Wohlbefinden

Soviel verdient ein Fußballer in der Regionalliga

Wohlbefinden

Fußball-Spieler in der Regionalliga sind formal Amateure. Doch die Liga ist bereits eine Übergangszone zum Profi-Sport mit eigenen Regeln. Viele können hier bereits vom Kicken leben. 

Die Regionalliga ist die vierthöchste Spielklasse in Deutschland. Darüber beginnt mit der 3. Fußball-Bundesliga das Geschäft der Profis. Es gibt fünf Regionalliga-Staffeln der Herren: die Regionalligen Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern. Dachverband ist der DFB.

Das Gehalt im Fußball der Regionalliga ist sehr unterschiedlich und hängt von der finanziellen Situation des Vereins ab. Stammspieler verdienen zwischen 1.500 und 2.500 Euro netto monatlich. Daneben gibt es häufig komplexe Systeme von Boni und Aufwandsentschädigungen für Kicker. Bekannt sind u.a. Auflauf-, Punkt-, Tor-, Zu-Null- und Erfolgsprämien. Die Vereine hängen in der Regionalliga vor allem von den Sponsoren ab, da es in dieser Klasse noch keine Einnahmen durch TV-Rechte gibt.

Viele Spieler sind nebenher in der Ausbildung oder studieren, etliche arbeiten in einem Zweitjob, der sich mit den Trainings- und Spielzeiten vereinbaren lässt, nicht selten bei einem der regionalen Förderern der Mannschaft.

Die Regionalliga ist für junge Spieler oft ein Sprungbrett in den Profi-Fußball. Trainer benötigen in der höchsten deutschen Amateur-Klasse bereits eine A-Lizenz, sind demnach gut qualifiziert bzw. aufstrebende Talente.

In der Regionalliga spielen die meisten zweiten Mannschaften großer Clubs, wie z.B. Werder Bremen II und Hertha BSC II.

Keine kalten Füsse mehr im Bett

Wohlbefinden

Viele Frauen leiden nachts unter kalten Füssen. Und viele Männer leiden darunter, mit diesen Frauen unter einer Decke zu stecken. Mit Socken im Bett haben Sie vielleicht warme Füße, aber keine heiße Nacht.

Besser: Bringen Sie durch Warm-Kalt-Reize die Durchblutung auf Trab. Lassen Sie kaltes Wasser in die Badewanne  laufen, bis es die Waden erreicht. Dann für ein bis drei Minuten Wassertreten. Dabei jedes Mal den Fuß ganz aus dem Wasser heben.

Füße danach leicht abtupfen, nicht richtig abtrocknen. Socken überziehen und ein wenig umhergehen. Dann sind die Füße garantiert schön warm. Und nicht vergessen: Socken wieder ausziehen.

Na dann gute Nacht: 13 Einschlaf-Hilfen

Wohlbefinden

Viele Menschen leiden unter Einschlaf-Störungen und es werden von Jahr zu Jahr mehr. Wir sagen Ihnen, welche Dinge wirklich helfen, um störungsfrei einschlafen zu können. Schlummertee statt Schlaftabletten, Rituale statt Ruhelosigkeit: Diese Tipps und folgende Hilfen sind garantiert rezeptfrei und erstaunlich wirksam.

1. BETTZEITEN

Bettzeiten einhalten, dann bleibt der persönliche Schlaf-Wach-Rhythmus stabil. Wer am Wochenende die Nacht zum Tag macht, verstellt die innere Uhr und hat montags nicht nur einen dicken Kopf, sondern schläft schlecht.

2. LESEN

Lesen ist eine Einschlafhilfe, wenn Sie die Story nicht Stunden fesselt. Ideal sind Gedichte. Und mal ehrlich: Wann lesen Sie sonst schon Lyrik von Rilke.

3. DÜFTE

Düfte sorgen für eine traumhafte Atmosphäre. Entspannend und beruhigend wirken Melisse officinalis, Lavendel, Rose, Kamille oder Benzoe Narde, eine Wurzel aus Indien. Einfach ein bis drei Tropfen des ätherischen Öls in die Duftlampe geben.

4. RITUALE

Rituale vor dem Schlafengehen – wie das Aussuchen der Kleidung für den nächsten Tag oder die tägliche kleine Maniküre – signalisieren Kopf und Körper, dass sie jetzt langsam abschalten können.

5. LICHT

Licht kann beim Einschlafen helfen, denn viele unserer Schlafgewohnheiten stammen aus der Kindheit. Hatten Sie damals eine Schlafleuchte am Bett stehen? Dann bleiben Sie auch dabei. Tipp: Das Licht sollte so schwach sein, dass man gerade nicht mehr lesen kann.

6. FERNSEHEN

Fernsehen zur Entspannung ist okay, wenn Sie die Kiste spätestens eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen ausschalten. Sonst laufen die hektischen Kamerafahrten und schnellen Bildschnitte in Ihrem Kopf weiter.

7. GEDANKEN

Gedanken über anstehende Aufgaben oder Sorgen jagen durch den Kopf und lassen Sie nicht ruhen? Alles auf einen Zettel schreiben, dann können Sie die Dinge für diesen Abend ad acta legen.

8. MUSIK

Musik braucht etwa 30 Minuten, bis sich eine beruhigende Wirkung voll entfaltet. Geeignet sind ruhige, sanft fließende Melodien. Tipp: Ganz auf die Musik konzentrieren, auch die folgende Stille nachwirken lassen und sanft einschlafen.

9. SPORT

Sport macht schön müde. Sie sollten sich aber bereits drei bis vier Stunden vor der Einschlafzeit austoben. Sonst läuft der Körper noch auf Hochtouren, wenn Sie zur Ruhe kommen wollen. Durch regelmäßiges Training wird der Schlaf-Wach-Rhythmus ausgeprägter, die Tiefschlaf-Phasen verlängern sich.

10. ALKOHOL

Alkohol in Maßen – ein bis zwei Gläser Bier oder Wein – beschleunigt das Einschlafen. Trinken Sie mehr, hält der Alkoholabbau den Körper auf Trab. Auf Zigaretten abends ganz verzichten, denn starkes Rauchen erhöht den Blutdruck und hält Sie dadurch wach.

11. ABSCHALTEN

Abschalten und entspannen durch Tätigkeiten, die etwas Konzentration erfordern: bügeln, Briefmarken sortieren oder was Ihnen sonst liegt. Hauptsache, die Gedanken gehen nicht auf Wanderschaft und Sie schalten ab.

12. KRÄUTERTEE

Der Kräutertee ist ein idealer Schlummertrunk. Besonders beruhigend wirken Hopfen, Melisse, Baldrian, Passionsblume und Johanneskraut. Grüner Tee dagegen hält Sie wach.

13. BETTHUPFERL

Betthupferl wirken schlaffördernd. Hunger hält wach. Es müssen aber die richtigen sein: Bananen helfen durch Bioflavonoid und Katecholamin beim Einschlafen, Milchprodukte durch Tryptophan.

 

Wie wichtig Folsäure für unseren Körper ist!

Wohlbefinden

Eine Ernährung mit viel Folsäure verlängert Ihr Leben. Das „Wundermittel“ mit der Abkürzung B9 schützt das Herz und reinigt die Zellen.

Blutarmut, Schleimhautentzündungen und ein stark lädiertes Immunsystem gehören noch zu den eher harmlosen Begleiterscheinungen einer Unterversorgungen mit Folsäure. Bei einem Mangel an Vitamin B9 erhöht sich sogar das Herzinfarktrisiko – und zwar gleich um ein Vielfaches.

Ein hoher Homocysteinspiegel gilt neben Übergewicht, Rauchen und hohen Fett- und Cholesterienwerten als Wegbereiter der koronaren Herzkrankheit, die zum Infarkt führen kann.

Der giftige Stoff entsteht als Zwischenprodukt im Aminosäurestoffwechsel und wird vom Körper in Methionin umgewandelt. Unser Organismus braucht  0,4 Milligramm  Folsäure pro Tag. Das ist eine Menge, die Sie mit einer gezielten Ernährung auch ohne Einnahme zusätzlicher Präparate abdecken können.

Nur schwangere Frauen sollte eine höhere Dosis zu sich nehmen (0,8 bis 1 mg). Da das Vitamin B9 licht- und wärmeempfindlich ist, müssen folsäurehaltige Lebensmittel allerdings dunkel und kühl gelagert werden, um den gesunden Wirkstoff optimal zu konservieren.

Und nur bei schonender Zubereitung (Gemüse mit wenig Wasser kurz kochen und Fleisch mit nur Fenig Fett anbraten) entfaltet Folsäure ihre volle Wirkung. Sonst reduziert sich der gesundheitsfördernde Effekt um bis zu 70 Prozent.

Das könnte Sie auch interessieren: Ernährung: Diese Lebensmittel liefern Folsäure satt

 

Wie wirken Heilkräuter aus heimischen Gärten?

Wohlbefinden
Lavendelöl Lavandula Stoechas (Schopflavendel): Antibiotische und antivirale Wirkung, Anwendung im HNO Bereich, bei Hautproblemen, Insekten, sowie Aromatherapie. Foto: iww

Das Lavendelöl des Lavandula Stoechas (Schopflavendel) hat eine antibiotische und antivirale Wirkung. Es wird im HNO-Bereich benutzt, bei Hautproblemen, Insekten – sowie in der Aromatherapie. Foto: iww

Was Kneipp nur ahnte, ist heute wissenschaftlich belegt. Arzneipflanzen wirken sanft und sind gut verträglich. Viele davon stehen in unseren Hausgärten und können durch ihre milden pflanzlichen Wirkstoffe Krankheiten vorbeugen und Beschwerden lindern.

Lavendelblüten

Das ätherische Öl wirkt beruhigend und ausgleichend, äußerlich angewandt fördert es die Hautdurchblutung.

Anwendung: als Tee oder Öl, äußerlich als Badezusatz

Kamillenblüten

Entzündungshemmend, krampflösend und antibakteriell – hilft bei Entzündungen des Magen-Darm-Bereichs, Reizungen der Atemwege und bei Hautentzündungen.

Anwendung: innerlich als Tee oder Tinktur, äußerlich als Creme oder Badezusatz

Lindenblüten

Die süßlich duftenden Blüten haben eine stark schweißtreibende Wirkung – ideal für Schwitzkuren bei fieberhaften Erkältungskrankheiten.

Anwendung: innerlich als Tee oder zur Dampfinhalation

Heublumen

Keine eigene Heilpflanze, sondern feiner Rückstand der ersten Heuernte. Angenehm duftende Inhaltsstoffe, die in Verbindung mit feuchter Wärme durchblutungsanregend und beruhigend wirken.

Anwendung: als warmer Wickel („Heusack“) oder aromatischer Badezusatz

Melisse

Ätherische Öle und Gerbstoffe lindern bei innerlicher Anwendung Verdauungsbeschwerden, äußerlich angewandt erleichtern die Aromen das Einschlafen.

Anwendung: als Tee oder Tinktur, ätherische Öle zur Inhalation und als Badezusatz

Rosmarinblätter

Der würzige Duft regt den Kreislauf an, innerlich angewandt lindern Gerbstoffe und Rosmarinsäure Herz-Kreislauf-Beschwerden, Rheuma und Verdauungsstörungen.

Anwendung: als Tee oder Tinktur, Salbe oder Badezusatz und zur Aromatherapie

Wacholder

Flavonoide, Gerbstoffe und geringe Mengen ätherische Öle regen Nieren und Verdauung an.

Anwendung: vorwiegend innerlich als Tee oder Dragees

Koniferen (Kiefernadeln)

Die ätherischen Öle wirken im Bereich der Bronchialschleimhäute antibakteriell, äußerlich angewandt fördern Koniferen die Hautdurchblutung.

Anwendung: im Hustensaft oder als Tee, Badezusatz oder Erkältungsbalsam

 

Maniküren-Latein: Irrtümer zum Thema Fingernägel

Wohlbefinden

Ein Fleck bedeutet Mineralienmangel und Rillen noch viel Schlimmeres? Ruhig Blut, wir räumen auf mit den zehn hartnäckigsten Irrtümern zum Thema Fingernägel.

Nagelhaut muss weg

Keineswegs. Die feine Haut schützt den Wurzelbereich des Nagels vor Verletzung. Wer sie wegschiebt, riskiert dadurch eine schwerzhafte Entzündung (Panaritium) des Nagelwalls.

Hautzacken kann man abbeißen

Niemals! Sonst können langwierige Entzündungen entstehen. Die Niednägel abschneiden und glatt feilen. Harnsäurehaltige Pflegemittel können ihre Entstehung verhindern.

Nägel soll man spitz feilen

Falsch, besser gerade schneiden. Die Ecken sollten etwa einen Millimeter aus dem Nagelfalz ragen und nicht gefeilt werden.

Je kürzer, desto kräftiger

Nägel mit einer idealen und stabilen Länge, sollten zwei Millimeter über der Fingerkuppe haben. Bei kürzeren riskiert man eine Verletzung des Nagelbettes.

Bluterguss? Egal!

Nein, besser zum Arzt! Der bohrt kleine Löcher in den Nagel und entlastet so das Hämatom. Sonst löst sich der Nagel oder wächst buckelig nach.

Querrillen – harmlos

Oft nicht. Denn solche Qerrillen können Allergien oder auch ein Ekzem ankündigen. Mitunter sind sie der erste Hinweis auf eine Infektion im Körper.

Längsrillen sind Zeichen von Mangelerscheinungen

Kein Grund zur Panik. Solche Rillen sind völlig normal – der eine hat sie, der andere eben nicht. Sie sagen nichts über falsche Ernährung und somit Vitamin- oder Mineralstoffmangel aus.

Bei hellen Flecken fehlt Calcium

Meist sind sie nur eine Folge von Druck an der Nagelwurzel. Mit der Zeit wachsen die Flecken wieder raus. Das sie eine Mangelerscheinung darstellen, wurde nie wissenschaftlich bestätigt.

Mond fehlt – böses Omen

Der Volksmund behauptet, dass fehlende Sicheln ein Zeichen von Herzkrankheit seien. Das stimmt aber nicht, sie sind ohne eine Bedeutung.

Brüchige Nägel sind Veranlagung

Nein. Drei Ursachen kommen dafür in Frage: falsche Pflege, zum Beispiel eine Überdosis Nagellackentferner, oder etwas zu wenig Zink und Calcium im Körper. Und manchmal ist die Splitterneigung auch Folge einer chronischen Entzündung.