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Die Kleinreparaturklausel im Mietvertrag

Für Reparaturen in einer Mietwohnung ist der Vermieter zuständig: bei allem, was „Teil der Mietsache“ ist wie z.B. Etagenheizungen, Einbaukühlschranke oder Badarmaturen.

In vielen Mietverträgen steht allerdings die sogenannte „Kleinreparaturklausel“, die den Mieter verpflichtet, für Bagatellschäden selbst aufzukommen. Dafür aber gibt es Grenzen.

Nach einschlägiger Rechtsprechung liegt die Obergrenze bei einer Höhe von 75 Euro pro Einzelreparatur bzw. bei sechs Prozent der Jahresmiete. Fällt mehr an, muss der Vermieter für die komplette Summe aufkommen.

Die wichtigste Pflicht des Mieters ist in jedem Fall: unverzüglich Bescheid sagen! Denn wenn dadurch, dass der Mieter einen Defekt nicht gleich gemeldet hat, ein größerer Schaden entstanden ist, können die Reparaturkosten am Mieter hängen bleiben.

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