Zuhause

Billiges Pay-TV mit Decoder-Karten aus dem Ausland

Zuhause
tv-receiver-ci-schacht

Für den Empfang von Bezahlsendern ist ein CI-Schacht im Receiver notwendig(Foto: carlb/Wikimedia)

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) erlaubt, mit ausländischen Decoderkarten Live-Fußball im Bezahlfernsehen zu empfangen. Für die knapp drei Millionen deutschen Pay-TV-Abonnenten ist das ein überraschendes Urteil. Sie sind bislang an die deutschen Sender Sky und Liga Total gebunden und bezahlen monatlich zwischen 15 und 50 Euro für ihr exklusives Fußball-Vergnügen.

Bislang setzen die jeweiligen Bezahlsender voraus, dass der Kunde seinen Wohnsitz im entsprechenden Land hat. So werden von den Fußballverbänden auch die Exklusiv-Rechte vergeben. Künftig ist es legal, sich im Ausland ein Abo zu kaufen und die Übertragungen über Satellit zu schauen. Eine Berufung gegen dieses Grundsatzurteil ist nicht möglich. Doch wie abonniert man ausländische Bezahlsender? Wer hat überhaupt deutsche Spiele im Angebot? Und wie hoch sind die technischen Hürden mit dem Receiver?

Wer zu einem ausländischen Pay-TV-Anbieter wechseln möchte, sollte vorab prüfen, ob dieser technisch überhaupt empfangbar ist, z.B. über welchen Satelliten er sendet. Zudem sollte die heimische Hardware fit sein für die entsprechende Smartcard als CI- oder CI+-Modul.

Anbieter aus Osteuropa

Zudem ist zu beachten, dass kein Sender nach dem Urteil verpflichtet ist, allen EU-Bürgern seine Angebote zu unterbreiten. Wer z.B. Interesse hat an der großen Programmvielfalt der Sender Sky Italia oder BSkyB (Großbritannien), wird als deutscher Kunde nicht akzeptiert.

Kein Auslandsanbieter liefert die komplette Bundesliga. Das größte Angebot hat der Satellitensender Eurosport 2 (HD), der in folgenden EU-Länder – und nur für diese gilt das EuGH-Urteil – sendet:  Bulgarien, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn. Angebote erhält man über die jeweiligen Webseiten der Sender.

Wer Schnäppchen sucht, wird auch außerhalb der EU-Grenzen fündig, z.B. bei dem albanischen Anbieter DigitAlb. Für ca. 220 Euro im Jahr gibt es dort ein Sportpaket inklusive Bundesliga-Spielen.

Die Frage ist, ob ein verbilligter Preis die Nachteile aufwiegen: zumeist kein deutscher Kommentar, kein Kundendienst, weniger Auswahl bei den Spielen.

Ganz ohne Bezahl-Abo lässt sich deutscher Fußball genießen, wer seine Anlage auf den Satelliten Badr-4 ausrichtet. Dort läuft die Bundesliga auf Dubai Sports. Findige Zuschauer drehen den arabischen Kommentator ab und lassen parallel das Webradio 90elf laufen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Fußball-Bundesliga: Alle Tore im Netz und auf dem Handy

Urlaub: Reklamieren, aber richtig

Zuhause

Nicht immer hält der Urlaub, was der Katalog verspricht.

Der Strand ist weiter entfernt, im Zimmer wimmelt es von Ungeziefer, das Vier-Sterne-Hotel ist nur eines mit dreien. Da hilft nur eines: Reklamieren. Nach Ihrer Rückkehr müssen Sie innerhalb von vier Wochen dem Reiseveranstalter die Mängel schriftlich mitteilen. Fordern Sie – je nach Mangel – den anteiligen Reisepreis zurück.

Als Orientierung dient die Frankfurter Tabelle, abgeleitet von Urteilen des OLG Frankfurt/Main. Für einen fehlenden Balkon können Sie zum Beispiel zwischen fünf und zehn Prozent zurückfordern. Nächtlicher Lärm bringt eine Minderung bis zu 40 Prozent.

Voraussetzung: Der Reiseleiter am Urlaubsort hat die Mängel bestätigt.

Wie teuer ist ein neu gebautes Einfamilienhaus?

Zuhause

Wie viel kostet ein Haus? Das ist von Region zu Region unterschiedlich. Im Schnitt zahlt man für einen Neubau zwischen 1.000 und 1.600 Euro pro Quadratmeter.

An der Spitze steht Bayern mit 1.620 Euro, Schlusslicht ist Sachen-Anhalt mit 1.035 Euro. Der Preisunterschied liegt weniger am Haus als vielmehr an den verschiedenen Grundstückpreisen.

Bei den Baunebenkosten muss man mit bis zu 14.000 Euro rechnen. Die Gebühren beim Grundstückskauf richten sich nach Größe und Wert des Grundstücks. Allein die Grunderwerbssteuer liegt zwischen 3,5 und 5,5 prozent es Grundstückspreises, das sind 10.000 bis 14.000 Euro. Hinzu kommen Bank-, Notar- und Maklerkosten.

Hinterfragen Sie beim Festpreis eines Hauses den Begriff „schlüsselfertig“. Dieser ist rechtlich nicht geregelt. Zusatzkosten sind dennoch möglich. Am besten von einem Sachverständigen prüfen lassen.

Zudem gilt als Faustregel: Legen Sie für zukünftige Reparaturen pro Quadratmeter und Monat mindestens einen Euro zurück.

 

 

 

So lüften Sie richtig

Zuhause

Zu wenig Lüften und zu wenig Heizen führen in der kalten Jahreszeit zum selben unangenehmen Ergebnis: Schimmel. Schwarze Flecken, zumeist zu finden in der Nähe von Fenster und Türen und in den Ecken von Wänden. Mehr…

Wie ist meine IP-Adresse?

Zuhause

Um seine eigene IP Adresse herauszufinden, gibt es im Web verschiedene Seiten.

Auf diesen Seiten kann man sich seine IP Adresse anzeigen lassen:

www.wieistmeineip.de

www.wie-ist-meine-ip.net

Auf den Seiten kann man zusätzlich sehen welche Daten noch übertragen und gespeichert werden, z.B.:

  • Browser
  • Betriebssystem
  • Browsersprache
  • Bildschirm-Auflösung

In den meisten Fällen verfügt man als normaler Internetuser über keine feste IP, dass bedeutet wenn man sich neu ins Internet einwählt oder nach einer Zwangstrennung des Routers bekommt man eine neue IP Adresse zugewiesen.

Will man fremde IP Adressen lokalisieren, so ist der Dienst Utrace sehr empfehlenswert. Ruft man die Seite auf, wird die eigene IP Adresse im Suchfeld angezeigt und darunter wird in der Google Map angezeigt wo man sich gerade befindet. Hier kann man nun eine fremde IP eingeben und ermitteln, woher diese stammt.

Wohnträume unter dem Dach

Zuhause

Wer es sich direkt unter Dach einrichtet, benötigt spezielle Lösungen für Sonne, Wärme und Licht.

Unter dem Dach zu wohnen, hat seinen ganz besonderen Reiz. Die schrägen, oft sehr hohen Wände verleihen den Räumen ein ganz eigenes Flair. Der Blick aus einem der Fenster schenkt einem ganz neue Perspektiven. Einige Dinge gibt es zu beachten, damit die Freude, dem Himmel so nah zu sein, auch ungetrübt bleibt.

*Um zum Beispiel eine zu starke Aufheizung der Räume im Sommer zu verhindern, sollte auf eine fachmännische Isolierung der schrägen Decken geachtet werden.

*Gleiches gilt für die Fenster, die sowohl über genügend Hitzeschutz als auch über Schallschutz verfügen sollten.

*Eine attraktive Lösung können Dachbalkon-Fenster sein. Bei ihnen lässt sich der obere Teil nach oben wegklappen, während der untere Teil einen kleinen, aber feinen Freisitz bildet. So lässt sich die Sonne nach Herzenslust genießen.