaften zusammen. Das Mietrecht kennt die Form des Zusammenwohnens in einer WG eigentlich nicht.

Man kann bei Wohngemeinschaften drei Varianten unterscheiden: Entweder der Vermieter macht einen Mietvertrag mit einem Hauptmieter, der dann aufgrund einer allgemeinen Erlaubnis des Vermieters Untermieter einziehen lassen kann. Der Hauptmieter ist hier immer der Ansprechpartner für den Vermieter.

Oder man kann einen Mietvertrag mit allen Bewohnern machen. Dann sind Mitglieder der WG alle Vertragspartner, die auch alle gemeinsam die Miete zahlen. Als dritte Möglichkeit kann der Vermieter jedes Zimmer einzeln vermieten.

Können Mitbewohner ohne Zustimmung ein- und ausziehen?

Das kommt darauf an, welche Vertragsform zugrunde liegt. Gibt es einen Hauptmieter, macht dieser mit allen anderen Bewohnern Untermietverträge. Der Hauptmieter ist in der Regel frei in der Wahl seiner Mitbewohner. Wenn der Hauptmieter auszieht, müssen aber auch alle anderen hinaus.

Gibt es einen Mietvertrag mit allen Bewohnern, muss man eigentlich einen neuen Vertrag machen, wenn ein WG-Mitglied aus- und ein neues einzieht. Aber es gibt auch die Möglichkeit, eine Vertragspartei auszutauschen. Das geht aber nur mit dem Willen des Vermieters. Bei der dritten Variante kann jeder Mieter selbst kündigen. Hier sucht sich ja der Vermieter seine Vertragspartner aus.

WG gefährdet Freundschaft

Gerade, wenn gute Freunde zusammenziehen, muss man gut aufpassen, dass der gemeinsame Alltag die Freundschaft nicht gefährdet. Um Unstimmigkeiten zu vermeiden, sollten Sie sich regelmäßig mit dem Freund oder der Freundin aussprechen und dafür Termine vereinbaren.

Mehr lesen: So klappt das Leben in einer Wohngemeinschaft

Tragen Sie alles zusammen, was sich an Kritik, Wünschen, Ideen und Fragen angesammelt hat. Ganz wichtig: offen und ehrlich sein und seinen Groll niemals hinunterschlucken. Besprechen Sie lieber die unbequemen Dinge, anstatt in einem angespannten Verhältnis zu leben. Für den Fall, dass auch regelmäßige Aussprachen nichts bringen, dann sollte man konsequent sein und wieder auseinander ziehen.

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