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Ausflugstipp Berlin: Ruhe und Besinnung an einem verwunschenen Ort

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Mausoleen auf dem Südwestkirchhof in Stahnsdorf (Foto: Daniel Stark / CC-BY SA 2.0)

Wer eine Oase der Ruhe und Besinnung sucht, findet sie in einer der größten Grabanlage Deutschlands in Stahnsdorf bei Berlin. Sie wirkt wie ein verwunschener Ort mit dichtem Wald und plötzlich auftauchenden Skulpturen und Mausoleen. Der Südwestkirchhof ist der letzte Wunsch vieler Berliner Prominenter.

120.000 Menschen liegen hier begraben. Auf einer Fläche von über 200 Hektar verlaufen sich Besucher unweigerlich. Dabei verströmt der Ort den Charme eines verwilderten Hains. Uralte Bäume säumen die teils schmalen Pfade, und tief im Gestrüpp stehen eigenartige Objekte. Mal taucht ein tempelähnliches Mausoleum zwischen den Bäumen auf, dann wieder schimmern überwachsene Grabsteine im dichten Unterholz. Die Begräbnisstätte ist ein geschütztes Denkmal. Sie gehört der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, war aber in ihrer langen Geschichte seit 1909 immer auch offen für andere Konfessionen und Atheisten.

Der mächtige Waldfriedhof besitzt eine große Anziehungskraft für Besucher aus aller Welt, die hier auf einem Spaziergang Kontemplation finden oder einfach auf die Pirsch gehen, um berühmte Namen aufzuspüren. Viele Künstler, Politiker, Unternehmer und Wissenschaftler haben diesen Ort als ihre letzte Ruhestätte gewählt.

Darunter unter anderem

*Baronin Elisabeth von Ardenne, das Vorbild für Theodor Fontanes Effi Briest. Effi starb jung, Frau von Ardenne wurde fast 100 Jahre alt

*Lovis Corinth, Maler und Wegbereiter des Impressionismus

*Walter Gropius, Architekt, Bauhaus-Gründer, Vordenker moderner Architektur

*Erik Jan Hanussen, Wahrsager Adolf Hitlers, ermordet nachdem seine jüdische Abstammung offenbar wurde

*Engelbert Humperdinck, Komponist der Romantik; nach ihm hat sich der gleichnamige britische Schlagersänger benannt

*Otto Graf Lambsdorff, Politiker und Bundeswirtschaftsminister

*Gustav Kadelburg, Operetten-Autor (“Im Weißen Rössl”)

*Werner von Siemens, Erfinder und Mitgründer der Siemens AG

*Louis-Ferdinand Ullstein, Pressezar bis zur Nazi-Zeit (“Berliner Zeitung”, “B.Z.”); Erfinder der Straßenverkaufszeitung in Deutschland

*Heinrich Zille, Zeichner, Grafiker, Fotograf, Beobachter des “Milljöhs”

Weitere Informationen:

April bis November 7 bis 20 Uhr
Dezember bis März 8 bis 17 Uhr

Informationen über Führungen und Veranstaltungen, zum Beispiel am Totensonntag im November, unter www.suedwestkirchhof.de .

Ich will Locken

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Schöne Locken sind der Traum aller Frauen. Nicht nur Frauen, die glatte Haare haben, sondern auch Naturlockenköpfe sehnen sich oft nach mehr Sprungkraft und weniger „Frizz“.

Spezielle Lockenprodukte, intensive Pflege-Treatments und Heizwickler helfen, die Haare zu kontrollieren und schön definierte Kringel zu formen.

Schütteln Sie nach dem Einsatz eines Lockenwicklers keinesfalls Ihren Kopf und kämmen Sie unter keinen Umständen Ihre Haare. Zupfen Sie nun Ihre Locken so zurecht, wie Sie diese haben wollen. Das Zurechtzupfen ist dafür da, einzelne Strähnen in Form zu bringen. Fixieren Sie nun alles mit Haarspray, wenn Sie von Ihren schönen Locken zum Selbermachen lange etwas haben wollen.

Mit dem Glätteisen

Nachdem Sie Ihr Haar gewaschen haben, sprühen Sie Hitzespray in Ihr Haar, damit Ihr Haar kein Schaden nimmt. Ergänzend dazu sprühen Sie Curly-Spray in Ihr Haar, damit den späteren Locken einen besseren Halt haben. Anschließend trocknen Sie Ihr Haar.

Achten Sie darauf, dass Ihr Haar danach auch wirklich trocken ist. Nach dem Kämmen teilen Sie Ihr Haar in zwei Haarpartien und zwar so, dass Sie auf jeder Seite ungefähr gleich viele Haare haben.

Zum Vorheizen schließen Sie Ihr Glätteisen an die Steckdose an. Beginnen Sie mit dem unteren Teil der Haare und stecken den restlichen Teil der Haare hoch. Nun nehmen Sie sich eine Strähne vor, setzen das Glätteisen ganz oben an und drehen dies im Anschluss um 180 Grad  bis zur unteren Spitze.

Diesen Schritt führen Sie nun mit den anderen Strähnen genauso durch, bis all Ihre Haare gelockt sind. Zuletzt können Sie Ihr Haar so richten, wie Sie es gerne mögen und mit etwas Gel oder Wachs fixieren.

Mit Papilloten

Damit Sie die Papilloten einwickeln können, sollten die Haare absolut trocken sein. Danach kneten Sie Schaumfestiger in Ihr Haar ein und kämmen diese durch. Dann nehmen Sie sich eine mittelbreite Strähne vom vorderen, oberen Ansatz heraus.

Die Papillote wickeln Sie so, dass die Innenseite der Strähne mittig platziert ist. Jetzt wickeln Sie zuerst die Spitze der Strähne häufig um die Papillote und danach die verbleibenden Haare zum Ansatz. Damit das Ende der Papillote aufeinander zeigt, werden sie zusammen gebogen.

Für alle weiteren Strähnen gilt das gleiche Prinzip. Am Ende fixieren Sie die Strähnen mit Haarspray. Nach etwa zwei Stunden wickeln Sie die Papilloten von unten nach oben ab. Abschließend kämmen Sie Ihre Haare durch und fixieren diese mit Haarspray.

Mehr natürlicher Glanz im Haar

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Glänzende Strähnchen lassen das Haar automatisch gesund aussehen – das wünscht sich jeder. Regelmäßiges Fönen führt aber leider dazu, dass Haare schnell stumpf aussehen.

Eine glatte Oberfläche reflektiert das Licht viel intensiver, ein stufenloser Schnitt ist also von Vorteil. Glanzsprays und besondere Shampoos sorgen zusätzlich für einen schönen, lang anhaltenden Glanz.

Ihr Haar wächst etwa 1,25 Zentimeter pro Monat, und die Stärke der Zellen, aus denen sich diese neuen Haarsträhnen bilden, ist ein direktes Ergebnis der Nährstoffe, die Sie über Lebensmittel aufnehmen. Trinken Sie viel Wasser und essen Sie Obst und Gemüse. Eine gesunde Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr sind wichtig für gesundes, glänzendes Haar.

Verwenden Sie einen Conditioner nur an den Spitzen. Die Enden der Haare neigen dazu, die trockenste sein, weil sie am weitesten weg sind von der Kopfhaut, wo natürliche pflegende Öle verteilt werden.

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Natürliche Hausmittel gegen die Erkältung

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Gegen Erkältungskrankheiten ist ein Kraut gewachsen. Sogar mehrere. Salbei hilft gegen Halsschmerzen, Holunderbeeren stärken das Abwehrsystem.

Hier die wichtigsten Krankheitsbekämpfer aus der Natur:

Huflattichblätter: In kleinen Mengen ein gutes Mittel gegen Reizhusten und trockenen Hals.

Salbei: Kann nahezu als Allheilmittel angesehen werden. Durch seine desinfizierende Wirkung hilft er besonders gegen Halsbeschwerden und Heiserkeit

Schwarzer Holunder: Die dunklen Früchte sind wahre Vitaminbomben. Eine heiße Tasse Holundersaft mit Honig stärkt das Immunsystem.

Spitzwegerich: Ein guter Hustenlöser. 50 Gramm Blätter in einem halben Liter Wasser aufkochen, ziehen lassen, Blätter absieben, Sud einkochen. Dann mit 200 Mililiter Honig mischen und in Fläschchen füllen.

Thymian: Ist als Badezusatz, Tee oder Sirup geeignet, Fieber und Grippesymptome zu bekämpfen.

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Ausflugstipp: Strausberg am See

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Der ideale Ort für einen Tagesausflug ist Strausberg. Ganz gleich, ob man einen gepflegten Gang durch die 750 Jahre alte Stadt mit ihren vielen historischen Zeugnissen bevorzugt oder ob man die Ruhe einer gut ausgeschilderten, teilweise sogar barrierefreien Wanderung durch geschützte Wald- und Seenlandschaften sucht.

Ganz egal auch, ob man als kinderreiche Familie einfach einen quirligen Tag im Strandbad Eggersdorf mit seiner schwimmenden Badeplattform verbringen will oder ob man die Abgeschiedenheit der kleinen Buchten am Westufer des Straussees zu schätzen weiß – in und um Strausberg ist all dies möglich.

Dazu kommt ein gut ausgebautes Radwegenetz und schöne Routenvorschläge mit Kartenmaterial, das man bei der Touristenzentrale erhält. Unterwegs findet man viele Einkehrmöglichkeiten, von den Mühlen-Ausflugsrestaurants bis zur Edelküche im Landhaus Villago. Von Berlin aus ist Strausberg mit der S-Bahn zu erreichen.

Das hilft bei Tinnitus

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Dauernd wird man von Geräuschen begleitet, von Brummen, Pfeifen oder Klopfen. Das ist Tinnitus. Die Erkrankung raubt den Betroffenen den Nerv.

Viele Auslöser haben einen medizinischen Hintergrund, wie z.B. Durchblutungsstörungen, Entzündungen, Kiefer- oder Nackenprobleme, ein Schmalzpfropf. Aber auch „softe“ Faktoren, die nicht so leicht feststellbar sind, begründen Tinnitus – etwa Stress oder Lärm. Moderne Methoden können oft helfen, auch wenn so gut wie keine der Krankenkassen dafür aufkommt.

Medikamente verbessern die Durchblutung im Ohr

Manche haben das Glück, das der Tinitus von selbst wieder verschwindet. Darauf warten sollte man aber nicht. Je früher die Behandlung ansetzt, desto leichter lassen sich die Beschwerden stoppen. Kortison wird genutzt, wenn eine Entzündung und die dadurch bedingte Schwellung die Durchblutung im Ohr beeinträchtigt. Oft hilft auch eine Infusion mit Medikamenten zur Förderung der Durchblutung. Ebenfalls per Infusion wird eine Eiweißflüssigkeit verabreicht, die die Fettkonzentration im Blut verringert. Die Blutgefäße im Ohr verkleben dann nicht mehr so leicht und werden besser mit Sauerstoff versorgt. Kosten pro Behandlung: ca. 30 Euro.

Mit Sauerstoff die Geräusche stoppen

Ein anderer Ansatz ist die Sauerstoff-Therapie. Hier atmen die Patienten in einer Überdruck-Kammer über eine Maske Sauerstoff ein. So gelangt deutlich mehr davon ins Innenohr als bei Normaldruck. Diese Behandlung hilft vielen Patienten, die noch nicht länger als drei Monate unter Ohrgeräuschen leiden. Kostenpunkt: ab 200 Euro.

Ist Stress die Ursache, helfen Entspannungsübungen

Erfolge hat auch die Tinnitus-Retraining-Therapie aufzuweisen. Die Patienten tragen für einige Stunden am Tag ein kleines Gerät im Ohr, das angenehme Geräusche erzeugt. Der Tinnitus rückt so in den Hintergrund und ist nicht mehr so belastend. Die Behandlung dauert mehrere Monate. Kosten: ab 600 Euro.

Begleitend ist eine Verhaltenstherapie zu empfehlen. Die hilft dem Patienten, mit der Erkrankung besser umzugehen. Gut tut dem Tinnitus-Kranken zudem Musik zu hören, weil auch das von den Geräuschen ablenkt. Ist Stress ein Auslöser, trägt das Erlernen vonEntspannungstechniken wie Meditation dazu bei, diesen zu reduzieren.