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Wie teuer ist ein neu gebautes Einfamilienhaus?

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Wie viel kostet ein Haus? Das ist von Region zu Region unterschiedlich. Im Schnitt zahlt man für einen Neubau zwischen 1.000 und 1.600 Euro pro Quadratmeter.

An der Spitze steht Bayern mit 1.620 Euro, Schlusslicht ist Sachen-Anhalt mit 1.035 Euro. Der Preisunterschied liegt weniger am Haus als vielmehr an den verschiedenen Grundstückpreisen.

Bei den Baunebenkosten muss man mit bis zu 14.000 Euro rechnen. Die Gebühren beim Grundstückskauf richten sich nach Größe und Wert des Grundstücks. Allein die Grunderwerbssteuer liegt zwischen 3,5 und 5,5 prozent es Grundstückspreises, das sind 10.000 bis 14.000 Euro. Hinzu kommen Bank-, Notar- und Maklerkosten.

Hinterfragen Sie beim Festpreis eines Hauses den Begriff „schlüsselfertig“. Dieser ist rechtlich nicht geregelt. Zusatzkosten sind dennoch möglich. Am besten von einem Sachverständigen prüfen lassen.

Zudem gilt als Faustregel: Legen Sie für zukünftige Reparaturen pro Quadratmeter und Monat mindestens einen Euro zurück.

 

 

 

So lüften Sie richtig

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Zu wenig Lüften und zu wenig Heizen führen in der kalten Jahreszeit zum selben unangenehmen Ergebnis: Schimmel. Schwarze Flecken, zumeist zu finden in der Nähe von Fenster und Türen und in den Ecken von Wänden. Mehr…

Wohnträume unter dem Dach

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Wer es sich direkt unter Dach einrichtet, benötigt spezielle Lösungen für Sonne, Wärme und Licht.

Unter dem Dach zu wohnen, hat seinen ganz besonderen Reiz. Die schrägen, oft sehr hohen Wände verleihen den Räumen ein ganz eigenes Flair. Der Blick aus einem der Fenster schenkt einem ganz neue Perspektiven. Einige Dinge gibt es zu beachten, damit die Freude, dem Himmel so nah zu sein, auch ungetrübt bleibt.

*Um zum Beispiel eine zu starke Aufheizung der Räume im Sommer zu verhindern, sollte auf eine fachmännische Isolierung der schrägen Decken geachtet werden.

*Gleiches gilt für die Fenster, die sowohl über genügend Hitzeschutz als auch über Schallschutz verfügen sollten.

*Eine attraktive Lösung können Dachbalkon-Fenster sein. Bei ihnen lässt sich der obere Teil nach oben wegklappen, während der untere Teil einen kleinen, aber feinen Freisitz bildet. So lässt sich die Sonne nach Herzenslust genießen.

Blumensamen sammeln – damit nächstes Jahr wieder alles blüht

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Kurz vor dem Herbst zeigen sich viele Blumen noch einmal von ihrer besten Seite. Das ist der perfekte Zeitpunkt, um Samen zu sammeln – damit im nächsten Jahr wieder alles bunt wird.

Das wird gebraucht:

Schere, Messer oder Rosenschere, Tee-Sieb, kleine Schälchen, Zeitung, Butterbrot- oder Filtertüten, Klebeband, Filzstift

Augen auf beim nächsten Spaziergang!

Blumensamen gibt es nicht nur im eigenen Garten zu sammeln, sondern auch auf jeder wilden Wiese oder am Waldesrand zu stibitzen. Einfach eine kleine Tüte und eine Schere mitnehmen und nach Lust und Laune sammeln, was reif ist – und bloß nicht sortieren. Im nächsten Frühjahr ergibt die bunte Mischung ein hübsches Stückchen Blumenwiese – egal, ob im Kübel, im Garten oder am Straßenrand.

Sammeln- aber was?

Einfach ist zum Beispiel die Samenernte bei Ringelblumen, Mohn, Sonnenblumen, Wicken, Kapuzinerkresse und Lupinen:

Ringelblumensamen erntet man, indem man den gesamten Fruchtbestand abschneidet und einzelne Samen mit den Fingern ablöst.

Mohnsamen ist reif, wenn sich die Kapsel öffnet, indem der obere Deckel abfällt.

Sonnenblumensamen brauchen etwas Aufmerksamkeit. Damit sie nicht schon vor der Ernte von den Vögeln herausgepickt werden, bindet man um die gesamte Blume im Garten ein dünnes Gewebetuch, bis sich die Samen selbstständig lösen. Dann schneidet man den Blütenkopf vorsichtig mit der Schere ab, um sie an einem luftigen, trockenen Ort über Kopf aufzuhängen. Die Seiten des Kopfes werden zusätzlich ein bisschen eingeschnitten, weil das die Belüftung in seinem Inneren verbessert. Wicken und Lupinen sind reif, wenn die Schoten dunkel gefärbt und trocken sind. Kapuzinerkresse-Samen fällt im reifen Zustand von den Pflanzen ab. Man muss ihn nur schnell aufsammeln, damit er nicht feucht wird.

Wann und wie wird geerntet?

Damit der Garten bis weit in den Herbst hinein üppig blüht, müssen alle welken Blüten an Stauden und Sommerblumen abgeschnitten werden. Um Samen sammeln zu können, sollte man jedoch die eine oder andere welke Blüte stehen lassen. Keimfähige Samen erhält man nämlich erst, wenn die Samenstände ausgereift sind. Wenn die Körner dunkel und trocken sind, kann es in der Regel mit dem Ernten los gehen. Zum Abschneiden der Samenstände oder Samenkapseln benötigt man ein scharfes Messer oder eine Rosenschere. Ein Tee-Sieb ist hilfreich, um feinen Samen von trockenen Samenhäuten zu trennen.

Ab ins Lager

Blumensaat zunächst auf einem Papier ausbreiten oder in offenen Schüsseln trocknen lassen. Der Ort sollte warm sein, pralle Sonne aber unbedingt meiden. Später in Butterbrottüten aus Pergamentpapier oder in Filtertüten umfüllen. Beschriften mit Namen und Datum nicht vergessen. Wichtig: Die Tütchen mit den Samen dunkel, trocken und kühl aufbewahren. Unter diesen Bedingungen bleiben die meisten Samen etwa drei Jahre keimfähig.

So erkennen Sie Pfusch beim Hausbau

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Baumängel lassen sich in vielen Fällen nur schwer erkennen. Fünf bis zehn Prozent der Kosten eines Rohbaus werden nach seiner Fertigstellung im Schnitt nochmals für erste Sanierungen aufgewendet, schätzen Fachleute des Bundesbauministeriums.

Wer sich dieses Geld und Ärger sparen möchte, sollte bereits während des Hausbaus einen unabhängigen Experten zu Rate ziehen. Dieser kann etwaige Baumängel frühzeitig feststellen. Wir kennen die potenziellen Schwachstellen eines Hauses.

Beim Fünf-Phasen-Check prüfen wir in regelmäßigen Abständen, ob der Bau tatsächlich einwandfrei errichtet wird , sagt Dieter Straußberger, Bautechnikexperte von TÜV Rheinland LGA. Anhand umfangreicher Unterlagen gleichen die Bausachverständigen bei der Überprüfung die aktuellen Leistungen mit den vorangehenden Anforderungen im Vertrag ab: Wurden die Rohre richtig verlegt? Ist der Estrich korrekt aufgetragen? Kritisch unter die Lupe nehmen die Experten auch Fenster und Gebäudefassade – denn hier treten die häufigsten Baumängel auf.

Übersteigt ein Mangel die Toleranzgrenze, wird er protokolliert und per Foto dokumentiert. In solchen Fällen kann der Bauherr eine Frist zur Ausbesserung des Fehlers festsetzen – je nach Ausmaß kann dies mehrere Wochen dauern. Straußberger warnt allerdings vor allzu viel Geduld: Lassen Sie sich von den Bauträgern nicht hinhalten. Erfolgt nach einer angemessenen Frist keine Reaktion, darf der Bauherr einen externen Dienstleister einsetzen und die Kosten dem bauausführenden Unternehmen in Rechnung stellen , so der TÜV-Fachmann.

Mit der umfassenden Dokumentation des Mangels hat der Hauseigentümer gleichzeitig ein Beweismittel für den Fall, dass die Angelegenheit vor Gericht ausgetragen werden muss. Besser ist es allerdings, sich gütlich zu einigen und es gar nicht zum Konflikt kommen zu lassen. Allein die Durchführung des Fünf-Phasen-Checks gegenüber den bauausführenden Unternehmen kann mitunter Wunder wirken, wie der Bauexperte beobachtet hat. Die Präsenz der Sachverständigen sei eine lebendige Mahnung, bei den Arbeiten einen gewissen Qualitätsstandard zu erfüllen.

Tomaten im Eigenanbau: Richtig pflanzen, richtig pflegen

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Tomaten_selbst_pflanzen

Das Ziel des Hobby-Gärtners: saftige Tomaten (Foto: Ajith Kumar)

Lange Zeit hielt man die Tomatenpflanzen für gefährlich, denn sie gehören – wie die giftigen Tollkirschen – zu den Nachtschattengewächsen. Zum Glück wurde dieser Irrtum vor gut 100 Jahren aufgeklärt. Heute genießen wir die Paradeiser, wie sie im Süden auch genannt werden, in verschiedenen Farben und Formen.

Wie pflanzt man Tomaten richtig?

Man sollte sich nicht davon leiten lassen, wann es die Stauden im Gartenmarkt zu kaufen gibt. Das ist häufig zu früh. Eingepflanzt wird immer erst nach den Eisheiligen, zwischen Mitte und Ende Mai. Das Pflanzloch im Garten muss recht tief ausgehoben und mit nährstoffreichem Humus oder stark gedüngtem Boden aufgefüllt werden. Zwischen Boden und ersten Blättern sollte ein Richtwert von ca. fünf Zentimetern eingehalten werden. Der Abstand zwischen den Stauden sollte 50 bis 60 cm betragen. Nach dem Einpflanzen gut wässern.

Viel Wärme und Feuchtigkeit sind die wichtigsten Lebensfaktoren für Tomaten. Feuchtigkeit aber nur von unten: Die Blätter sollten beim Gießen  immer trocken bleiben. Auch Regen schadet der Pflanze. Der beste Standort für Tomaten bleibt das Gewächshaus.

Tomaten gedeihen auch in Kübeln mit mindestens fünf Liter Inhalt. Auch auf dem Balkon ist wichtig, dass die Pflanze geschützt steht und viel Licht bekommt.

Tomaten entwickeln viele Triebe und wachsen deshalb lieber in die Breite als in die Höhe. Wer möchte, dass die Pflanze ihre ganze Energie in das Wachstum nach oben steckt und die Früchte zwar weniger, aber dafür prächtiger werden, geizt die Tomate aus. Beim Ausgeizen schneidet man – in der Hoch-Saison nahezu täglich – mit einem scharfen Messer die jungen Triebe am Ansatz ab. Der Tomatenstamm darf dabei nicht verletzt werden. Ausgegeizte Pflanzenstangen haben keinen natürlichen Halt mehr und benötigen einen Stab, an dem sie festgebunden werden. Die Bindungen sind dem Wachstum anzupassen.

Welche Nachbarn mag meine Tomate?

Die Tomate verträgt sich im Garten am besten mit Petersilien, Kartoffeln und allen Kohlarten. Gerne werden Gurken neben Tomaten gepflanzt, allerdings sind sie keine guten Nachbarn, was damit zusammenhängt, dass sie unterschiedliche Bedürfnisse haben, z.B. bei der Luftfeuchtigkeit. Im Gewächshaus ist ihre Nachbarschaft daher kein Problem.

Selber säen

Wer Tomatenpflanzen nicht kaufen, sondern selber ziehen möchte, muss rechtzeitig damit anfangen, damit in der laufenden Saison noch ausreichend geerntet werden kann. Die Aussaat sollte Mitte bis Ende Februar erfolgen, weil die Pflanzen bis Ende Mai gepflanzt sein müssen. Die Aussaat erfolgt in Schalen oder Blumentöpfen, auch flache Kisten sind geeignet. Die Pflanzen benötigen ein warmes Plätzchen (um die 20 Grad) und viel Licht. Sehr ratsam ist spezielle, weil keimfreie Anzuchterde. Die Samen sollten knapp unter der Erde liegen und einen Abstand von etwa zwei Zentimetern zueinander haben. Für die Befeuchtung wird am besten eine Sprühflasche verwendet. Befeuchtet werden sie am sichersten mit einer Sprühflasche.

Die Tomaten sind noch grün – aber der Herbst kommt schon

Am besten reifen Tomaten im Herbst noch bei uns, wenn man ihnen ein günstiges Mikroklima bietet, z.B. an einer Hauswand. Sie müssen vor Regen geschützt werden. Bei feuchter Witterung droht ihnen ein Pilzbefall, Anzeichen dafür sind braune Flecken. Eine Möglichkeit ist die Abdeckung mit einer atmungsaktiven Folie. In Übergangszeiten, in denen es tagsüber auch noch sonnig-warm wird, ist zu empfehlen, die Folie abzunehmen.

Wenn die letzten Früchte draußen nicht mehr reifen – Erntezeitpunkt ist Ende September -, müssen sie in klimatisierten Gewächshäusern abhängen. Gesunde Pflanzen aus dem Garten schneidet man über dem Boden ab und hängt sie kopfüber in einer frostfreien Garage auf. Die grünen Tomaten reifen noch langsam nach. Wer größere Mengen hat, für den lohnt sich die Lagerung in Obstkisten im Keller, abgedeckt mit Zeitungspapier, bei idealen 16 Grad. Mit Stiel geerntete Tomaten halten sich länger. So gelagert können Tomaten noch wochenlang halten. Bitte beachten: Früchte, die in der Nähe von Tomaten aufbewahrt werden, reifen bzw. verderben leichter, denn Tomaten geben das natürliche Reife-Gas Ethylen ab.

Eine andere Möglichkeit ist es, die unreifen Früchte einzukochen. Am Einfachsten ist es, sie wie Gurken einzulegen. Zum Einwecken kocht man grüne Tomatenstücke in einer Mischung aus einem Drittel Wasser und zwei Dritteln Essig glasig, ohne dass sie zerfallen. Anschließend füllt man die Tomatenstücke in Gläser und gibt etwas Salbei, Pfefferminze und Zitronenmelisse hinzu. Die Kochflüssigkeit wird mit Honig aufgekocht (300 Gramm pro Liter) und lauwarm über die Tomaten gegossen. Die geschlossenen Gläser sterilisiert man eine viertel Stunde bei 90 Grad.