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Worauf sollten Sie beim Kauf einer guten Schlagbohrmaschine achten

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So erkennen Sie auf den ersten Blick, welche Schalter und welches Zubehör auf die Ausstattungsmerkmale einer guten Schlagbohrmaschine hinweisen.

Auf diese Details sollten Sie achten:

1. Das Schnellspann-Bohrfutter erkennt man sofort, weil ihm der gewohnte Zahnkranz fehlt, der für die alten Bohrfutter so typisch war. Es gibt mehrere Systeme mit verschiedenen Namen. Der Bohrerwechsel ist schnell und ohne Werkzeug möglich.

2. Der Zweithandgriff kann rund um die Bohrmaschine justiert werden, ideal zum Beispiel für Linkshänder. Er sollte griffig und leicht zu lösen sein. Der Tiefenanschlag stoppt die Maschine, bevor der Bohrer zu tief in die Wand eindringt.

3. Es kann zwischen Links- und Rechtslauf umgeschaltet werden. Die Drehrichtung ist meistens mit Pfeilen dargestellt. Gut für all jene Menschen, denen die Bezeichnungen Rechts- und Linkslauf zu abstrakt erscheint.

4. Die Drehzahlbegrenzung ist meist ein kleines Stellrad, das in den Schalterdrücker integriert ist. Der kann für den Dauerbetrieb justiert werden.

5. Der Wechsel der Gänge kann durch einen Drehknopf erfolgen.

6. Der Umschaltknopf für Bohren und Schlagbohren darf nicht während des Betriebes versehentlich verstellt werden können. Die verwendeten Symbole sind fast immer ein Bohrer und ein Hammer.

7. Besonderen Komfort bieten vibrationsgedämpfte Griffe mit Kunststoffpuffer. Sie schlucken ähnlich wie ein Stoßdämpfer im Auto jene Schläge, die insbesondere beim Schlagbohren auftreten. Dadurch werden die Hände weniger malträtiert und die Maschine liegt auch sicherer in der  Hand.

Waschmaschine: Welches Programm für welche Textilien und was diese können

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Moderne Programm-Vielfalt: Warum hat eine Waschmaschine überhaupt so viele Programme? Weil ein ölverschmierte Hose eine ganz andere Behandlung braucht als eine feine Bluse.

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Foto: iww

Kandidaten für Koch- und Buntwäsche sind Jeans, Freizeithemden, Bettwäsche, Unterwäsche oder Handtücher. Durch den niedrigen Wasserstand und schnelle Trommelbewegungen reiben die Stücke häufig aneinander. Beim Schleudern geht es mit bis zu 1800 Umdrehungen pro Minute richtig zur Sache. Übrigens: Die Vorwäsche brauchen Sie nur für völlig verdreckte Trekking-Klamotten. Der gröbste Schmutz wird dann vor dem Hauptwaschgang ausgespült, der Rest schon mal eingeweicht.

Wer glaubt, dass der Waschgang Pflegeleicht für Stücke ist, die sich einfach und unkompliziert pflegen lassen, liegt völlig daneben. Gemeint sind Textilien, die nur leicht, das heißt schonend gewaschen werden wollen. Zum Beispiel knitterempfindliche Synthetics. Deshalb gönnt die Maschine der Wäsche mehr Wasser, die Trommel dreht sich langsamer, geschleudert wird mit 600 bis 1000 Umdrehungen. Bei einigen Modellen bleibt die Wäsche im letzten Spülwasser liegen. Dann stellen Sie den Schalter auf Abpumpen und entnehmen die Kleidung tropfnass. Das verhindert Falten. Bei manchen Maschinen lässt sich der Spülstopp auch extra einstellen.

Gardinen, dünne Blusen und andere empfindliche Gewebe verlangen nach Feinwäsche (Schonprogramm). Bei recht hohem Wasserstand dreht sich die Trommel einmal links rum, legt eine Pause ein, dann geht`s einmal rechts rum. Das Programm endet meistens mit dem Spülstopp.

Im Wollwaschgang werden maschinenwaschbare Pullis oder Dessous fast so sanft gewaschen wie von der Hand. Die Trommel macht nur Viertelumdrehungen mit langen Pausen dazwischen. Die Wäsche wird in viel Wasser geschaukelt und nicht geschleudert.

Sparprogramme arbeiten mit niedrigeren Temperaturen (60 statt 95, 40 statt 60 Grad), brauchen deshalb weniger Strom. Damit trotzdem alles sauber wird, dauern sie länger.

Die 1/2-Menge-Taste nur in Ausnahmefällen nutzen. Es wird zwar etwas weniger Wasser und Energie verbraucht als bei voller Trommel, trotzdem ist eine ganze Beladung günstiger und umweltfreundlicher. Das gilt auch, wenn die Maschine eine Mengenautomatik hat, also das Gewicht der Wäsche selbst erfasst und die Wassermenge entsprechend regelt.

Dagegen sind Kurzprogramme echte Sparmeister und optimal für nur leicht verschmutzte Wäsche. Die Maschine wäscht und spült einfach nicht so lange.

Kurz-Check für die Waschmaschine, damit sie lange hält

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Ist die Waschmaschine defekt, ist nicht nur der Geldbeutel, sondern meist auch das Nervenkostüm blank. Handwäsche statt Maschine ist nicht lustig! Damit Ihre Maschine lange ihre Dienste tut, machen Sie einen Kurz-Check.

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Nach jeder Benutzung Tür und Waschmittelschublade offen lassen, damit das Innere der Maschine trocknen kann. Sonst steht das Restwasser ab und es riecht muffig.

Schublade von Waschmittelresten befreien. Dies gelingt am besten mit einer Zahnbürste. Ab und zu den Behälter aushängen und mit warmen Wasser reinigen.

Außerdem prüfen, ob sich Münzen oder andere Gegenstände in der Gummimanschette der Maschine niedergelassen haben. Strandgut mit scharfen Kanten kann den Faltenbalg aufschlitzen, eine Büroklammer rostet und runiniert die nächste Waschladung.

Bei älteren Maschinen regelmäßig das Flusensieb reinigen. Wie Sie an das Sieb herankommen, steht in Ihrer Bedienungsanleitung.

Neuere Modelle pumpen die Flusen mit ab, und Sie müssen nur ab und an einen Blick in die Fremdkörperfalle werfen.

Eine saubere Waschmaschine

Mit der Zeit wird die Waschmaschine schmutzig und funktioniert nicht mehr so gut. Der Grund sind häufig Kalkablagerungen. Um diesen loszuwerden, geben Sie ein Glas weißen Essig in die Maschine und lassen Sie sie bei 30 Grad leer laufen. Vorsicht: Der Essig darf nicht kochen!

Das Wäsche -1×1: Wie wasche ich Textilien in der Waschmaschine richtig

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Ob Sie beim Waschen ins Schleudern geraten, hängt ganz davon ab, wie eng Sie mit Ihrer Maschine kooperieren. Mit der richtigen Taktik jedoch holen Sie immer ein Spitzen-Ergebnis heraus.

Wäschehaufen

So bunt darf es in Ihrer Maschine nicht aussehen. Schmutzwäsche muss vor dem Waschen nach Farben und Temperatur sortiert werden, sonst kann es böse Überraschungen geben. Foto: iww

Die gute Vorbereitung beginnt schon in der Aufbewahrung der schmutzigen Wäsche. Am besten in Körben und Stoffbeuteln sammeln, denn im feuchten Klima eines luftdichten Behälters bekommen Textilien Stockflecken oder schimmeln. Handtücher oder verschwitzte T-Shirts deshalb erst trocknen lassen.

Trennungs-Gedanken

Wäscheberge sind keine unbezwingbaren Anhöhen. Erster Schritt zum Aufstieg: sortieren. Wer mehrere Körbe hat, kann die Wäsche gleich nach Farben und Waschtemperatur sortieren.

Wichtigste Regel: Helle und dunkle Teile gehören nicht zusammen in die Trommel – es sei denn, Sie stehen auf Grauschleier und überraschend neue Töne. Weiße Wäsche bleibt darum ganz unter sich.

Ohne die strikte Trennung können Sie aber auch die Waschmittel gar nicht sinnvoll einsetzen: für weiße Wäsche Vollwaschmittel mit Bleiche, für Farbiges ein Buntwaschmittel, das Verfärbungen verhindert und die Farben schont.

Temperatur-Unterschiede

Wie heiß ein Kleidungsstück gewaschen werden darf, verrät das Etikett. grundsätzlich vertragen Baumwolle oder Leinen höhere Temperaturen als Synthetics (Polyacryl, Polyester, Acetat, Viskose). Es hängt jedoch von der Ausrüstung und Verarbeitung des Stoffes ab, wie viel Grad es wirklich sein dürfen. Zu heiß gewaschen, laufen sie ein oder geraten völlig aus der Form.

Wolle oder Seide dürfen zum Teil überhaupt nicht in die Maschine. Und wenn das T-Shirt aus gemischten Materialien besteht? Dann bestimmt die empfindlichste Faser die Temperatur.

Übrigens: Den Kochwaschgang (95 Grad) können Sie sich beinahe immer sparen. Hygienisch sauber wird die Wäsche schon bei 60 Grad. Nur bei hartnäckigem Schmutz oder wenn ein Mitbewohner krank ist, kann ein Kochwaschgang angebracht sein.

Hemden geht´s an den Kragen

Schmutzige Kragen und Manschetten vor dem Waschen mit angefeuchteter Gallseife einreiben. Dann bleiben auch bei niedrigen Temperaturen keine Ränder. Andere Flecken entfernen oder einweichen. Dann brauchen Sie keine Extra-Portion Pulver. Eiweiß und manche Obstflecken setzen sich sogar erst richtig fest, wenn sie mit in der Maschine landen.

Geschlossene Gesellschaft

Und bevor es nun endlich rund geht, sollten Sie noch ein paar Tricks beachten. Reißverschlüsse, Knöpfe und Ösen schließen, damit sie nicht abreißen, die Trommel oder andere Waschstücke beschädigen. Gardinenrollen und -ringe entfernen oder in ein Tuch knoten. Ein Bügel-BH gehört in einen festen Leinenbeutel, denn die Metallstäbchen können beim Schleudern durch den Stoff stoßen und sich in die Löcher der Trommel bohren. Einsacken sollten Sie auch Feinstrumpfhosen, feine Strickpullis oder Textilien mit Spitze. Der Wäschebeutel, es kann auch ein Kopfkissenbezug sein, schützt die Gewebe vor Ziehfäden oder Scheuerstellen.

Eine wirklich linke Sache

Jeans mit hellen Streifen, kleine Knötchen am Pullover, abgewetzte Nähte: Solche unschönen Details entstehen durch die Reibung beim Waschen. Drehen Sie die Kleidung einfach auf links. Ecken und Säume, zum Beispiel bei Hemden, ausbürsten, sonst verschleißt das Gewebe an diesen Stellen schnell.

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Damit Ihre Maschine standhaft bleibt, unterschiedlich große Wäscheteile einfüllen. Eine Unwucht schadet den Lagern der Trommel. Foto: iww

Beladung der Maschine

Bei voller Beladung der Maschine nutzen Sie Strom und Wasser optimal. Außerdem rubbelt die Wäsche stark aneinander, das erhöht die Reinigungswirkung. Bei Koch- und Buntwäsche passen je nach Trommelgröße vier bis fünf Kilo Wäsche in die Maschine. Über den Textilien bleibt etwa eine Handbreit Platz. Nicht mehr hineinstopfen, sonst wird die Wäsche zu wenig umspült.

Feines liebt es locker

Bei empfindlicher Kleidung jedoch muss es lockerer zugehen, sonst knittert sie und die Fasern leiden. Im Pflegeleicht-Waschgang sollten nur 1,5 bis 2,5 Kilo in die Trommel, im Fein-Programm ein bis zwei Kilo. Das Limit für Wolle liegt bei einem Kilo.