Wohlbefinden

Wie wird man schwanger

Wohlbefinden

Ob es schnell geht oder lange auf sich warten lässt: Die Frage, wie wird man schwanger, ist für viele Paare eine Belastungsprobe. Nahezu jedes sechste Paar in Deutschland wartet sogar vergeblich. Hier unsere Tipps für alle, die einen Kinderwunsch haben.

  • Lassen Sie sich vom Frauenarzt mindestens drei Monate vor der geplanten Schwangerschaft Folsäure und Vitamine verschreiben und auf Geschlechtskrankheiten untersuchen. Etliche Krankheiten schränken die Fruchtbarkeit ein oder können dem Baby schaden.
  • Lassen Sie sich auch vom Zahnarzt beraten, ob Amalgam-Füllungen verantwortlich sein können, dass „frau“ seltener einen Eisprung hat.
  • Stress kann die Fruchtbarkeit einer Frau deutlich einschränken. Wenn Sie beruflich oder privat derzeit nicht kürzer treten können: Regelmäßiger Sport hilft beim Stressabbau.
  • Gesunde Ernährung ist das A und O eines gesunden Hormonhaushaltes und damit einer Schwangerschaft. Gesundes und abwechslungsreiches Essen beeinflusst die Fruchtbarkeit positiv und kann schneller zu einer Schwangerschaft führen.
  • Kein Hochleistungs-„Sport“: Während der fruchtbaren Tage sollten Sie weder zu selten noch zu oft Sex haben. Zu wenig Sex verringert die Chancen einer Befruchtung und zuviel Sex mindert die Qualität der Spermien. Als Empfehlung gelten zwei Tage Abstand. Setzen Sie sich nicht unter Druck.
  • Wenn es nach ein paar Monaten normalem Zyklus immer noch nicht geklappt hat, lassen Sie die Spermaqualität und die Eierstöcke von einem Arzt untersuchen. Vielleicht liegt eine Erkrankung, vor die hormonell behandelt werden muss. Etwa in 30 bis 40 Prozent der Fälle führt die moderne Fortpflanzungsmedizin zum Erfolg.
  • Aufgrund unglücklicher Umstände können Sie trotz Pille schwanger werden. Auf keinen Fall dürfen Sie die Pille dann weiter nehmen. Machen Sie umgehend einen Termin beim Frauenarzt.

Nur bei richtiger Zubereitung entfaltet Tee seine Wirkung

Wohlbefinden
gruener_tee_japan

Tee braucht Platz, um sich auszudehnen (Foto: Christian Kadluba)

Tee wärmt. Tee regt an. Tee beruhigt aber auch. Er beugt vor gegen Zahnbeschwerden und Nierensteinbildung. Tee ist also ein wohltuender Allrounder – allerdings nur, wenn das Getränk fachgerecht zubereitet wird.

So entfaltet Tee am besten seine Wirkung:

Die Kanne

Die Teekanne sollte aus Glas oder Porzellan sein und ausschließlich für die Teezubereitung verwendet werden. Gereinigt wird sie nur mit heißem Wasser. Spülmittelrückstände könnten das empfindliche Teearoma zerstören. Säubert man die Kanne kurz vor dem Aufguss, entsteht der Vorteil, dass die Kanne vorgewärmt ist, und das Teearoma sich so besser entfalten kann.

Das Wasser

Kommt bei Ihnen hartes oder weiches Wasser aus der Leitung? Fürs Teekochen eignet sich vor allem weiches, d.h. kalkarmes Wasser (hier finden Sie eine Wasserhärtekarte für Deutschland). Wer in Regionen mit kalkhaltigen Leitungswasser lebt, kann dieses mit einem Wasserfilter enthärten. Bei grünen Tee darf das Wasser beim Aufgießen nicht mehr kochend heiß sprudeln.

Die richtige Menge

Im Schnitt lautet die Faustregel: eine Tasse – ein Teelöffel (daher der Name). Für eine Ein-Liter-Kanne aber nicht mehr als vier Teelöffel. Blatt-Tee ist weniger ergiebig und benötigt gegebenenfalls eine größere Portion. Achten Sie bei Ihrem Teefilter darauf, dass die Löcher nicht zu klein sind.  Teebrocken oder größere Blätter können die Löcher verstopfen. Bei Tee-Eiern oder Tee-Netzen immer darauf achten, dass der Tee genügend Raum hat, sich auszubreiten. In der Brühphase vergrößert sich sein Volumen um das Sechsfache.

Die Ziehzeit

Das anregende Koffein aus den Teeblättern wird bereits nach zwei bis drei Minuten freigesetzt. Erst nach dieser Zeit entfaltet sich die Wirkung der Gerbstoffe. Diese binden das Koffein und wirken daher schonend auf den Magen-Darm-Trakt. Soll der Tee beruhigen statt anregen, lässt man ihn etwa fünf Minuten brühen. Sollte die Teesorte dann schon etwas bitter schmecken, lässt sich das Aroma mit Milch, Honig oder Zucker mildern. Unter zwei Minuten Ziehzeit ist der Tee zumeist zu dünn und schmeckt zu sehr nach Wasser. Kräutertees lässt man bis zu zehn Minuten ziehen, damit sich das Aroma vollständig entfalten kann. Das Wasser sollte nicht kochen, da sonst die ätherischen Öle verloren gehen.

Manieren oder Masche? Einen Gentlemen zum Freund

Wohlbefinden
(Foto: JD Hancock/flickr)

(Foto: JD Hancock/flickr)

Der Mann zahlt die Rechnung beim ersten Date. Er hält der Dame die Tür auf und hilft ihr aus der Jacke. Nach dem Treffen bringt er sie zu ihr nach Hause – aus Höflichkeit und Sicherheitsüberlegungen, selbstverständlich nicht, weil er MEHR möchte. Wollen Frauen heutzutage eigentlich noch echte Gentlemen? Oder fühlen sie sich bevormundet? Oder sogar verpflichtet?

„Darf ich um den nächsten Tanz bitten?“ Mit einem Satz wie aus dem Film „Stolz und Vorurteil“ erntet man heutzutage höchstens Gelächter. Zwar möchten alle Frauen von ihrem (zukünftigen) Partner mit höchstem Respekt behandelt werden. Wer aber wie der leibhaftige Knigge lebt wirkt schnell sehr altmodisch. „Weil die guten Sitten und früher übliche Anstandsregeln bei vielen nicht mehr bekannt sind“, sagt die Diplom-Psychologin Eileen Ehrenfeld. Jeder Mann muss heute ein Gespür dafür entwickeln, welche Geste gut ankommt und welche übertrieben wirkt. Zum Beispiel: Aus der Jacke helfen – ja. Den Stuhl heranrücken – nein.

Das ist wie beim Liebesspiel. Verführen oder verführt werden? Um diese Frage beantworten zu können, müssen beide Partner sich vertraut sein. Auch die tagesabhängige Stimmung hat ihren Einfluss.

Gutes Benehmen und Manieren sollten zu jedem Menschen dazu gehören. Wer diese nur als Anmach-Methode missbraucht, wird auf Dauer keinen Erfolg haben.

Durch Lissabon „gebimmelt“

Wohlbefinden

Die ältere Dame schimpft laut auf den jungen Mann, einem englischen Touristen, der ganz vorn in der Straßenbahn sitzt. Schließlich droht sie ihm mit dem Krückstock – bis er aufspringt und sich durch die überfüllte Tram nach hinten drängelt. Weil er begriffen hat, dass die Plätze ganz vorn in der Bahn Alten und Behinderten vorbehalten sind. Damit er das versteht, wurde die alte Lissabonerin ziemlich unfreundlich. Sehr ungewöhnlich, denn ansonsten sind die Hauptstädter nett und herzlich. Mehr…

Rosenblütentee hilft bei Menstruationsbeschwerden

Wohlbefinden

Etwa zwei von drei jungen Frauen leiden unter Menstruationsbeschwerden. Neben Regelschmerzen und starken Blutungen können sich dabei auch Unterleibskrämpfe, Brustspannen, Ängste, Übelkeit sowie Rücken- und Kopfschmerzen einstellen. 

Die chinesische Volksmedizin setzt auf Rosenblütentee, um die Beschwerden zu lindern. Eine Studie von Forschern des Chung Hwa College in Taiwan konnte dieses Einsatzgebiet nun auch wissenschaftlich untermauern. Dort führten drei Tassen Rosenblütentee à 200 Milliliter pro Tag zu einer deutlichen Besserung von Menstruationsbeschwerden wie Schmerzen, Ängsten und Übelkeit. Hauptverantwortlich für diesen Effekt sind vermutlich bestimmte Flavonoide und ätherische Öle des Tees, der aus Grünteeblättern und Rosenblüten gewonnen wird. Man erhält ihn mittlerweile auch in deutschen Apotheken.