Wohlbefinden

Das hilft bei Tinnitus

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Dauernd wird man von Geräuschen begleitet, von Brummen, Pfeifen oder Klopfen. Das ist Tinnitus. Die Erkrankung raubt den Betroffenen den Nerv.

Viele Auslöser haben einen medizinischen Hintergrund, wie z.B. Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Kiefer- oder Nackenprobleme, ein Schmalzpfropf. Aber auch „softe“ Faktoren, die nicht so leicht feststellbar sind, begründen Tinnitus – etwa Stress oder Lärm. Moderne Methoden können oft helfen, auch wenn so gut wie keine der Krankenkassen dafür aufkommt.

Medikamente verbessern die Durchblutung im Ohr

Manche haben das Glück, das der Tinitus von selbst wieder verschwindet. Darauf warten sollte man aber nicht. Je früher die Behandlung ansetzt, desto leichter lassen sich die Beschwerden stoppen. Kortison wird genutzt, wenn eine Entzündung und die dadurch bedingte Schwellung die Durchblutung im Ohr beeinträchtigt. Oft hilft auch eine Infusion mit Medikamenten zur Förderung der Durchblutung. Ebenfalls per Infusion wird eine Eiweißflüssigkeit verabreicht, die die Fettkonzentration im Blut verringert. Die Blutgefäße im Ohr verkleben dann nicht mehr so leicht und werden besser mit Sauerstoff versorgt. Kosten pro Behandlung: ca. 30 Euro.

Mit Sauerstoff die Geräusche stoppen

Ein anderer Ansatz ist die Sauerstoff-Therapie. Hier atmen die Patienten in einer Überdruck-Kammer über eine Maske Sauerstoff ein. So gelangt deutlich mehr davon ins Innenohr als bei Normaldruck. Diese Behandlung hilft vielen Patienten, die noch nicht länger als drei Monate unter Ohrgeräuschen leiden. Kostenpunkt: ab 200 Euro.

Ist Stress die Ursache, helfen Entspannungsübungen

Erfolge hat auch die Tinnitus-Retraining-Therapie aufzuweisen. Die Patienten tragen für einige Stunden am Tag ein kleines Gerät im Ohr, das angenehme Geräusche erzeugt. Der Tinnitus rückt so in den Hintergrund und ist nicht mehr so belastend. Die Behandlung dauert mehrere Monate. Kosten: ab 600 Euro.

Begleitend ist eine Verhaltenstherapie zu empfehlen. Die hilft dem Patienten, mit der Erkrankung besser umzugehen. Gut tut dem Tinnitus-Kranken zudem Musik zu hören, weil auch das von den Geräuschen ablenkt. Ist Stress ein Auslöser, trägt das Erlernen vonEntspannungstechniken wie Meditation dazu bei, diesen zu reduzieren.

Mate-Tee: Aufputschmittel und Schlankheitskur

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Der Mate-Tee stammt von der südamerikanischen Stechpalme „llex paraguariensis“. Ähnlich wie grüner Tee enthält Mate-Tee Koffein.

Dieses Koffein ist im Gegensatz zu dem des Kaffees deutlich verträglicher, wird vom Körper langsamer aufgenommen und schlägt auch bei häufigem Genuss nicht auf den Magen.

Den schmackhaften Tee gibt es in gerösteter und in ungerösteter Form. Mate-Tee wird häufig in Verbindung mit Diäten verwendet, weil er einerseits den Hunger dämpft, und andererseits den Stoffwechsel bzw. den Stoffwechsel bzw. den Fettabbau anregt. Zusätzlich versorgt er den Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.

Zubereitung (1 Liter):

Geben Sie drei Teelöffel Mate-Blätter in das heiße Wasser und lassen Sie den Tee fünf bis zehn Minuten ziehen und gießen ihn anschließend ab. Für den ersten Aufguss sollte das Wasser übrigens heiß, aber nicht kochend sein. Eien kurze Ziehzeit ergibt einen stärker wirkenden bzw. anregenderen tee mit weniger kräftigem Geschmack, eine längere Ziehzeit lässt den Tee strenger schmecken.