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Hilfe gegen Haarausfall

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Was hilft bei Haarausfall? Auf dem Markt gibt es einige Methoden und Mittel, die das übermäßige Ausfallen von Haaren stoppen sollen.

Ob und welches Mittel wirkt hängt dabei auch von der Art der Alopezie ab, die der Betroffene aufweist. Knapp zwei Drittel der deutschen Männer weist den so genannten androgenetischen Haarausfall auf, der erblich bedingt und Folge einer Empfindlichkeit gegen das Hormon Dihydrotestosteron (DHT) ist. Dabei wird die Wachstumsphase der Haare verkürzt. Bekämpft wird diese Art des Ausfalles mit Medikamenten, die das DHT unterdrücken bzw. die Entstehung hemmen sollen.

Lichtes Haar

Der diffuse Haarausfall zeigt sich in einem gleichmäßigen Lichter-Werden des Kopfhaares. Als Ursachen können Eisenmangel, eine Schilddrüsenerkrankung oder beispielsweise eine unausgewogene Ernährung in Betracht kommen. Nach Beseitigung der Ursache, zum Beispiel eine nährstoffreiche Kost oder die Einnahme von Eisentabletten, setzt meist rasch eine Besserung ein. Bei Frauen unterstützen östrogen- oder minoxidhaltige Lösungen das Haarwachstum bei diffusem Haarausfall.

Kreisrunder Haarausfall

Auch so genannter „kreisrunder Haarausfall“ ist häufig festzustellen. Auch Frauen können betroffen sein. Hierbei fallen die Haare lediglich an einem bestimmten Punkt des Kopfes aus. Allerdings kann dieser Prozess bis zum vollständigen Haarverlust voranschreiten. Medizinisch noch ungeklärt gibt es hierbei keine wirklich hilfreiche Therapie. Natürlich kann der Ausfall auch durch Medikamente, mangelnde Vitamine oder anderes ausgelöst werden. Die Palette der Bekämpfungsmittel ist dementsprechend nicht zu verachten: Sowohl rezeptpflichtig als auch frei gibt es zahlreiche Medikamente, Mixturen, Tinkturen und auch homöopathische Behandlungen, die helfen sollen.

Sollten Sie den Verdacht auf Haarausfall haben, sollte der erste Gang der zum Hausarzt sein, er kann die Ursache feststellen und geeignet therapieren.

Wie schützt man sich vor Sportverletzungen?

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„Sport ist Mord“ ist ein beliebter Vorwand für Menschen, die sportlichen Aktivitäten nicht ganz so gerne nachgehen. Zwar rechtfertigt man damit in den meisten Fällen nur die eigene Bequemlichkeit, ein kleines bisschen Wahrheit steckt aber auch in diesem Spruch. In Lebensgefahr begibt man sich bei der Ausübung der meisten Sportarten nicht, aber trotz aller Vorteile birgt Sport auch ein mehr oder weniger großes Verletzungsrisiko.

Dabei gibt es in jeder Sportart unterschiedliche Gefahrenquellen. Spielt man Basketball, ist das Risiko hoch, sich das Sprunggelenk zu verletzen. Beim Volleyballspielen sind meist Hände und Finger betroffen. Schon einfache Maßnahmen helfen, das Verletzungsrisiko zu reduzieren. Fühlt man sich müde oder ist man stark erschöpft, sollte man eine Pause einlegen. Ist man krank, sollte man erst komplett auskuriert sein, bevor wieder trainiert wird. Verletzungen resultieren aber auch aus Fehlern im Bewegungsablauf oder bestimmten körperlichen Schwachstellen. Das Tragen einer zur Sportart passenden Sportausrüstung und der Schutz von bekannten Schwachstellen sind wichtig. Gerade das Knie ist bei zahlreichen Sportarten starken Belastungen ausgesetzt und sollte mit einem Knieschoner geschützt werden. Das Sprunggelenk kann mit einer Fußgelenkbandage stabilisert werden und ist so weniger anfällig für durch Umknicken entstehende Zerrungen oder Bänderrisse. Ausserdem sollte Sportler immer daran denken, sich vor Beginn des Trainings richtig aufzuwärmen.

Werden also entsprechende Vorkehrungen getroffen, überwiegen die positiven Auswirkungen auf die Gesundheit und der Satz „Sport ist Mord“ ist wirklich nur noch eine Ausrede.

Die besten Katerkiller vor dem Einschlafen

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Die abendliche Kopfschmerztablette nach einer Feier bereitet den Weg zu einem klaren Kopf am nächsten Morgen. Doch Vorsicht: Ein Pharma-Alkohol-Cocktail kann auch derart viel Magensäure hervorrufen, dass Geschwüre oder Leberschäden entstehen, berichtet die Ärzte-Zeitung.

Es gibt sanftere Wege, dem Kater ein Schnippchen zu schlagen:

„Trinken Sie zum Abschluss des Abends einen Liter Mineralwasser. Das wirkt wie eine Waschmachine für die Nieren.

*Um den durcheinander geratenen Mineralstoffhaushalt im Körper zu ordnen, helfen salzhaltige Snacks wie Kartoffelchips und Erdnüsse. Und der obligatorische saure Hering.

*Der Stoffwechsel wünscht sich Sauerstoff für seine Mehrarbeit: Eine Viertelstunde Nachtspaziergang in strammem Tempo und das Fenster über Nacht weit offen lassen.

Was Sie gegen Heuschnupfen tun können

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heuschnupfen

Blütenzeit: Für jeden Fünften eine Qual (Foto: Thomas Guest/flickr)

Die Symptome sind Schnupfen, Niesanfälle, juckende Augen. Manche leiden unter Atemnot. Volkskrankheit Heuschnupfen: Jeder Fünfte ist betroffen. Von Frühjahr bis zum Spätsommer dauert die Leidenszeit.

Die Behandlung des Heuschnupfen beruht auf drei Säulen: 1. Den Kontakt mit den jeweiligen Pollen vermeiden 2. Die Symptome behandeln, mit Medikamenten oder homoöpathisch 3. eine Immuntherapie, sofern der Patient dazu geeignet ist.

Was ist akut zu tun, wenn man Allergiker ist?

* Auf welche Pflanzen sind Sie genau allergisch? Finden Sie es in einem Allergie-Test bei Ihrem Arzt heraus. Wenn er schon länger zurückliegt, ist eine Wiederholung sinnvoll. Wichtig ist, genau zu wissen, welche Allergene für Sie von Bedeutung sind.

*Informieren Sie sich darüber, wann die Pollen, auf die Sie reagieren, ihre Intensivphase haben. Hilfreich sind Pollenkalender.

*So schwer es fällt: Vermeiden Sie in den Hauptzeit allzu häufige Aufenthalte im Freien. Vor allem sportliche Betätigungen sollten wegen der erhöhten Atmung in geschlossenen Räumen stattfinden.

*Legen Sie Ihren Urlaub in die Zeit des größten Pollenflugs und verreisen Sie an klimafreundliche und allergenarme Orte.

*Sonnenbrillen schützen die Augen vor Pollen

*Lassen Sie bei der nächsten Durchsicht den Pollenfilter in Ihrem Auto überprüfen.

*Ziehen Sie sich vor dem Zubettgehen nicht im Schlafzimmer aus. Pollen haften an der Straßenkleidung und können zu Reizungen führen. Auch Duschen und Haarewaschen empfiehlt sich lieber abends als morgens.

*Lüften Sie Ihr Zuhause morgens vor acht Uhr und abends nach 19 Uhr. Da sinkt die Pollenkonzentration in der Luft.

 

Nach Atom-Katastrophe: Grünen Tee bedenkenlos genießen?

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Tee-Produktion ist Familienangelegenheit (Foto: Oli Studholme)

Tee-Produktion ist Familienangelegenheit (Foto: Oli Studholme)

Grüner Tee schmeckt besonders mild. Und er ist gesundheitsförderlich. Doch gilt das noch nach der Atom-Katastrophe in Japan? Nirgendwo wird soviel grüner Tee angebaut wie dort.

Von April bis Mai ist Erntezeit für den neuen Tee-Jahrgang. Sorten wie Bancha, Lung Chin und der japanische Alltags-Tee Sencha werden in den verschiedenen Anbaugebieten verarbeitet und verpackt. Einige sind 1.500 Kilometer von Fukushima entfernt. Andere nur wenige 100 Kilometer.

Ist der Tee, den ich heute im Handel kaufen kann, verstrahlt?

Tee-Großhändler im Hamburger Hafen winken ab. Sie rechnen erst im Frühsommer mit den ersten Lieferungen aus Japan. Bis dahin wird ausschließlich Tee verkauft, der vor der Reaktor-Katastrophe in Fukushima gepflückt und verschickt wurde, also nicht radioaktiv belastet ist.

Die Europäische Union hat eine Verordnung in Kraft gesetzt, die spezielle Kontrollen für alle Lebensmittel vorschreibt. Dafür müssen Importe aus Japan bereits zwei Tage vor Ankunft angemeldet werden.

Dass grüner Tee in Deutschland knapp wird, glaubt indes niemand. Den größten Teil der Tee-Produktion verbrauchen die Japaner selbst. Nur etwa ein Drittel kommt überhaupt in den Export.

Alternativen: Auch China, Vietnamen und Indonesien produzieren und exportieren japanische Sorten.

Wieviel Alkohol am Tag ist erlaubt?

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Mehr als ein großes Bier pro Tag kann das Risiko, an Krebs zu erkranken, wesentlich erhöhen. Eine europaweite Studie unter der Leitung des Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) ist zu dem Ergebnis gekommen, dass allgemein eine von zehn Krebserkrankungen bei Männern und eine von 33 bei Frauen auf den derzeitigen oder früheren Alkoholkonsum zurückzuführen ist.

Bei mit Alkohol in Zusammenhang stehenden Krebsarten steht die Erkrankung bei einem von drei Männern und einer von 20 Frauen mit den Trinkgewohnheiten in Zusammenhang. Das Team um Madlen Schütze berechnete, dass 2008 in Großbritannien aktueller oder früherer Alkoholkonsum für 13.000 mit Alkohol in Verbindung stehende Krebserkrankungen verantwortlich ist. Insgesamt wurde von 304.000 Krebserkrankungen ausgegangen.

Leber-, Darm- und Burstkrebs

Frühere Studien haben laut BBC einen Zusammenhang zwischen dem Alkoholkonsum und Krebsleiden der Speiseröhre, der Leber, des Darmes und der weiblichen Brust hergestellt. Wird Alkohol abgebaut, produziert der Körper eine Chemikalie, die die DNA schädigen und damit das Krebsrisiko erhöhen kann. Männer, die mehr als zwei alkoholische Getränke zu sich nahmen und Frauen, die mehr als eines konsumierten, verfügten über ein deutlich erhöhtes Risiko bei mit alkoholbedingten Krebserkrankungen.

Mehr als ein Achterl Wein

Ein alkoholisches Getränk enthält durchschnittlich zwölf Gramm Alkohol. Das entspricht einem Achterl Wein oder einem kleinen Bier. Andere Richtlinien sind etwas großzügiger und gehen von mehr als drei Getränken bei Männern und zwei bis drei bei Frauen aus. Die Wissenschaftler nehmen an, dass bei alkoholbedingten Krebserkrankungen 40 bis 98 Prozent der Fälle bei Menschen auftreten, die mehr als die empfohlene Höchstmenge trinken.