Wohlbefinden

Zu viel Reinlichkeit schwächt das körpereigene Immunsystem

Wohlbefinden

Zwischenablage28-300x202Zu viel Reinlichkeit schwächt das körpereigene Immunsystem. 

Beispiel Badezimmer: Desinfektionsmittel sind bei der Bad-Reinigung nicht nur überflüssig, und belasten unnötig die Umwelt, ihr Einsatz kann darüber hinaus nach sogar nach hinten los gehen. Erstens sind die in einem normalen Haushalt vorkommenden Bakterien und Keime für einen gesunden Menschen ungefährlich. Zweitens lassen sie sich nicht dauerhaft fernhalten – Sie müssten also Waschbecken, Dusche und WC ständig neu desinfizieren. Drittens können diese Mittel Allergien auslösen. Und viertens schwächt die übertriebene Sauberkeit das Immunsystem.

Denn unsere Körperabwehr braucht diese harmlosen Bakterien quasi als Trainingspartner für den Ernstfall. Zu viel Reinlichkeit nimmt dem Immunsystem aber die Übungsmöglichkeiten für die Bekämpfung von wirklich gefährlichen Krankheitserregern. Deshalb sollten Sie Desinfektionsmittel nur in besonderen Situationen einsetzen, wenn zum Beispiel ein Mitbewohner ernsthaft krank ist und der behandelnde Arzt es ausdrücklich anordnet.

Was tun gegen Bauchschmerzen?

Wohlbefinden

Bauchschmerzen sind ein Symptom, das als Anzeichen für zahlreiche Magen-Darm-Erkrankungen infrage kommt. Häufig hängen Bauchschmerzen mit harmlosen Ursachen zusammen, wie etwa einer ungünstigen Ernährung oder einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Das trifft vor allem auf Bauchschmerzen zu, die nach dem Essen entstehen.

Alle im Bauchraum vorhandenen oder an ihn angrenzenden Organe können im Fall einer Erkrankung Bauchschmerzen verursachen, etwa die Bauchspeicheldrüse oder die Galle.

Häufig haben Bauchschmerzen auch nicht-organische Ursachen, sind z.B. stressbedingt beziehungsweise hängen mit psychischen Belastungen zusammen und können Anzeichen für funktionelle Beschwerden wie etwa ein Reizdarm-Syndrom sein. Treten bei Frauen die Bauchschmerzen immer im Zusammenhang mit der Menstruation auf, könnte es sich um Regelschmerzen oder auch eine gynäkologische Erkrankung wie Endometriose handeln.

Bauchschmerzen können jedoch auch auf eine Notfallsituation hinweisen: Beginnen die Bauchschmerzen aus heiterem Himmel, sind sehr heftig und verstärken sich innerhalb kurzer Zeit (Minuten bis Stunden), kann dies ein Hinweis auf eine ernsthafte, möglicherweise lebensbedrohliche Erkrankung sein. Oft verschlechtert sich gleichzeitig auch der allgemeine Zustand des Betroffenen sehr rasch und es kommt zum Beispiel zu Blässe, Übelkeit, Schweißausbrüchen oder Kreislaufproblemen. In solchen Fällen ist es sehr wichtig, umgehend einen Notarzt zu informieren.

Bitte beachten Sie, dass unsere Angaben trotz größter Bemühungen einen fachlichen medizinischen Rat durch einen Arzt generell nicht ersetzen können.

Was Sie gegen Fußgeruch tun können

Wohlbefinden

Stinkefüße haben nicht immer etwas mit falscher Hygiene etwas zu tun.

Zum Beispiel gibt es Schuhe, die eine schlechte Qualität haben, auch Synthetiksocken können dafür verantwortlich sein. Auf jeden Fall ist der penetrante Geruch immer mit Schwitzen verbunden.

Die Hornschicht an den Sohlen weicht ein wenig auf, die dort ansässigen speziellen Keime zersetzen den Schweiß, z. B. in übel riechende Buttersäure, Kapron- und Kaprylsäure. Weil sich an den Fußsohlen besonders viele Schweißdrüsen befinden, ist Fußschweiß zwar bis zu einem gewissen Maß normal.

Fußgeruch lässt sich vermeiden. Wichtig sind dafür saugfähige Socken, damit keine Staunässe an den Füßen entsteht. Gut belüftetes Schuhwerk, am besten Slipper, die man unter dem Schreibtisch während des Arbeitstags auch mal ausziehen kann, sorgen dafür, dass die Füße so wenig wie möglich schwitzen. Regelmäßiges Wechselduschen der Füße kann zu starkes Schwitzen verhindern. Von deodorierenden Fußcremes und Ähnlichem hält Heinz Jarmatz nicht viel, sie verschließen nur die Schweißporen und führen so zu einem Hitzestau.

Erste Anzeichen einer Erkältung: 8 SOS-Mittel, die sofort helfen

Wohlbefinden
anzeichen-erkältung-was-hilft

SOS-Programm bei ersten Erkältungsanzeichen und die Taschentücher können in der Ziehbox bleiben
(Foto:iww)

Wenn Sie merken, dass Ihr Immunsystem schlapp macht und eine Erkältung droht – dann helfen diese SOS-Mittel:

• Pastillen mit der Zystus-Pflanze (Apotheke) töten Bakterien im Rachenraum ab.

• Holundersirup in heißem Wasser verdünnen und trinken: Eine Allzweckwaffe – stärkt das Immunsystem und wehrt Erreger ab

• Salate mit Kapuzinerkresse oder Knoblauch garnieren. Beides wirkt desinfizierend.

• Fisch, z. B. Lachs, essen: Omega-3-Säure in Fischöl wirkt gegen Entzündungen.

• Ein zehn- bis zwanzigminütiger Spaziergang an der frischen Luft stimuliert das Immunsystem.

• Morgens ein Glas Saft aus Johannis- oder Heidelbeeren (wichtige Vitamine) trinken. Dazu einen Ziegenjoghurt mit Zitronensaft und Cayennepfeffer essen.

• Thymiantee blockiert Viren und Bakterien

• Vor dem Schlafengehen ein Glas heißen Grog (Rum mit heißem Wasser), am besten mit Orangensaft.

 

 

Intoleranz: So ernähren Sie sich ohne Gluten

Wohlbefinden

Gluten ist ein Protein, das in vielen Getreidearten vorkommt. Viele Menschen reagieren allergisch darauf.

Britische Forscher untersuchten Kopfschmerz-Patienten, denen herkömmliche Mittel nicht halfen. Dabei stellten sie fest, dass der Mehlbestandteil Gluten häufig Auslöser ist. Bei sieben von neun Patienten verschwanden die Schmerzen ganz, nachdem sie eine glutenfreie Diät angefangen hatten.

Gluten steckt vor allem in Weizen, Roggen, Gerste, Hafer, Dinkel, nicht aber in Reis, Mais, Hirse und Kartoffeln. Gemüse, Obst, Eier, Zucker, Honig, Fisch und Fleisch können Sie ebenfalls bei einer glutenfreien Diät bedenkenlos essen.

Oft ist Gluten in Nahrungsmitteln versteckt, z.B. in Saucen, Suppen, Puddings, Wurst oder Fertiggerichten. Stabililsatoren, Emulgatoren und Geschmacksverstärker enthalten häufig Gluten. Schon geringe Mengen Gluten reichen aus, um Symptome hervorzurufen.

Wie Sie eine Allergie gegen Gluten erkennen

Nach dem Verzehr glutenreicher Lebensmittel (Weizen-, Roggen-, Dinkel-, Hafer- und Grünkernprodukten) haben Sie einen unangenehmes Völlegefühl oder Übelkeit bzw. Durchfall. Es kann sehr voluminöser Stuhl oder auch Fettstuhl auftreten. Bei Glutenallergie oder Glutenunverträglichkeit enzündet sich der Dünndarm und kann die Nährstoffe nicht mehr so gut verarbeiten. Dadurch können Sie Vitamin- und Eisenmangelerscheinungen haben, Gewicht verlieren und sich allgemein krank oder erschöpft fühlen.

So besiegen Sie die Osteoporose

Wohlbefinden

Jede zweite Frau über 60 leidet unter Osteoporose. Doch der Knochenschwund lässt sich stoppen.

Bis etwa zum 30. Lebensjahr tritt Osteoporose praktisch nicht auf. Doch dann verändert sich der Knochenstoffwechsel. Auf- und Abbau geraten aus der Balance. Es wird mehr ab- als aufgebaut. Diese Abnahme der Knochendichte mit zunehmendem Alter ist normal. Wichtig ist, bis zu diesem Zeitpunkt möglichst starke Knochen aufgebaut zu haben. Dabei spielt die Ernährung eine Rolle, vor allem der Mineralstoff Kalzium. Aber auch die Gene sind wichtig.

Mit 60 Jahren leidet jeder Zweite, mit 90 praktisch jeder. Zwei Drittel der Patienten sind Frauen, weil bei ihnen durch den Östrogenmangel nach den Wechseljahren die Knochenbrüchigkeit zunimmt. Diese Hormone schützen in jüngeren Jahren den Knochen vor Abbau.

Keine Schmerzen

Die Osteoporose selbst tut nicht weh und ist auch gar nicht das Problem. Die Gefahr für den Patienten besteht darin, dass er sich bei einem Sturz sehr viel leichter einen Knochenbruch zuziehen kann. Manchmal treten Brüche sogar schon bei einer starken Belastung auf, auch wenn man gar nicht stürzt.

Gerade ältere Menschen mit einem Schenkelhalsbruch kommen nur schwer wieder auf die Beine und enden häfuig als Pflegefall. Durch die lange Bettlägerigkeit steigt das Thromboserisiko an, und es fehlt an körperlicher Bewegung, die für Herz und Kreislauf immens wichtig ist. Von 100.000 Deutschen erleiden statistisch gesehen 407 Frauen und 166 Männer einen Bruch des Schenkelhalsknochens.

Eine Knochendichtemessung zeigt das Risiko für Knochenbrüche an, das der Patient in Zukunft haben wird. Die Knochendichte ist aber nur einer von mehreren Faktoren für die Knochenfestigkeit. Wichtig ist auch die Knochenqualität, also die Mikroarchitektur des Knochens. Das sind die fein vernetzten Knochenbälkchen, die wie eine Brückenkonstruktion die Stabilität des Knochens gewährleisten. Die Knochenstärke setzt sich also zusammen aus Knochendichte und Knochenqualität. Bei gesteigertem Knochenabbau werden die Bälkchen durchtrennt. Patienten erkennen sie zumeist erst, wenn Knochenbrüche ohne entsprechende starke Gewalteinwirkung auftreten.

So stoppen Sie Osteoporose

Heilbar ist Osteoporose nicht – aber man sie lindern und ein Fortschreiten verhindern. Wichtig dabei ist eine Ernährung mit viel Kalzium durch Mineralwasser, Hartkäse und andere Milchprodukte. An zweiter Stelle kommt körperliche Bewegung. Balance-Übungen und kurzzeitige Belastungen der Gelenke und Knochen erhöhen die Festigkeit. Bodybuilding und Krafttraining sind nicht notwendig. Knochen und Gelenke müssen vielfältig und mit unterschiedlichen Kräften belastet werden. Das wirkt alles auch vorbeugend. Wenn aber eine Osteoporose vorliegt, muss man zumeist auch Medikamente einsetzen. Hilfreich sind z.B. Bisphosphonate. Diese lagern sich in den Knochen ein und versiegeln ihn. Die Knochenfresszellen können keine weitere Knochensubstanz abbauen.