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Ein Schwedenfeuer vorbereiten und anzünden

Der Überlieferung nach befeuerten die Schweden schon im Dreißigjährigen Krieg die Soldatenlager mit brennenden Holzstāmmen. Heute bringen Schwedenfeuer Wärme und Gemütlichkeit für stimmungsvolle Feste. Mit Hilfe einer Motorsäge lassen sie sich schnell und unkompliziert herstellen.

So wird’s gemacht:

Im Prinzip eignen sich alle Holzarten für Schwedenfeuer. Besonders gut flammen Kiefer- oder Fichtenstämme. Andere Holzarten brennen zwar auch, glimmen aber ziemlich schnell.

Der ausgewählte Holzstamm sollte absolut trocken sein. Je nach Durchmesser wird der senkrecht stehende Stamm mit der Kettensäge in Viertel oder bei stärkeren Umfängen auch in Achtel geschnitten.

Achten Sie beim Anzünden auf eine ebene und feuerfeste Unterlage. Stecken Sie einen Grillanzünder oder einen geknickten Bierdeckel in den Sägen Schnittpunkt. Das Feuer frisst sich dann von oben nach Je nach Umfang des Stammes brennt das Schweden zwischen drei und fünf Stunden.

Die Glut im Stamm kann über 1000 Grad Celsius heiß werden. Den Holzstamm also nicht unbeaufsichtigt im Garten oder am Grillplatz stehen lassen. Brandschutz-Experten raten, die Reste abzulöschen oder auch in einer feuerfesten Tonne mit Deckel mehrere Tage abkühlen zu lassen.

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